Donnerstag, 25. Dezember 2025

Das Wunder am Panja Sahib (Hasan Abdal), Pakistan

Quelle: https://www.theindianpanorama.news/sikh-history/miracle-at-panja-sahib-hasan-abdal-pakistan/

Das Wunder am Panja Sahib (Hasan Abdal), Pakistan

Der Handabdruck von Guru Nanak auf dem Felsen (Bild aus dem Internet entnommen)Von I.S. Saluja

Irgendwann zwischen den Jahren 1510 und 1520, kurz bevor die Mogulherrschaft in Indien begann, soll Guru Nanak in die arabischen Länder gereist sein und unter anderem Mekka und Bagdad besucht haben. Er war damals in seinen 40ern. Einige sagen, er habe sogar die Hadsch vollzogen, aber es gibt keine schlüssigen Beweise dafür. Auf dem Rückweg von seinem Aufenthalt in den arabischen Ländern passierte Guru Nanak Kabul und Peschawar und hielt in einem kleinen Weiler an, dem heutigen Hasan Abdal, am Fuße eines steilen Hügels.

Durch seinen einfachen Lebensstil und seine fesselnden Gespräche angezogen, strömten viele Menschen aus dem Dorf, sowohl Hindus als auch Muslime, zu Guru Nanak. Je mehr sich die Kunde von ihm verbreitete, desto größer wurde die Zahl seiner Anhänger.

Es lebte jedoch auch ein muslimischer Heiliger namens Baba Wali Kandhari auf dem Gipfel des Hügels oberhalb des Weilers. Sein Nachname deutet auf seine Herkunft aus Kandahar in Afghanistan hin. Abgesehen von dem Vorteil, einen Aussichtspunkt zu haben, von dem aus er alles sehen konnte, was unten im Dorf geschah, verfügte Baba Kandhari auch über eine Süßwasserquelle auf dem Gipfel, die auch den Hügel hinunter ins Dorf floss.

Vom Hügel aus konnte Baba Kandhari sehen, wie die Menschen zu Guru Nanak strömten. Er spürte einen Stich der Eifersucht, der bald in offene Abneigung gegen den neuen Heiligen umschlug. Wenn er den Zustrom von Guru Nanaks Anhängern nicht stoppen konnte, dachte Baba Kandhari, könnte er den Guru vielleicht dadurch aus der Gegend vertreiben, dass er die Wasserversorgung des Dorfes unten abschnitt. Und genau das tat er auch: Er stoppte den Wasserfluss.

Guru Nanak nahm diese Entwicklung gelassen hin, doch die Dorfbewohner waren über die Unterbrechung ihrer Wasserversorgung sehr aufgebracht. Sie schickten eine Delegation zu Baba Kandhari und flehten ihn an, das Wasser wieder fließen zu lassen, doch der Baba ließ sich nicht erweichen. Er schickte die Delegation mit der spöttischen Aufforderung zurück, ihren Guru zu bitten, Wasser für sie zu finden. Die Dorfbewohner wandten sich an Guru Nanak, der seinen lebenslangen Schüler und Begleiter Bhai Mardana, einen Muslim, bat, zu Baba Kandhari zu gehen und für die Dorfbewohner zu plädieren. Doch der Baba gab nicht nach. Guru Nanak schickte Bhai Mardana noch einmal und ein drittes Mal, um den Baba um Wasser zu bitten, aber ohne Erfolg. In ihrer Verzweiflung wandten sich die Dorfbewohner erneut an Guru Nanak um Rat. Der Legende nach sagte Guru Nanak ihnen, sie sollten nicht verzweifeln. Er deutete auf einen im Boden eingebetteten Felsen und bat sie, ihn zu bewegen. Als sie den Felsen beiseiteschoben, sprudelte frisches Wasser aus dem Boden hervor – genug für die Bedürfnisse des kleinen Dorfes und sogar mehr.

Baba Kandhari war über diese Entwicklung bestürzt. Doch seine Bestürzung wandelte sich in glühenden Zorn, als er feststellte, dass seine eigene Quelle inzwischen ausgetrocknet war, weil das Wasser von der Quelle unten aufgesogen worden war. Nun reichte es ihm endgültig, und er beschloss, den Guru loszuwerden.

Eines Tages, als Guru Nanak wie gewohnt von seinen Anhängern umgeben dasaß, schob Baba Kandhari einen riesigen Felsbrocken den Hügel hinunter in Richtung des Gurus. Der Brocken rollte herunter, gewann an Geschwindigkeit und wirbelte Staub auf. Als die um den Guru sitzenden Anhänger das Grollen hörten und den Brocken auf sich zurasen sahen, flohen sie in Panik. Doch Guru Nanak blieb ruhig sitzen. Als der Brocken ganz nah war und es schien, als würde er ihn zerquetschen, hob Guru Nanak seine rechte Hand, als wollte er dem Felsen befehlen, anzuhalten. Der Brocken drückte gegen Guru Nanaks Hand – und blieb stehen! Die Handfläche des Gurus sank in den Brocken ein, als wäre er weiches Wachs, und hinterließ einen tiefen Abdruck darauf.

Als Baba Kandhari das Wunder sah, wurde nicht nur der Glaube der Dorfbewohner an ihren Heiligen gestärkt, sondern es überzeugte auch Baba Kandhari von der spirituellen Reichweite Guru Nanaks. Einer Version der Geschichte zufolge kam Baba Kandhari vom Hügel herunter, berührte Guru Nanaks Füße und schloss sich seinen Anhängern an. Eine andere Version besagt, dass beide Heilige Freunde wurden und fortan glücklich lebten, indem sie unabhängig voneinander ihre jeweiligen Anhänger betreuten.

Heute ist der Felsen mit dem deutlich sichtbaren Handabdruck in die Betonstruktur des Gebäudekomplexes von Panja Sahib eingebettet. Klares, frisches Wasser, das irgendwo aus dem Boden sprudelt, fließt über die Vorderseite des Felsens, wäscht den Handabdruck und mündet in ein sehr großes Becken. Neben dem Becken steht auf einer erhöhten Plattform eine wunderschöne Gurdwara, die im Mogul-Stil von Maharaja Ranjit Singh (1780–1839) erbaut wurde.

Die Gurdwara beherbergt den Granth Sahib – das heilige Buch der Sikhs.(Auszüge aus einem Artikel von Aziz Ahmad. Quelle: Internet)

Übersetzung des Online-Artikels, 

Quelle: https://www.theindianpanorama.news/sikh-history/miracle-at-panja-sahib-hasan-abdal-pakistan/

Hier ein Foto des Handabdrucks im Felsen


Quelle: https://www.sikhphilosophy.net/attachments/nanakhandprint-jpg.13947/




Anmerkung:
Eigentlich wollte ich einen Blogartikel über das nachfolgende Zitat meines Vaters schreiben.

"Alle Materie ist verdichtetes Licht." 
Dipl. Ing Ernst Kurt Koch, 1974




In Der Geschichte der Menschheit gab es immer wieder Menschen, die bewiesen, dass die üblichen physikalischen Gesetze ausser Kraft gesetzt werden können. Gerade in der westlichen Welt sind die Menschen gegenüber solchen Wundern sehr skeptisch und tun diese deshalb gerne als irgendwelche Tricks oder Manipulation ab. Weshalb ist dies so? 

Sie werden erzogen nur ihrem Verstand zu glauben. Bereits kleinen Kindern trainiert man die natürlichen Verbindungen der Seele oft auf grobe Weise ab. Kleine Kinder nehmen oft noch vieles wahr, was für die Wahrnehmung der Erwachsenen verborgen bleibt. Dies ist zum Beispiel auch einer der Gründe, weshalb in der westlichen Welt Reiki, spirituelles Heilen etc. nicht die Akzeptanz hat, wie zum Beispiel in Asien.

Ich hatte vor einigen Jahren - ich glaube in einem Buch von Osho - gelesen, dass ein grosser spiritueller Meister, der in den Bergen lebte, ein einziges Mal seinem Schüler zeigte, wie er mit seiner blossen Hand einen Handabdruck im Felsen hinterlassen konnte. Er soll dies nicht aus egoistischen Motiven oder um zu Prallen getan haben, sondern nur, um dem Schüler zu zeigen, wie physikalischen Grenzen überwunden werden können. 

Als ich diesen Blogbeitrag startete, suchte ich im Internet, ob es irgendwo einen Beweis für diese Geschichte gibt und so fand ich "Das Wunder am Panja Sahib".

Materie ist verdichtetes Licht! Es gibt inzwischen immer mehr Wissenschaftler, die nachgewiesen haben, dass selbst die dichte und feste Substanzen, in der Struktur der Atome grosse "Leerräume" haben. 

Ich bin kein Physiker, doch aus meiner 21-jährigen Arbeit und Erfahrung als spiritueller Heiler weiss ich, dass Wunder tatsächlich möglich sind. Ich habe unzählige Male erleben dürfen, wie Menschen durch reine spirituelle Energie Besserung oder gar Heilung u.a. durch die von mir initiierte Aktivierung der Selbstheilungskräfte erfahren haben. 

Alles Physische ist stets in Bewegung, selbst wenn es für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass es ein paar wenigen Menschen möglich ist, durch Erhöhung der Schwingungen und Frequenzen, sonst sehr harte und feste Materie zu formen. Allerdings sind dann diese "Menschen" offenbar in der Lage die üblichen physikalischen Gesetze ausser Kraft zu setzen. Sie "arbeiten" jenseits der 3D-Realität. Zugleich geht mit dieser Macht eine sehr grosse Verantwortung einher. 

Zugleich wirft sich die Frage auf, welche grossartigen Wunder gab es bereits in der Geschichte der Menschheit auf dieser Erde? Vielleicht sind wunderbare grossartige Bauten anders entstanden, als uns erzählt wird? Eventuell sind sogar die ein oder anderen Legenden und Sagen wahr oder haben zumindest mehr Wahrheitsgehalt, als wir glauben?

Da die Masse der Menschen leider immer noch eher in tiefschwingenden Frequenzen agiert und lebt, ist es sehr gut, dass diese nicht über diese Fähigkeiten verfügen. Doch ich bin zuversichtlich, die Menschheit hat noch sehr viel Potential zur Verbesserung. Je mehr Menschen erwachen, desto mehr Frieden und Freude wird sich in den Beziehungen und im Alltag spiegeln.