Stell dir vor, du sitzt gerade jetzt am Rand eines riesigen, stillen Ozeans. Die Sonne brennt warm auf deiner Haut, das Wasser funkelt wie tausend Diamanten, und in dir drin ist es totenstill. Kein Sturm, kein Wind, nur pure Ruhe. Von genau diesem Platz aus schaust du dir dein Leben an – nicht als jemand, der mittendrin herumgewirbelt wird, sondern als jemand, der einfach nur zuschaut. Und irgendwann trifft dich die Erkenntnis wie ein Schlag: Fast alles, was dich bisher versklavt hat, benimmt sich exakt wie diese Wellen da draußen.
Deine Emotionen. Deine Gelüste. Deine Süchte. Der plötzliche Wutausbruch. Die brennende Sehnsucht. Die Angst, die dir nachts den Hals zuschnürt. Die süße Verlockung, die sagt: „Nur dieses eine Mal…“ – all das steigt auf, wird riesig, erreicht einen schäumenden Höhepunkt und fällt dann – ganz von allein – wieder in sich zusammen. Es löst sich auf. Jedes verdammte Mal.
Ich habe das in fast 65 Jahren Leben tausendfach gesehen und selbst durchlebt: Der Heißhunger auf Schokolade um Mitternacht. Der Gedanke „Nur ein Glas Wein, das hilft jetzt“. Die Zigarette, die „eigentlich gar nicht mehr da ist“. Der Zorn, der plötzlich hochkocht. Die Eifersucht, die dich innerlich zerfrisst. Die Gier nach Likes, nach Bestätigung, nach mehr Geld, mehr Sex, mehr irgendwas – immer dasselbe Muster.
Und weißt du, was passiert, wenn du aufhörst zu kämpfen? Wenn du nicht mehr wegrennst, nicht mehr zuschlägst, nicht mehr verhandelst – sondern einfach nur tief ein- und ausatmest und hinschaust? Dann siehst du zu, wie die Welle ihren höchsten Punkt erreicht… und wieder abebbt. Oft ist sie schon weg, bevor sie dich überhaupt richtig berührt hat.
Je öfter du das machst, desto schärfer wird dein Blick. Aus ein paar Malen wird Routine. Aus Routine wird Kunst. Aus Kunst wird echte, unantastbare Meisterschaft.
Ab dann bestimmen nicht mehr deine Emotionen über dich. Nicht deine Gelüste. Nicht die Sucht. Nicht der Typ, der dich triggert. Nicht die Nachrichten, die dir Panik einjagen wollen. Du bestimmst. Aus der Mitte heraus, die niemand mehr erschüttern kann.
Willst du wirklich weiter Sklave jeder scheiß Welle bleiben, die in dir hochkommt? Oder willst du endlich der werden, der den Ozean beherrscht?
Was die alten harten Kerle schon wussten
Platon hat gesagt: In dir sitzt ein wildes Pferd – die Begierden. Wenn du die Zügel nicht hältst, rast es mit dir in den Abgrund. Aristoteles meinte: Lösch die Gefühle nicht aus – bring sie ins rechte Maß, in die goldene Mitte. Und die Stoiker – Epiktet, Seneca, Marcus Aurelius – haben es brutal klar formuliert: Die Welle selbst tut dir nichts. Nur das, was du darüber denkst. Ein Gelüst wird erst mächtig, weil du ihm eine riesige Bedeutung gibst. Frag dich: Was kann ich wirklich kontrollieren? Die Welle? Nein. Deine Reaktion darauf? Hundertprozentig. Da liegt deine Freiheit – und sie ist unverwundbar.
Was die moderne Psychologie dir heute sagt
Freud hat gezeigt: Viele deiner Gelüste und Süchte kommen aus dunklen Kellern, aus Sachen, die du weggeschlossen hast. Jung nannte es den Schatten – die Teile von dir, die du nicht magst. Wenn du sie nicht ans Licht holst, brechen sie zwanghaft durch. Die Behavioristen haben bewiesen: Das meiste ist antrainiert – aber du kannst es umtrainieren. Rogers hat gesagt: Hör auf zu kämpfen. Nimm das Gefühl, nimm das Gelüst einfach an – ohne Krieg. Dann verliert es seine Kraft. Und Viktor Frankl, der die Hölle überlebt hat, hat es so formuliert: Zwischen dem, was dich triggert, und dem, was du tust, liegt ein kleiner Raum. In diesem Raum lebt deine Freiheit. Nutze ihn.
Was die spirituellen Lehrer dir ins Gesicht sagen
Buddha: Alles Leid kommt daher, dass du festhältst. Lass los. Schau achtsam zu – ohne zu greifen, ohne wegzustoßen. Die Wolke zieht vorbei. Nāgārjuna: Dein stärkstes Gelüst, deine wildeste Emotion – alles ist leer. Es hat keine eigene Existenz. Es entsteht nur durch Bedingungen und vergeht wieder. Kämpfst du dagegen, machst du es stärker. Siehst du die Leerheit, fällt es von allein um.
Osho war direkt: Deine Süchte sind Flucht. Hör auf zu flüchten. Setz dich hin und sei da – mit dem ganzen Scheiß. Dann bricht die Macht zusammen. Mooji sagt es am kürzesten: „Du bist nicht die Emotion. Du bist nicht das Gelüst. Du bist der, der das alles sieht.“ Bleib der Zeuge. Die Welle kann toben, wie sie will – den Ozean macht sie nicht nass.
Wie du jetzt sofort anfängst
Setz dich hin. Jetzt. Atme tief ein. Atme tief aus. Spür die nächste Welle, die in dir hochkommt – egal ob rasende Wut, geiles Verlangen, panische Angst oder was auch immer. Mach nichts dagegen. Lauf nicht weg. Bewerte es nicht mal. Sei einfach nur da und schau zu.
Jedes Mal wird es leichter. Die Welle wird kleiner. Die Pausen dazwischen werden länger. Und irgendwann merkst du: Die Wellen kommen immer noch – aber sie erreichen deine Mitte nicht mehr. Du sitzt unten in der Tiefe, ruhig, während oben alles tanzt.
Das ist keine Kuschel-Freiheit. Das ist die harte, echte, unzerstörbare Souveränität.
Sag mir ehrlich: Willst du weiter Sklave deiner Emotionen und Gelüste bleiben – oder wirst du jetzt endlich der Herr deines Geistes?
Meine Erfahrung aus über 22 Jahren als spiritueller Lifecoach und Heiler
In über 22 Jahren habe ich unzählige Menschen begleitet – als spiritueller Lifecoach und Heiler. Viele kamen zu mir mit ganz konkreten Problemen: körperlichen Beschwerden, Schmerzen, Krankheiten, Beziehungschaos im Privaten oder Beruflichen, innerer Leere, Ängsten oder genau diesen unkontrollierbaren Gelüsten und Emotionen. Oft habe ich das Thema „Emotionen und Süchte kontrollieren“ gar nicht direkt angesprochen. Es war nicht mal Teil der Sitzung.
Und doch passierte es immer wieder: Durch spirituelle Reinigungen, Energieübertragungen und aktive spirituelle Lebensberatung hob sich plötzlich ihre Energie, ihre Frequenz stieg an. Sie kamen in eine höhere Schwingung, in ein klareres, erweitertes Bewusstsein. Und fast automatisch – ohne dass sie es aktiv üben mussten – begannen die Gelüste und Emotionen, ihre Macht zu verlieren. Die Wellen wurden flacher, die Sucht schwächer, die inneren Stürme beruhigten sich von ganz allein.
Das war keine Magie im Sinne von Zauberei. Es war die natürliche Folge: Wenn dein Energiefeld höher schwingt, wenn du mehr in Kontakt mit deiner wahren Essenz kommst, dann passen niedrige, zwanghafte Muster einfach nicht mehr dazu. Sie fallen ab wie alte Kleidung, die dir zu eng geworden ist. Viele meiner Klienten berichteten später: „Ich verstehe gar nicht, warum ich das früher so dringend brauchte – es fühlt sich einfach nicht mehr richtig an.“
Genau das ist der tiefste Grund, warum ich dir diesen Weg zeige: Du kannst es durch Übung schaffen – oder du lässt dich durch Energiearbeit und Bewusstseinserhöhung einfach hineinheben. Beides führt dich zur gleichen Freiheit.
© 2026 - Ernst Koch - www.spirituallifecoach.de - Arkanum Solution Publishing Ltd., London - Erste Veröffentlichung am 6.2.2026 auf https://reiki-spiritualhealer-ernstkoch.blogspot.com/2026/02/willst-du-weiter-sklave-deiner.html
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Autor: Ernst Koch-SpirituellerLifecoach
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Sprache: Deutsch
Veröffentlicht: 04.03.2025
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