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Montag, 27. April 2026

Der unsichtbare Hunger der Seele - Eine Betrachtung über Verlangen, Gier und die Kunst des Genugseins


Stell dir vor, du stehst in einem prachtvollen Saal, dessen Wände mit Gold und Edelsteinen verziert sind. Kerzen flackern, Weihrauchduft umhüllt dich, doch dein Blick fällt unruhig auf die leere Schale in deiner Hand. Du hast alles – und doch fehlt dir etwas. Dieses Fehlen, dieses leise, bohrende Loch in der Mitte der Brust, ist es, das uns Menschen am tiefsten definiert. Nicht das, was wir besitzen, prägt unser Wesen, sondern das, wonach wir uns verzehren: nach Brot, wenn der Magen knurrt; nach Gesundheit, wenn der Körper schmerzt; nach Geld, das Sicherheit verspricht; nach Berührung, die uns lebendig macht. 

Ob es sich um ein natürliches Grundbedürfnis handelt oder um die schillernde, unersättliche Gier – das Verlangen webt den roten Faden unseres Daseins. Und gerade in spirituellen Kreisen wird diese Gier oft unterschätzt: Sie tarnt sich als edle Sehnsucht, als Streben nach Erleuchtung, doch sie bleibt die gleiche hungrige Kraft, die uns vom Hier und Jetzt fortzieht.

Lassen wir die großen Geister der Menschheit zu Wort kommen. Sie haben diesen unsichtbaren Hunger nicht nur erkannt, sondern ihn mit scharfer Klinge seziert – vom antiken Denken über die Tiefen der Psyche bis hin zu den zeitlosen Lehren der Erleuchteten.

 

Die Weisheit der Antike: Der Tanz zwischen Mangel und Maß

Die alten Griechen und Römer sahen den Menschen nicht als Herrscher über seine Begierden, sondern als Schiff auf stürmischer See, das von unsichtbaren Winden getrieben wird. 

Platon, der visionäre Philosoph des 4. Jahrhunderts v. Chr., beschreibt in seiner Politeia die menschliche Seele als Streitwagen mit drei Pferden: dem edlen Ross der Vernunft, dem mutigen Streitross des Willens und dem wilden, schnaubenden Ross der epithymia – der Begierde. 

Dieses dritte Pferd, sagt er, gleicht einem hungrigen Wolf, der nie satt wird. Es giert nach Speise, Reichtum, Lust. Lässt man es gewähren, reißt es den Wagen in den Abgrund. Platon vergleicht die ungezügelte Gier mit einer Hydra: Köpfe abschlagen hilft nicht, denn neue wachsen nach. Erst wenn die Vernunft die Zügel fest in der Hand hält, entsteht wahre Harmonie – nicht durch Unterdrückung, sondern durch Einsicht in die Illusion des Mangels.

Aristoteles, sein Schüler, ging einen Schritt weiter und malte das Bild des goldenen Mittels. In seiner Nikomachischen Ethik warnt er: Das Glück (eudaimonia) erwächst nicht aus dem Anhäufen von Gütern, sondern aus der tugendhaften Mitte. Wer zu viel begehrt – sei es Reichtum, Ruhm oder sinnliche Freuden –, der wird zum Sklaven seines eigenen Überflusses. Die Gier, so Aristoteles, ist wie ein Feuer, das sich selbst nährt: Je mehr Holz man hineinwirft, desto heißer lodert es. Der Weise hingegen erkennt, dass wahres Wohlsein in der areté liegt, der vortrefflichen Entfaltung der Seele, unabhängig von äußeren Umständen.

Die Stoiker – Epiktet, Seneca, Marc Aurel – trieben diese Einsicht auf die Spitze. Für sie war die Welt ein Theater, in dem wir nur unsere Rolle spielen können, nicht das Drehbuch schreiben. Epiktet vergleicht das Verlangen mit einer Kette, die wir uns selbst um den Hals legen: „Nicht die Dinge selbst quälen uns, sondern unsere Meinung über die Dinge.“ 

Die Gier nach mehr – mehr Geld, mehr Anerkennung, mehr Lust – ist für die Stoiker eine Form des Wahnsinns, eine Verwechslung von äußerem Schein und innerer Freiheit. Marc Aurel, der Kaiser-Philosoph, notierte in seinen Selbstbetrachtungen: „Lösche die Begierde aus, und du löschst das Leiden aus.“ 

Der Stoiker übt sich im amor fati, der Liebe zum Schicksal, und findet Frieden, indem er das Verlangen nicht bekämpft, sondern es als vorüberziehende Wolke betrachtet.

 

Die großen Psychologen: Der innere Abgrund und die Kunst der Integration

Die moderne Psychologie hat diesen antiken Kampf in die verborgenen Kammern der Seele verlegt. Sigmund Freud sah das Verlangen als urtümlichen Motor des Lebens selbst. In seiner Trieblehre ist die Libido – jene unstillbare Kraft der Lust – der Kern des Unbewussten. Der Mensch ist, so Freud, ein Wesen, das zwischen dem Lustprinzip und dem Realitätsprinzip zerrissen wird. Die Gier nach Befriedigung (Essen, Sex, Macht) stößt ständig an die Grenzen der Zivilisation; verdrängt sie sich in Neurosen, Süchte, Depressionen. Freud verglich das Ich mit einem Reiter, der ein wildes Pferd zähmen muss: Das Es giert, das Über-Ich moralisiert, und nur das Ich vermittelt – oft unter Schmerzen.

Carl Gustav Jung ging tiefer. Für ihn war die Gier nicht bloß ein biologischer Trieb, sondern ein archetypisches Drama der Seele. Das Verlangen nach mehr spiegelt den unerlösten Schatten wider: jenen verdrängten Teil des Selbst, der nach Ganzheit schreit. In der Individuation – dem lebenslangen Weg zur Selbstwerdung – muss der Mensch lernen, die Begierden nicht zu unterdrücken, sondern sie bewusst zu integrieren. Jung schrieb: „Das Gold, nach dem der Alchemist sucht, liegt nicht draußen, sondern in der eigenen dunklen Materie der Seele.“ Wer nur nach äußeren Schätzen giert, bleibt ewig fragmentiert. Erst durch die Begegnung mit dem Schatten – der Gier, der Sehnsucht, der Leere – entsteht das wahre Selbst, das weder hungert noch besitzen muss.

Erich Fromm ergänzte diese Sicht mit seiner radikalen Unterscheidung zwischen Haben und Sein. In Haben oder Sein beschreibt er die Gier als eine Existenzweise des Habens: Der Mensch wird zum Konsumenten seiner selbst und der Welt. Geld, Status, Sex werden zu Objekten, die das innere Loch stopfen sollen – doch das Loch bleibt, weil es kein Loch des Mangels ist, sondern ein Ruf nach Sein. Der Mensch im Modus des Seins hingegen erlebt Fülle ohne Besitz: Er ist ganz bei sich, ohne zu greifen.

 

Die spirituellen Lehrer: Das Feuer löschen, indem man es nicht mehr füttert

Die großen spirituellen Meister haben das Verlangen nicht bekämpft, sondern es durchschaut – als Illusion, als Tanz des Ego, als Tor zur Freiheit.

Buddha lehrte vor 2.500 Jahren in den Vier Edlen Wahrheiten, dass das Leben Leiden ist (dukkha), weil wir an tanha haften – dem Durst, der Gier nach Sinnesfreuden, nach Existenz, nach Nicht-Existenz. Dieser Durst ist wie ein brennendes Haus: Solange wir Wasser in die Flammen gießen, lodert es nur heller. Die Lösung? Der Edle Achtfache Pfad – rechte Einsicht, rechte Absicht, rechte Achtsamkeit. Buddha verglich das Verlangen mit einem Affen, der von Ast zu Ast springt: Nur wenn der Geist still wird, erkennt man, dass es nie ein „Genug“ geben kann. Das Nirvana ist kein neuer Besitz, sondern das Erlöschen des Feuers selbst.

Mooji, der zeitgenössische Advaita-Lehrer aus Jamaika, führt diese Einsicht in die unmittelbare Gegenwart. Für ihn ist jede Gier – ob nach Essen, Liebe oder Erleuchtung – eine Verwechslung mit dem wahren Selbst. „Wer bist du, bevor der Gedanke ‚Ich will‘ auftaucht?“, fragt er mit sanfter, doch durchdringender Stimme. Die Gier ist wie ein Gast in deinem Haus, der sich für den Hausherrn hält. Durch Selbst-Erforschung (self-inquiry) erkennt man: Das Selbst ist bereits ganz, leer und frei. Es braucht nichts. Mooji lädt ein, das Verlangen einfach zu beobachten, ohne es zu füttern oder zu verurteilen – dann löst es sich wie Morgennebel in der Sonne auf.

Osho – der rebellische Mystiker des 20. Jahrhunderts – feierte die Gier zunächst, um sie dann zu transzendieren. „Unterdrücke nichts“, sagte er, „sonst wird es giftig.“ In dynamischen Meditationen und Diskursen entlarvte er die spirituelle Gier als besonders tückisch: Viele suchen Erleuchtung wie ein neues Statussymbol. Osho verglich den Geist mit einem See: Wellen des Verlangens kräuseln die Oberfläche. Erst wenn man aufhört, die Wellen zu bekämpfen, spiegelt sich der Himmel klar darin. „Sei Zeuge“, lehrte er. „Das Verlangen kommt und geht – du bleibst.“

Lao Tzu, der legendäre Weise des Taoismus, sah im Tao Te Ching die Gier als Abweichung vom natürlichen Fluss des Lebens. „Wer viel besitzt, verliert viel“, schrieb er. Die höchste Tugend ist das wu wei – das Nicht-Handeln, das Nicht-Greifen. Wie ein Bach, der sich nicht gegen die Felsen stemmt, sondern sie umfließt, findet der Weise Genugsein im Einfachen. Die Gier nach mehr ist für Lao Tzu ein Kampf gegen das Tao selbst: Sie erzeugt nur Chaos. Stattdessen lädt er ein: „Sei wie das Wasser – weich, demütig, doch unbesiegbar.“

Ramana Maharshi, der schweigende Weise vom Arunachala-Berg, bot die radikalste Medizin: die Frage „Wer bin ich?“. Jede Begierde, jedes Verlangen, jede Sehnsucht wurzelt im falschen „Ich“ – dem Ego, das sich als getrenntes Wesen erlebt. Wenn man dieser Frage mit ganzer Hingabe folgt, löst sich das Verlangen nicht auf, sondern es enthüllt sich als unwirklich. Ramana verglich es mit einem Seil, das man im Dunkeln für eine Schlange hält: Sobald das Licht der Selbsterkenntnis scheint, erkennt man, dass es nur ein Seil war. Kein Kampf, keine Technik – nur reines Sein.

Jiddu Krishnamurti schließlich, der unabhängige Denker des 20. Jahrhunderts, warnte vor jeder Autorität, auch der spirituellen. Die Gier nach Sicherheit, nach Gott, nach Frieden ist für ihn dieselbe mechanische Bewegung des Geistes. „Freiheit von dem Bekannten“ nannte er es. Indem man das Verlangen beobachtet – ohne Wahl, ohne Urteil, ohne Hoffnung auf ein Ende –, stirbt es von selbst. Krishnamurti malte das Bild eines stillen Beobachters am Flussufer: Die Strömung des Verlangens rauscht vorbei, doch der Beobachter bleibt unberührt.

 

Das Genugsein – eine Einladung an jeden von uns

So ziehen sich die Fäden durch die Jahrtausende: Von Platons wildem Ross über Freuds hungriges Es bis zu Buddhas erlöschendem Feuer – die Gier ist immer dieselbe. Sie ist nicht Feind, sondern Lehrmeister. Sie zeigt uns, wo wir noch am Leben hängen. Wer sie durchschaut, wer sie nicht mehr füttert, sondern mit liebevoller Aufmerksamkeit betrachtet, der entdeckt jenen stillen Raum, in dem nichts fehlt. Der unsichtbare Hunger der Seele stillt sich nicht durch mehr, sondern durch das tiefe Erkennen: Du bist bereits das Ganze. Die Schale in deiner Hand war nie leer – sie war nur der Spiegel, der dich zurück zu dir selbst rief. In diesem Erkennen liegt die einzige wahre Fülle.

 

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© 2026 
- Ernst Koch - www.spirituallifecoach.de - Arkanum Solution Publishing Ltd., London - Erste Veröffentlichung am 27.4.2026 auf https://reiki-spiritualhealer-ernstkoch.blogspot.com/2026/04/der-unsichtbare-hunger-der-seele-eine.html


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Veröffentlicht: 04.03.2025
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Dienstag, 30. Juni 2020

Was willst Du? Erfüllung Deiner materiellen Wünsche oder ein glückliches und erfülltes Leben?


Heute hatte ich ein Telefonat mit einer jungen Frau. Irgendwann kamen wir zum Thema Geld und sie äusserte sich darüber... Im Laufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass ihr die Erfüllung ihrer materiellen Wünsche wesentlich wichtiger sind, als ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Ihrer Vorstellung nach, kann sie nur glücklich sein, wenn sie ausreichend Geld hat. 

Ich musste plötzlich an ein Zitat eines berühmten Mannes denken:

Wenn ein Mensch behauptet, 
mit Geld ließe sich alles erreichen, 
darf man sicher sein, 
dass er nie welches gehabt hat.

Aristoteles Onassis


Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich diese junge Frau seit ein paar Jahren kenne. Bereits als ich sie das erste Mal traf, waren ihre wichtigsten Themen Shoppen, Geld haben, Reisen...usw.

Es hatte sich in den vielen Jahren nichts geändert. Sie hatte damals einen Freund und den Beiden schien es - trotz wenig Geld - einigermassen gut zu gehen. Doch Laura* wollte mehr, vor allem mehr Geld! Irgendwann wurde es ihrem Freund Roberto wohl zu dumm, dass sich alles nur um´s Geld drehte und er verliess sie. Später hörte er, dass Laura einige Wochen geweint hat. 

Laura ist eigentlich eine liebenswürdige Frau. Leider ist sie sich selbst mit ihren Wunschvorstellungen im Weg, da diese für sie offenbar wichtiger sind, als mit einem geliebten Menschen ein erfülltes und glückliches Leben zu führen.

Dies sollte als Beispiel dienen, damit ich anhand dieser Grundvoraussetzungen das Thema genauer erläutern kann. 

Ich hatte früher in der Schule folgenden Lehrsatz aus der Wirtschaftslehre gelernt:

"Ein Bedürfnis ist ein Mangelgefühl mit dem Bestreben diesem Mangel abzuhelfen. Bedarf ist der Teil der Bedürfnisse, der mit Geld oder anderen Werten abgedeckt werden kann."

Laura hat demnach nur einen riesengrossen Bedarf. Ihr Ex-Freund Roberto* -das weiss ich zufälligerweise - wollte in erster Linie eine liebevolle zwischenmenschliche Beziehung. Dies zeigte er täglich mit vielen kleinen Gesten. Doch da er keine "Millionen" anschleppte, damit er den "Bedarf" von Laura befriedigen konnte, wurde sie ihm gegenüber rücksichtslos und lieblos. Sie verletzte ihn mit Worten und liess ihre schlechte Laune und Unzufriedenheit an ihm aus.  

Diese kleine Geschichte dieser jungen Frau ist leider kein Einzelfall und er könnte stellvertretend für einige Frauen oder aber auch Männer stehen, denen die Erfüllung ihrer materiellen Wünsche wesentlich wichtiger ist, als dass sie eine schöne harmonische und liebevolle Beziehung und somit ein erfülltes und glückliches Leben geniessen können.

Geld ist bloss ein Tauschmittel, mehr eigentlich nicht! Wer die materiellen Werte höher als wahre menschliche Werte stellt, läuft über kurz oder lang in Gefahr alleine auf weiter Flur zu sein. Oder er/sie wird selbst zum Opfer eines anderen Menschen, der auch nur das Materielle im Fokus hat.

Deshalb meine Frage: Was willst Du? Erfüllung Deiner materiellen Wünsche oder ein glückliches und erfülltes Leben?

Ja, ich weiss, es dreht sich Vieles im Leben um das liebe Geld. Doch seien wir mal ehrlich. Sind denn die Reichen und Schönen wirklich glücklicher? Ganz im Gegenteil! Es gibt unzählige Nachweise, dass sehr oft gerade die Menschen glücklicher und zufriedener sind, die (fast) nichts oder sehr wenig materiellen Besitz oder Geld haben.

Ich kenne die ganzen Argumentationen, die Du lieber Leser womöglich in diesem Moment denkst. Es geht in diesem Fall um die Grundsätze der eigenen Prioritäten: Geld oder Liebe?

Übrigens, Laura hat in den letzten Jahren einen etwas älteren, aber reichen Mann gefunden, der ihre materiellen Wünsche erfüllt. Doch, ob sie glücklicher ist, weiss ich nicht? Vermutlich fühlt sie sich sicherer, da sie keine Geldsorgen mehr hat. 

Ich möchte hier sehr deutlich machen, dass ich Laura in keinster Weise verurteile. Dies steht mir nicht zu. Allerdings bleibt die Frage, was ist wirklich wichtiger, die Erfüllung der materiellen Wünsche oder eine glückliche Beziehung? Generell muss das Eine das Andere nicht ausschliessen.

Die bisherige Beschreibung ist in erster Linie aus der menschlichen Sichtweise geschrieben. Später dazu mehr.

Es kann durchaus passieren, dass ein glückliche Beziehung auch zu materiellem Erfolg führen kann, doch in erster Linie sollte, meines Erachtens, die zwischenmenschliche Beziehung voller gegenseitigem Verständnis, Respekt, Achtung, Wertschätzung und Liebe sein. Nur so ist auch ein erfülltes und glückliches Leben möglich.

Meine Eltern waren das beste Beispiel für eine gute, harmonische und liebevolle Beziehung. Ja, auch sie hatten finanzielle Sorgen und andere Probleme. Doch sie liessen das uns nie spüren. Dafür bin ich sehr dankbar.

Grundsätzlich versucht Jeder sein Leben so zu leben, wie er es möchte. Die Handlungen und das Verhalten Anderer können wir oft nicht verstehen, da wir nicht diesselben Voraussetzungen, ihre inneren und äusseren Zwänge, weder das Vorleben, noch ihre Erfahrungen und vieles mehr haben. 

Vor jeder Reinkarnation wünscht die Seele gewisse Erfahrungen zu machen. Es gibt hierzu Vereinbarungen mit anderen Seelen, sogenannte Seelenverträge. Jede Seele hat ein gewisses Pensum an Erfahrungen zu machen. Manche treffen sich nur für wenige Augenblicke, kurze Momente. Andere teilen mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte ihr Leben. Es gibt kein Muss, alles kann sich auch jederzeit verändern. Jedes spirituelle Wesen ist wesentlich vielschichtiger, als es durch die äussere Erscheinung (den menschlichen Körper), den Charakter, Mentalität etc. durch Andere wahrgenommen wird. Oft reden deshalb sehr viele Menschen aneinander vorbei, weil sie manchmal gegensätzliche Interessen und Ziele haben. Manche äussern aus Rücksicht nicht ihre wahren Wünsche und Bedürfnisse, was allerdings auch zu vielen Missverständnissen führen kann.

Es gibt so unendlich Vieles, was Seelen mittels der Inkarnierung erfahren und erleben können. Wenn man es genau nimmt, hat Jeder so viel mit sich selbst zu tun, dass die meisten Menschen gar nicht Andere richtig wahrnehmen können. Jeder ist in seinem Leben Hauptdarsteller. Der eine mehr oder weniger. Im Leben Anderer sind wir hingegen Nebendarsteller oder einfach nur Gast. Durch die Vielschichtigkeit der Psyche sind die wahren Beweggründe und Handlungen der Mitmenschen oft einfach nicht zu verstehen. Wir können nur mit viel Geduld, Mitgefühl und Verständnis den Nächsten versuchen zu verstehen, denn  wir stecken nicht in seiner Haut. Wir haben nicht dieselben Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse. Wir haben nicht seinen/ihren Schmerz und die Verletzungen erfahren und können nicht wirklich voll und ganz den Anderen verstehen. Es bleibt ein Versuchen, es gibt Berührungspunkte, Momente, wo man sich nahe ist und ein Gefühl der Gemeinsamkeit und Einigkeit hat. Doch auch dies ist in ständigem Wandel. Gerade in einer Zeit, wo es im Aussen recht turbulent zugeht, bleiben auch die zwischenmenschlichen Beziehungen davon nicht unberührt.

Je mehr wir unsere Erwartungen und die Erwartungshaltung an Andere reduzieren, desto besser wird das gegenseitige Verstehen.


Wir leben in sehr interessanten und aufregenden Zeiten, wo immer mehr Seelen/Menschen spirituell erwachen. In diesem Prozess sind auch sehr viele Auflösungen des Karmas und Ablösungen alter Verhaltensweisen und Paradigmen notwendig. Diese Umwälzungen sind im Kleinen wie im Grossen, im Innen wie im Aussen... Diese Veränderungen sind nicht immer leicht und auch sehr oft schmerzhaft. Doch diese Veränderungen sind notwendig. 

Bei meinen Klienten und Menschen, die ich über einen gewissen Zeitraum betreue, sehe ich deutlich, wie diese sich bemühen - so übrigens auch bei Laura. Ich sehe die Veränderungen und Entwicklungen, die oft die Betroffenen nicht mal selbst wahrnehmen können. Auch spüre ich ihren Schmerz, nehme ihr Leid wahr und helfe dann, wenn es dringend und wichtig ist. Oft bekommen sie es nicht mal mit. Diese Hilfe ist freiwillig und nicht einforderbar.

Ich wünsche mir oft, dass ich diesen wunderbaren Seelen meine Sichtweise und mein Mitgefühl aufzeigen könnte, damit sie verstehen, warum ich ab und zu "etwas gröber sein muss", damit sie sich schneller entwickeln können. Zugleich weiss ich, was sie genau verändern sollten, damit sie ein erfüllteres und glücklicheres Leben führen können. Manchmal sind es nur kleine Änderungen, die jedoch eine grosse Auswirkung haben können.

Manche Seele muss ab und zu ein grosses Opfer bringen, damit eine andere geliebte Seele sich weiter entwickeln kann. Dieses "Opfer" ist im Grunde eine "Entwicklungshilfe", ein Schubs in die richtige Richtung. Auf anderen Seite sind Menschen, die zu viele Opfer erbringen mit der Zeit sehr unzufrieden und unglücklich. Dann erfordert es neue Entscheidungen und es können sich die Wege wieder trennen. 

Wenn Menschen sich zu sehr an materiellen Werten und Geld festhalten - was diese auch gerne als "ich bin Realist" bezeichnen - so liegt der Vermutung nahe, dass sie noch keine höheren Werte in ihrem Leben gefunden haben. Das "Festhalten" an Geld oder vergleichbaren Werten deutet auf einen Mangel hin, auf einen Mangel von wahren inneren Werten, vom Mangel an einer inneren Verankerung. Deshalb müssen sich viele Menschen an sogenannten wertvollen Dingen festhalten. Würden sie hingegen sich auf die Suche nach dem wahren Sinn des Lebens, auf die Suche nach sich selbst begeben, würden sie sehr schnell erkennen, dass der grösste Schatz in ihnen selbst verborgen liegt. 

Danach haben äussere "Werte" nicht mehr so einen hohen Stellenwert. Ein spirituell wacher Mensch, eine erwachte Seele weiss ganz genau, was hinter der Fassade der irdischen Welt passiert. Deshalb wird dieser Mensch nicht krampfhaft an Vergänglichem festhalten. Er weiss, dass nichts Irdisches von Dauer ist. Alles ist nur geliehen. Es macht also keinen Sinn an Vergänglichem festzuhalten. Es ist viel besser sich an dem jetztigen Moment zu erfreuen, das absolute Jetzt voll und ganz zu geniessen. Alles was Dir zur Verfügung gestellt ist, ist Dir "zugefallen", es ist für Dich bestimmt. 

Was leicht und einfach Dir zufällt ist für Dich. Was Du Dir krampfhaft erkämpft hast - egal durch welche Methoden - wirst Du nicht behalten. Je weniger (krankhafte) Gier Du in Dir trägst, desto mehr fliessen Dir die Dinge zu. Vergiss nicht, alles ist Energie!  

Es gibt so unendlich viele arme Menschen. Viele "Reiche" sind jedoch oft nur arme Menschen mit Geld, da sie innerlich arm und verkümmert sind. Wahrer Reichtum liegt in Deinem Inneren. Wahrer Reichtum ist ein ständiges Fliessen von liebevoller Energie, von ständiger Verbundenheit mit der Quelle allen Seins.

Je mehr Du ohne Hintergedanken gibst, einfach aus reinem Herzen gibst, desto mehr Energie fliesst auch zu Dir zurück. Diese Energie kann alle möglichen Formen haben. Allerdings möchte ich gerade die Menschen mit "Helfersyndrom" daran erinnern, dass sie lernen müssen NEIN zu sagen und sich nicht von ihren Mitmenschen ausnützen lassen sollen. Denn dieses GEBEN ist nicht damit gemeint. Hier bedarf es mehr Übung mit der Abgrenzung. Andere hingegen, die eher egoistisch sind, müssen lernen loszulassen und freimütig zu geben.

Bitte lies genau, damit Du diese wunderbaren Weisheiten verinnerlichen kannst.

Grössere Entwicklungsschritte können eigentlich meist nur alleine getätigt werden. Ein Partner stört hier meist. Hingegen kann die professionelle Unterstützung eines sehr verantwortungsvollen Therapeuten oder spirituellen Lifecoaches zu phänomenalen Ergebnissen führen. 

Eines der grössten Geheimnisse, warum sich Menschen, die ewig im selben Umfeld leben, nicht gross weiter entwickeln können, ist der Umstand, dass ihre Umwelt sie in einer Art Energiefeld "gefangen hält". Doch dies ist ein anderes Thema. Ich helfe meinen Klienten, damit sie sich auch aus diesen Einschränkungen befreien können und vieles andere mehr. 


Nachdem dieser Blogartikel fertig war, folgte ich meiner Intuition und erstellte spontan das nachfolgende kleine Hörbuch/Audiodatei auf XinXii von 20 Minuten Dauer. Hier sind auch noch ein paar Erläuterungen und Kommentare. Ich bin seit über 12 Jahren auf dieser Plattform aktiv und habe dort einige eBooks und Musterverträge. Dies ist mein erstes Hörbuch und es kann dort per Download für  €2.99 erworben werden.





*Namen geändert

Weiterer Hinweis: Ich möchte nochmals ausdrücklich betonen, dass die erwähnten Menschen nie mit ihren realen Namen genannt werden. Jedoch dienen realen Situationen und Lebensgeschichten als grundlegendes Beispiel und sind jedoch weder als Kritik an der jeweiligen Person, noch als ein Urteil über deren Verhalten zu sehen. Jeder Mensch versucht sein Leben bestmöglich nach seinen Vorstellungen zu leben, um letztlich glücklich zu sein. Dafür kann man Niemanden einen Vorwurf machen. Gewiss ist das aufgeführte Beispiel stellvertretend für viele ähnliche Situationen. Zugleich hat alles zwei Seiten. Im Leben gibt es eigentlich kein Schwarz-Weiss, sondern eher viele Grautöne. Im Grunde gibt es keine absolute Wahrheit, sondern jeder färbt seine Auffassung vom Erlebten, aufgrund seiner Erfahrungen und seines Weltbildes, bzw. aus seiner Sicht der Dinge. Letztlich muss man verstehen, dass jede Seele, gemäss des jeweiligen Lebensplans, ihre Erfahrungen machen muss. Manche Erfahrungen sind schmerzhaft, da über den Schmerz (leider  nun mal) am besten gelernt wird. Auch sogenannte gegenseitigen Verletzungen sind leider Teil des Spiels. Aus einer höheren Sichtwarte, nämlich aus der spirituellen Sicht, sind sämtliche menschlichen Erfahrungen nichts anderes als ein Theaterspiel zu sehen. Ja, dies ist nicht leicht zu verstehen. Was Dich noch triggert, das ist der Bereich, wo Du noch daran zu arbeiten hast. Das betrifft jeden Menschen! Keiner - solange er Mensch ist - ist davon ausgenommen. Auch ich lerne täglich dazu und bin dafür sehr dankbar. Aus der spirituellen Sicht haben wir erst "ausgelernt", wenn wir alle geplanten Erfahrungen ausgelebt, unsere "Baustellen" erledigt haben. Dies ist oft ein langer Prozess, der sich über mehrere Leben erstrecken kann. So kann es auch sein, dass wir immer wieder Seelen in einem neuem Leben treffen, mit denen wir noch was zu erledigen haben. Alte (uns nicht bekannte) Verletzungen können entsprechende unbewusste Verhaltensweisen an den Tag legen, die wir dann nicht nachvollziehen oder verstehen können. Doch im Grunde ist der zugefügte oder selbst empfundene Schmerz unser Lehrmeister. Manchmal kann es sein, dass wir plötzlich denken:" Schau an, so fühlt das sich an. Ich habe das nicht gewusst. Jetzt weiss und verstehe ich, wie sich der andere Mensch gefühlt haben muss, als ich ihm das...angetan hatte..." Und je mehr Erfahrungen und Erkenntnisse wir machen, desto milder und verständnisvoller werden wir.



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Mittwoch, 8. März 2017

Willst Du wichtig oder glücklich sein?

























Eigentlich will ich schon sehr lange diesen Artikel schreiben, da es wirklich jeden Menschen betrifft und meines Erachtens ein sehr wichtiges Thema ist. Allerdings war schon alleine die Auswahl der Überschrift nicht so leicht, wie ich es ursprünglich dachte. Warum will (nahezu) Jeder wichtig, oder jemand anders sein? Das war mein Titel. Doch da dies leicht missverstanden werden könnte, möchte ich etwas ausholen. Das Foto zeigt es wunderbar, eine junge Frau in einem Kleid wie eine Prinzessin. Wie oft hast Du schon kleine Kinder spielen gesehen und wo die kleinen Mädchen Prinzessinnen waren und die Jungs "der Ritter (auf dem weissen Pferd)"? Natürlich haben sich mit den Jahren vielleicht die Ideale geändert, doch im Prinzip bleibt es beim gleichen Thema, nämlich Prinzessin und Ritter oder Prinz. Vielleicht werden uns mit den Kindermärchen so manche Träume und "Ideale" mit ein geimpft und wir verfolgen diese Träume nachher sogar (unbewusst) als unsere Lebensziele?

Der (junge) Mann will seiner Prinzessin alles bieten und nimmt alles mögliche auf sich, um sie glücklich zu machen. So manche Frau gefällt sich offensichtlich sehr gut in der Rolle der Prinzessin und lässt sich von den Rittern umwerben und geniesst die Aufmerksamkeit.

Doch dies war nicht der eigentliche Gedanke für diesen Artikel, sondern: Warum will jeder Mensch, (mehr oder weniger) WICHTIG sein? 

Gleich um von vorne herein eines zu klären: Es ist gut Träume, Wünsche und Ziele zu haben. Dadurch ist Veränderung und Verbesserung möglich. Zugleich können "unsere Wünsche", sofern sie nicht unsere wahren inneren Wünsche sind, uns sehr unglücklich und im schlimmsten Fall sogar krank machen.

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Du Dich so kleidest, wie Du Dich kleidest? Warum hast Du  diesen Haarschnitt, Frisur, Make-up, Bart? Was hat Dich dazu veranlasst so zu wohnen, wie Du wohnst, den Beruf zu wählen, den Partner...uvm.?

Vieles spielt sich im Unbewussten ab und die meisten Menschen sind sich (leider) nicht darüber klar, wer sie sind. Es wurden bereits in der frühen Kindheit die Lebensprogramme und Lebensmuster der Eltern und des Umfelds ungeprüft übernommen. Selbst als Baby fängst Du an Deine Eltern und Geschwister nach zu äffen. Das ist normal. Je nachdem, in welchem Umfeld Du aufwächst, werden es dementsprechende Lebensprogramme sein...

Ich erinnere mich an eine ehemalige Freundin aus meiner Jugend. Ihre Mutter lebte mit ihren drei Töchtern und einem Lebensgefährten. Die Mutter erzog ihre Töchter wie Prinzessinnen. Alle vier waren wunderschöne Frauen und hatten eine traumhafte Beziehung zueinander. Der einzige Mann im Haus war allerdings nicht Bestandteil der Familie. Er war der Handwerker und "Dienstbote" der "3 Prinzessinnen und der Mutter Königin". Aus diesem Grund und anderen Gründen war eines Tages der Lebensgefährte auch nicht mehr da. Ein Mann wurde nur als Mittel zum Zweck gesehen und von den vier Frauen nicht geachtet und respektiert. In Folge hatten alle drei jungen Frauen mehr oder weniger schlechte Beziehungen mit Männern. Sie hatten unbewusst die Lebensmuster und Programme ihrer Mutter übernommen. 

Eine andere junge Frau wurde von ihrer Mutter "geimpft", dass sie eine gute Partie machen müsse, am besten einen Arzt heiraten usw. Diese Frau sieht ebenfalls Männer als Versorger. Im Grunde ihres Herzen würde sie das bestimmt gerne ändern, doch leider ist sie in den Programmen ihrer inzwischen verstorbenen Mutter noch immer gefangen.

Ein Mann wurde von seinem Vater regelrecht zum Erfolg gedrillt. Er wurde zum perfekten "Show maker", erreichte auch einige Erfolge in seinem Leben, doch irgendwie scheint alles eine Show für Andere zu sein.

Ich selbst war über eine sehr lange Zeit in solchen Programmen gefangen, bis ich erkannte, dass diese Programmierungen schädlich für meine Seele sind und mich unglücklich gemacht hatten. So fing ich an "diese Programme umzuschreiben", was zu einer tiefen inneren Zufriedenheit und Frieden führten.


Die Kernfrage lautet: Willst Du wichtig oder glücklich sein?

In vielen Fällen verfolgen Männer und Frauen Ziele, die eigentlich nicht ihre eigene Ziele und Wünsche sind. Sie leben ein Leben aus zweiter Hand. Die Mutter wollte zum Beispiel Tänzerin, Pianistin, Schauspielerin, Modell... werden. Nun muss die Tochter die Wünsche der Mutter erfüllen. Das Pendant gibt es auch vom Vater zum Sohn. Der Grossvater war Arzt, Rechtsanwalt, Polizist, Landwirt, Richter, Steuerberater, Unternehmer, Fussballer... oder was auch immer... Der Vater auch. Nun muss der Sohn oder die Tochter in die Fusstapfen treten. Es gibt offen erkennbare, aber noch viel mehr kaum sichtbare oder unsichtbare Programmierungen, denen die Menschen leider unbewusst folgen. Anstatt dass sie sich dann bei Erreichung des Ziels glücklich sind, fühlen sie sich innerlich leer. 

Es wirft sich dann die Frage auf, warum fühlst Du Dich nicht froh und glücklich, wenn Du Deine Ziele erreicht hast? Vermutlich (unter anderem) daher, weil es nicht Deine Ziele sind. In Dir ist eine ungewisse tiefe Sehnsucht nach mehr. Aber was ist dieses "mehr"? Es macht Dich unruhig, lässt Dich nicht schlafen und zwingt Dich vielleicht zum Nachdenken? 

Sobald Du Dich auf die Suche nach den unglücklich machenden Umständen machst, kann es sein, dass Du auf mich triffst. Das ist kein Zufall. Vielleicht hast Du gerade aus diesem Grund diesen Blogartikel gelesen? Die innere Stimme ist meist leise und wird oft vom lauten Verstand übertrumpft. Doch wenn Du auf diese zarte innere Stimme hörst, kann dies Dein Leben von heute auf morgen zu einem erfüllten und glücklicheren Leben verändern.

Seit über 12 Jahren helfe ich unzähligen Männern und Frauen bei der Auflösung von alten und schädlichen Programmierungen mittels spirituellen Reinigungen & Energiebehandlungen, sowie Gesprächen (Lifecoaching). So durfte ich vielen Menschen bei der Befreiung ihres Selbst behilflich sein.

Ein kleiner Auszug von Rückmeldungen meiner Klienten:
http://www.provenexpert.com/ernst-koch/?mode=preview




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