Montag, 22. April 2013

Der Unterschied zwischen unbewusster und bewusster Wahrnehmung


Sonntag, 21.4.2013, kurz vor 8 Uhr. Ich hatte trotz Regen das Bedürfnis mich in der frischen Luft zu bewegen, so verzichtete ich auf Frühstück, packte ich mich ein, nahm den Regenschirm und marschierte los. Nach den ersten 10 Minuten hatte es aufgehört zu regnen und ich schloss den Regenschirm. Als ich einen kleinen Weg hinunter ging, sind mir die Wassertropfen an den Blättern und Zweigen regelrecht ins Aug gestochen. Ich habe das schon unzählige Male gesehen, doch ich war von der Anordnung der Wassertropfen und dass die Tropfen am Zweig festhängen regelrecht fasziniert. Zugleich ist mir die Reinheit des Wassers aufgefallen.

Deshalb schoss ich mit dem iPhone schnell ein paar Bilder.

Ich ging über die Piazza wo offensichtlich irgendeine Veranstaltung vorbereitet wurde, dann weiter zum Hafen und an der Seepromenade entlang. Dort blieb ein Erpel ganz gelassen sitzen. als ich ihn bat für mich Modell zu stehen. Trotzdem wurde das Bild leider etwas unscharf...


Die Wiesen waren saftig grün und die Blumen strahlten in neuer Frische. Ich war fast alleine, da vermutlich die meisten vermutlich noch im Bett lagen ...

Ein Sonntag Morgen hat für mich von jeher sehr viel Faszination. Ruhe, Harmonie, kaum Verkehr auf der Strasse - einfach angenehm.


Die frische Luft und die flotte Bewegung tat mir und meinem Körper gut. Noch ein paar Fotos von der Farbenpracht und dann ging es mit flotten Schritten  meinem ersten Etappenziel entgegen.


Diese traumhaft schönen Tulpen mit den wunderschön verlaufenden gelb-orange-roten Farben und den Regentropfen begeisterten mich. Doch mein Bewegungsdrang lies mich weiter schreiten.

Während des Gehens stellte ich fest, als ob mir regelrecht eine unsichtbare Last von mir abfallen würde. Eventuelle negative, schwere oder traurige Gedanken lösten sich sprichwörtlich in Luft auf. Das ist eine Erfahrung, die ich schon seit frühester Jugend kenne. Immer wenn mich etwas sehr beschäftigt hatte, bin ich entweder einen langen Weg zu Fuss marschiert, gejoggt oder mit dem Fahrrad gefahren. Während der intensiven Bewegung an der frischen Luft - vor allem alleine - lösen sich "Spinnweben" aus dem Kopf. Der Geist wird freier, letztlich gereinigt und freudig.


Am Endpunkt meines avisierten Ziels angekommen, drehte ich um und marschierte mit unverändertem Tempo nach Hause. Nun gab es erst eine wunderbare Dusche, danach Frühstück und Mittagessen auf ein Mal. 

Nach dem wohlverdienten Essen legte ich mich hin, meditierte und schlief ein wenig. 

Von den Sonnenstrahlen geweckt machte ich mich am frühen Nachmittag in die  entgegengesetzte Richtung des morgendlichen Spaziergangs.

Nach einer guten Viertelstunde war ich auf dem weltbekannten Monte Verità oberhalb von Ascona.


Der Monte Verità ist einer der bekanntesten Kraftorte der Schweiz. "Mit der Ansiedlung einer Lebenskünstler- und Vegetarierkolonie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts wurde der Mythos des Monte Verità begründet. Das Zusammenleben von Künstlern, Anarchisten, Philosophen und Denkern zog auch zahlreiche illustre Besucher an, wie etwa Hermann Hesse..." Monte Verità


Ich genoss die absolute Ruhe in diesem kleinen Wald mit den uralten riesigen Bäumen, die bestimmt viele Geschichten erzählen könnten. Zugleich nutze ich die Gelegenheit einer kurzen Meditation.


Noch ein paar Impressionen und Fotos und ich marschierte wieder weiter.


Und wieder fielen mir die kristallklaren Regentropfen besonders auf. Ich stelle leise lächelnd fest "wie innen, so aussen" und marschierte wieder weiter.


Bergauf, bergab, immer der Strasse lang...


... und plötzlich war ich in Ronco mit Blick auf den Lago Maggiore und den Brissago Inseln und diesem mächtigen Kastanienbaum. Eine kurze Pause und es ging in langen Schritten nach Hause.


Vorbei an diesem prächtigen Lindenbaum. Daher die Bezeichnung "lindgrün", dachte ich bei mir. Am Abschluss meines Spaziergangs noch dieses schöne Blumenbeet in der Form eines Herzens.


Ich genoss nach der Wanderung einen ruhigen Abend und einen guten Teller Pasta. Heute früh stellte ich mit Erstaunen fest, dass die beiden Spaziergänge über 28 km Distanz waren. Das waren die äusseren Eindrücke. Die inneren waren um ein vielfaches intensiver, das "abwandern" von Altem und Vergangenem. Das "loslassen" von unbewusstem und die Verinnerlichung von der Reinheit im innen und aussen.






Ernst Koch
Reikimeister, Spiritual Healer/Teacher, Slow life Experte

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