Dieser Blog dient ausschliesslich der Information und bietet u.a. Erfahrungsberichte, hilfreiche Hinweise und Tipps; zudem interessantes und anregendes aus verschiedensten Lebensbereichen. Ausserdem positiver Input als Text, Bild, Musik oder Video. Externe Informationen müssen nicht unbedingt unserer Meinung, Erfahrung und Erkenntnissen entsprechen. Jeder sollte selbst recherchieren, sich ein eigenes Bild machen und auf die eigene Intuition vertrauen.
Sonntag, 12. Juni 2022
Buchtipp: Albert Schweitzer: 1875-1965: Eine Biografie
Was ist Leben?
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.
© Albert Schweitzer (1875 - 1965)
Ludwig Philipp Albert Schweitzer (* 14. Januar 1875 in Kaysersberg bei Colmar, Elsaß-Lothringen; † 4. September 1965 in Lambaréné, Gabun) war ein deutsch-französischer Arzt, Philosoph, evangelischerTheologe, Organist, Musikwissenschaftler und
Pazifist. Er gilt als einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts.
Schweitzer, der „Urwaldarzt“, gründete ein Krankenhaus in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun. Er veröffentlichte theologische und philosophische Schriften,[1] Arbeiten zur Musik, insbesondere zu Johann Sebastian Bach, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und viel beachteten Werken. 1953 wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zuerkannt, den er 1954 entgegennahm.[2]
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Schweitzer
Weitere Informationen von der Albert Schweitzer Stiftung:
Ehrfurcht vor dem Leben war die handlungsleitende Maxime Albert Schweitzers, der sich auch die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt verpflichtet.
Samstag, 11. Juni 2022
Die erste Welle der Liebe muss um dich selbst herum fliessen
Die erste Welle der Liebe muss um dich selbst herum fließen
„Die gesunde Liebe zu sich selbst ist ein großer religiöser Wert. Der Mensch, der sich selbst nicht liebt, wird niemals jemand anderen liebe können. Die erste Welle der Liebes muss in deinem Herzen entstehen. Wenn sie nicht für dich selbst fließt, kann sie für niemand anderen fließen, denn jeder andere ist weiter von dir entfernt.
Es ist so, als würdest du einen Stein in einen stillen See werfen – die erste Welle fließt um den Stein herum und breitet sich dann zu den entfernten Ufern aus. Die erste Welle der Liebes muss um dich selbst herum fließen. Man muss seinen Körper lieben, man muss seine Seele lieben, man muss sich selbst ganz lieben.
Und das ist natürlich, sonst könnte man gar nicht überleben. Und es ist schön, denn es macht dich schön. Der Mensch, der sich selbst liebt, wird anmutig, elegant. Der Mensch, der sich selbst liebt, wird von selbst stiller, meditativer, andächtiger als der, der sich selbst nicht liebt.
Wenn du dein Haus nicht liebst, wirst du es nicht saubermachen, wenn du dein Haus nicht liebst, wirst du es nicht anstreichen, wenn du es nicht liebst, wirst du keinen schönen Garten mit einem Lotosteich anlegen. Wenn du dich selbst liebst, wirst du einen Garten um dich herum anlegen. Du wirst versuchen, dein Potenzial zu leben, du wirst versuchen, alles, was in dir ist, auszudrücken. Wenn du liebst, wirst du dich selbst beregnen, du wirst dich selbst nähren.
Und wenn du dich selbst liebst, wirst du überrascht sein: andere werden dich auch lieben. Niemand liebt einen Menschen, der sich selbst nicht liebt. Wenn du dich selbst nicht liebst, wer sollte dann die Mühe auf sich nehmen? Und der Mensch, der sich selbst nicht liebt, kann nicht neutral sein. Vergiss nicht, im Leben gibt es keine Neutralität.“
Osho, The Secret, Talk #18
Um auf Englisch weiterzulesen, hier klicken
Quelle: https://www.osho.com/de/deutsche-zitate/osho-zitate-liebe
Free of Intention, True Life Unfolds
Freitag, 10. Juni 2022
So viel Weisheit in einem kleinen Zitat
Alle Wege bahnen sich vor mir, weil ich in der Demut wandle.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Die alten Dichter, Denker und Philosophen waren noch in der Lage, enorm viel Weisheit in einen kurzen Satz zu bringen. Was hatte er wohl mit diesem kleinen Zitat gemeint?
Meinem Verständnis nach, hat Goethe hiermit bestätigt, dass sich alles in seinem Leben richtig fügt, weil er demütig dem lauscht, was ihn leitet und jeweils sicher führt; seiner Intuition, die aus der Quelle allen Seins gespeist wird. Es kann auch so verstanden werden, dass er hiermit ein weiteres Zitat bestätigt: Der Mensch denkt und Gott lenkt. Zugleich zeigt er auf, wenn er aufmerksam, achtsam und demütig ist, sich alles zu seinem Besten fügen wird.
Goethe weist darauf hin, dass wenn man diesem inneren roten Faden folgt, immer genau das jeweils Richtige passieren wird.
Zeitgleich deutet er damit an, Demut ist jenseits von Ego und Verstand. Wer also in diesem demütigen und achtsamen Geisteszustand bleibt, wird sicher durch das Leben geführt und spart sich so viel unnötigen Ärger und schmerzvolle Erfahrungen. Was er hiermit nicht sagt, wie er zu dieser Erkenntnis gekommen ist. Doch, wer zum Beispiel "Die Leiden des jungen Werthers" und andere Werke von Johann Wolfgang von Goethe gelesen hat, weiss sicher, dass dieses kleine Zitat eine Summe von menschlichen Erfahrungen und Reifung beinhaltet.
Erst kürzlich habe ich zwei kleine Blogartikel zu diesem Thema online gestellt, die eventuell in diesem Zusammenhang interessant sein können:
Wie gehe ich mit Ungewissheit um? - Eckhart Tolle
https://reiki-spiritualhealer-ernstkoch.blogspot.com/2022/06/wie-gehe-ich-mit-ungewissheit-um.html
Veränderung mittels Hingabe
https://reiki-spiritualhealer-ernstkoch.blogspot.com/2022/06/veranderung-mittels-hingabe.html
Who Becomes Enlightened? | Eckhart Tolle
Was ist Zeit?
Donnerstag, 9. Juni 2022
Wie gehe ich mit Ungewissheit um? - Eckhart Tolle
Mittwoch, 8. Juni 2022
Glück beruht auf...
Dienstag, 7. Juni 2022
Veränderung mittels Hingabe
Montag, 6. Juni 2022
Sonntag, 5. Juni 2022
Bewusstheit und Ekstase werden eins
„Wenn du voller Freude und Glückseligkeit bist, das ist der Moment, um bewusst zu sein, aber die Menschen machen genau das Gegenteil. Wer kümmert sich schon um Bewusstheit, wenn er glücklich ist? Und wenn sie voller Schmerzen sind, dann denken sie daran, dass es Zeit ist, bewusst zu werden und die Schmerzen hinter sich zu lassen. Aber es ist noch nie jemandem gelungen, die Schmerzen auf direktem Wege hinter sich zu lassen.
Zunächst muss man die Ekstase hinter sich lassen. Wenn du zuerst in deinen freudigen Momenten bewusst sein kannst, zieht dich nichts mehr herunter. Die Tür nach draußen liegt in der Ekstase. Und so ist es am leichtesten:
Sei glücklich und bewusst.
Freue dich, und sei bewusst.
Liebe, und sei bewusst
Schiebe Bewusstheit nicht beiseite, indem du sagst: ‚Das stört mich jetzt, ich bin so glücklich.‘ Bewusstheit sieht wie eine Störung aus, das ist sie nicht. Am Anfang erscheint es vielleicht so, aber bald wirst du merken, dass Bewusstheit deine Ekstase verstärkt. Und letztendlich werden deine Bewusstheit und deine Ekstase eins. Dann verschwinden die emotionalen Tiefen, die depressiven Momente und alle Verzweiflung.“
Quelle: https://www.osho.com/de/deutsche-zitate/osho-zitate-bewusstheit
Anmerkung: Oft sind es erst die leidvollen Dinge, welche die Menschen zum Nachsinnen und auf dem Weg nach Innen bringen. Es scheint wirklich so zu sein, dass wenn jemand glücklich und zufrieden ist, dass er kaum Interesse hat, sich mit seinem Inneren usw. zu beschäftigen.
Erst durch Krankheit, Schmerz, Verlust und anderem Leid wird der Mensch "gezwungen" nachzudenken, nach einem tieferen Sinn im Leben zu suchen. Genau dann fängt für viele Menschen die "innere Reise" an. Dann werden alternative Wege zu Lösung des jeweiligen Problems gesucht, neue Wege beschritten und der Mensch hat genau dann die besten Chancen, regelrechte Quantensprünge in seiner persönlichen und spirituellen Entwicklung zu machen.
Die Frage, welche Osho stellt, hatte ich mir auch schon unendlich oft gestellt:
"Weshalb braucht es Leid, um bewusst zu werden?"
Zugleich weiss ich, dass "wenn alles bestens läuft" im Leben, ist man zu sehr mit "der Glückseligkeit" beschäftigt, den Menschen, emotionalen Zuständen, den Lebensumständen, die man, wenn sie gemäss der eigenen gewünschten Vorstellung sich entwickeln, als Glück betrachtet. Allerdings unterliegen diese "Zustände" des Glücks den Schwankungen des Lebens und können sich daher sehr leicht ins Gegenteil verwandeln. Nicht zuletzt daher, dass das von uns Gewünschte irgendwann nicht mehr unsere Erwartungen erfüllt. Es sind auch die Erwartungen und die Erwartungshaltung, die unserem Glück im Weg sind. Je weniger wir erwarten, desto mehr positive Überraschungen können wir in unserem Leben erleben.
Ein wesentlich interessanterer Aspekt ist der, dass nachdem man sich auf die innere Reise begeben und die persönliche, wie spirituelle Weiterentwicklung angetreten hat, die äusseren Umständen nicht mehr die gleiche Wichtigkeit wie zuvor haben. Was zuvor in unserer Vorstellung quasi "lebensnotwendig" und enorm wichtig(!) war, ist plötzlich nicht mehr von Bedeutung. Während die Masse der Menschen weiterhin alle Befriedigung im Aussen sucht, ist der bewusste Mensch mit der Erforschung der Tiefen seines inneren Seins beschäftigt. Es sind dann eher die scheinbar kleinen Dinge, wie das Betrachten einer Blume, das Beobachten der Vögel, der Pflanzen, das Betrachten des Himmels uvm., was tiefe Freude hervorruft. Es ist ein ständiges Verbinden mit allem Sein.
Zugleich sind die starken emotionalen Schwankungen wesentlich geringer, als im unbewussten Zustand. Daher wirken solche Menschen auf die anderen eventuell manchmal teilnahmslos, was sie in der Tat nicht sind. Teilweise ist diese innere Ruhe für das Umfeld so sehr irritierend, weil die meisten Menschen immer noch voll "in der Achterbahn der Emotionen" gefangen sind. Vermutlich braucht es ausreichend viele Erlebnisse und Erfahrungen in diesem Bereich, bis man sagt: "Das will ich nicht mehr! Ich will nicht mehr Opfer meiner Emotionen sein!" Mit dieser Entscheidung beginnt ein neuer Lebensabschnitt...
Je mehr jemand im Flow, sprich innerlich zentriert, ausbalanciert und gelassen ist, desto weniger lässt sich dieser Mensch aus seiner Mitte bringen.
© 2022 - Ernst Koch - www.spirituallifecoach.de