Dieser Blog dient ausschliesslich der Information und bietet u.a. Erfahrungsberichte, hilfreiche Hinweise und Tipps; zudem Interessantes und Anregendes aus verschiedensten Lebensbereichen. Ausserdem positiver Input als Text, Bild, Musik oder Video. Externe Informationen müssen nicht unbedingt unserer Meinung, Erfahrung und Erkenntnissen entsprechen. Jeder sollte selbst recherchieren, sich ein eigenes Bild machen und auf die eigene Intuition vertrauen.
Heute möchte ich mal über ein Thema sprechen, welches mich schon sehr lange beschäftigt. Bisher hatte ich es immer wieder mal bloss oberflächlich angesprochen. Nun es an der Zeit dieses sehr wichtige Thema etwas eingehender beleuchten, da ich mir sehr sicher bin, dass es für viele Menschen sehr wichtig und interessant sein wird.
Ich werde sehr klar sprechen, bzw. über meine Gedanken schreiben, die mich seit über 20 Jahren begleiten. Allerdings werde ich hier nicht auf die üblichen Themen eingehen, welche möglicherweise irgendwelche Gurus behandeln, sondern ich möchte Dir, lieber Leser, ein Thema näher bringen, welches Du vielleicht noch nicht auf dem Schirm hattest.
Ist dies widersprüchlich? Nein! Für den spirituellen Anfänger ist das hier Aufgeführte nur am Rande interessant, doch die Fortgeschrittenen dürften sich sehr angesprochen fühlen.
Wenn Du als spiritueller Sucher auf dem Weg bist, ist das spirituelle Erwachen oder eben die Erleuchtung das Ziel. Allerdings, was passiert "danach"? Hast Du Dir darüber Gedanken gemacht oder bist Du bereits in diesem Stadium?
Generell gilt bei menschlichen Erfahrungen, dass die Vorstellung, wie ein erreichtes Ziel sein wird, wie man sich fühlt etc., oft ganz anders ist, als wenn man dann das Ersehnte endlich erreicht hat. Ich werde ganz bewusst nicht über den, bzw. die Zustände schreiben, die mit dem spirituellen Erwachen oder der spirituellen Erleuchtung einhergehen, da dies eine ganz individuelle Erfahrung ist.
Allerdings werde ich auf die Zeit danach eingehen, denn um diese geht es in diesem Blogbeitrag.
Ein altes Zitat aus dem Zen-Buddhismus sagt:
„Vor der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser tragen.
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser tragen.“
In diesem Zitat ist viel mehr Wahrheit, als es auf den ersten Blick erscheint. Zugleich sind mehrere Botschaften in dieser Aussage. Hier meine ganz persönliche Interpretation: Vor der Erleuchtung musst Du menschliche Arbeiten und Aufgaben erledigen und auch nach der Erleuchtung darfst Du diese Aufgaben erledigen. Sei demütig (im positiven Sinne) und bescheiden. Sei Dir bewusst, dass Du immer noch Mensch bist. Allerdings wirst Du nun die Lebensaufgaben mit einem anderen Bewusstsein ausführen. Die Qualität ist eine andere. Wenn Du etwas tust, tust Du es ganz bewusst - zumindest wird das eine Deiner wesentlichen Aufgaben sein, in allem ganz bewusst zu sein. Bewusst zu denken, fühlen, handeln. Zugleich wirst Du womöglich erkennen, dass es jetzt heisst, die spirituellen Erfahrungen und Erkenntnisse im Leben Tag für Tag anzuwenden. Möglicherweise erfährst Du, dass Du noch jede Menge Arbeit im Bereich Selbstverbesserung hast!
Und wir sind bereits inmitten des Themas: "Erleuchtung, was nun?" Vermutlich wird sich hier der ein oder andere Leser verabschieden. Doch wenn Du noch hier bist, freut mich dies.
Wie oft kämpfen wir Menschen im Leben für das Erreichen irgendeines Ziels? Es fängt bereits früh an. Vielleicht ist es das erste Mal, wenn wir als Baby unsere Hände gezielt bewegen, den Kopf heben, das erste Mal krabbeln, aus eigener Kraft alleine auf unseren Füssen stehen, oder die ersten Schritte machen? Es gibt unzählige Möglichkeiten. Doch nehmen wir die ersten Schritte eines Baby, denn diese sind eines der ersten grossen menschlichen Ziele am Anfang des menschlichen Lebens.
Kannst Du Dich noch an Deine ersten Schritte als Baby erinnern oder an andere wichtige Meilensteine in Deiner frühen menschlichen Entwicklung?
Ich kann mich sehr gut erinnern, als eine meiner Töchter mit 10 Monaten das erste Mal alleine im Kinderbett stand. Sie hatte sich am Bett selbst hochgezogen und da stand sie und strahlte über das ganze Gesicht. Ich war Zeuge dieses phänomenalen und wunderschönen Moments. Es ist so, als ob es erst gestern gewesen wäre.
Nehmen wir das erste auf den eigenen Füssen stehen. Dies ist ein phantastisches Beispiel. Es ist der Beginn der Unabhängigkeit. Ja, man könnte auch sagen, dass dies bereits das Krabbeln ist. Doch das auf den eigenen Füssen zu stehen, ist der Beginn, welcher dem Gehen vorauskommt.
Wie sensationell das erste auf den eigenen Füssen Stehen auch ist, es wird in ein paar Wochen oder Monaten ganz normal sein und wenn das Baby selbständig - ohne Hilfe der Eltern - einfach aufsteht und durch die Wohnung läuft, hat das erreichte Ziel des eigenen auf den Füssen stehen, seine Einzigartigkeit oder Sensation verloren. Es wird "normal", so wie Vieles andere auch, im Laufe eines menschlichen Lebens. Die Aufgaben wachsen. Der junge Mensch wächst heran...
So ähnlich könnte man auch den Weg eines spirituellen Suchers sehen. Irgendwann ist eine Etappe des Weges erreicht und der Weg führt weiter. Die Herausforderungen wachsen. Unter uns gesagt, die Herausforderungen werden auf dem spirituellen Weg sehr individuell, da jeder Mensch, jede Seele einen ganz persönlichen Lebens- und Entwicklungsweg hat. Wir werden regelrecht an einem unsichtbaren "roten Faden" durch das Leben "gezogen".
Unsere Lebensaufgaben mögen oft gleich oder ähnlich, aber auch vollkommen unterschiedlich sein, doch "das Ziel" ist dasselbe...
Nachdem sich die erste Euphorie, nach dem spirituellen Erwachen oder der Erleuchtung gelegt hat, folgt Ernüchterung. Und dies ist wahrlich nicht angenehm, wenn man feststellt, dass immer noch dieselben menschlichen Probleme, Sorgen und Nöte vorhanden sind, wie zuvor. Diese sind nicht über Nacht verschwunden! Vielleicht sehnt sich deshalb so manche Frau oder Mann, nach dieser phänomenalen spirituellen Erfahrung, nach einem ruhigen Ort, wie ein Kloster, eine Berghütte oder einfach nur den Rückzug von dem ganzen menschlichen Trubel?
Nach einer gewissen Weile wirst Du womöglich merken, dass es sich anfühlt, als ob Du gleichzeitig in zwei Welten lebst. Es scheint einerseits ein hin- und her zu wechseln sein oder Du bist gefühlt zur selben Zeit in zwei Welten. In der inneren spirituellen Welt und in der äusseren sogenannten Realität. Es ist eine grosse Herausforderung diese beiden Welten in Einklang zu bekommen. Während in der inneren spirituellen Welt absolute Harmonie, Frieden, innere Balance, Gelassenheit und bedingungslose Liebe herrscht, ist in der äusseren Welt dagegen leider oft Chaos, Unfrieden und viel unnötiger Stress...
Irgendwann fängst Du vielleicht zwischen den Welten hin- und her zu shiften an? Doch aus diese Erfahrung kann recht unangenehm sein. Wie sind Deine Erfahrungen?
Es kann eine ganze Weile dauern, bis man für sich eine Lösung gefunden hat, mit der man gut leben kann. Da auch dies eine sehr persönliche Angelegenheit ist, werde ich hier keine Lösung öffentlich anbieten. Die muss sich jeder selbst erarbeiten!
Ich kann nur so viel sagen: Im Verlauf der letzten 22 Jahre hatte ich das Vergnügen ein paar Menschen kennenzulernen, die auch diesen Weg gegangen sind. Jeder hat seinen ganz persönlichen Lösungsweg gefunden. Manche sind noch auf dem Weg dort hin.
Gestern hatte ich ein persönliches Gespräch mit einer jungen Frau, die ganz offenbar in einer Lebenskrise steckt. Sie war vollkommen aus ihrer Mitte. Doch nach kurzer Zeit mit mir, löste sich Einiges, sie weinte und es brach aus ihr heraus und danach fand sie zurück zu ihrer inneren Balance. Es war wunderschön Zeuge dieses Ereignisses zu sein.
Alles ist Energie und letztlich sind wir alle - ob wir es wissen, akzeptieren oder nicht - miteinander verbunden. Je mehr Menschen (Seelen) sich an ihr wahres Wesen erinnern - darum geht es beim spirituellen Erwachen oder der Erleuchtung! - desto mehr Frieden, Harmonie, bedingungslose Liebe, Freude, Hilfsbereitschaft usw. werden wir Alle im alltäglichen Leben erfahren.
Diejenigen, welche das spirituelle Erwachen oder die Erleuchtung bereits hinter sich gebracht haben, sind nur Menschen (Seelen), die auf dem Weg vorausgegangen sind. Sie sind nicht besser oder mehr Wert als andere. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt! Ganz im Gegenteil, diejenigen welche "vorausgegangen" sind müssen anderen hilfreich zur Seite stehen. Dies geschieht auf die unterschiedlichste Art und Weise. Eventuell wirken sie unsichtbar als hilfreiche Engel oder sind genau dann für jemanden da, wenn dieser Mensch dringend Hilfe braucht. Es kann bereits die Anwesenheit eines Erwachten positivste Auswirkungen auf Menschen haben, die an ihm vorüber gehen oder sich in seiner sehr weiten Aura befinden. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.
Kontakt zum Autor dieses Blogbeitrags: arkanumsolution@gmail.com
(Es werden nur seriöse E-Mails mit möglichst ausführlichem Hintergrund der Kontaktaufnahme & entsprechend aussagefähigem Betreff zeitnah [idR: innert 24-48 Stunden] beantwortet. Da ich täglich hunderte von E-Mails erhalte, bitte ich um eine konkrete Beschreibung Ihres Anliegens. E-Mails ohne Betreff oder fragwürdiger Herkunft werden sofort gelöscht und blockiert.)
Pfad der Heilung von Körper, Geist & Seele Ein spiritueller Weg zur Ganzheit Autor: Ernst Koch-SpirituellerLifecoach eBook Seiten: 113 Arkanum Solution Consciousness (vol. 1) Sprache: Deutsch Veröffentlicht: 04.03.2025 Mehr Info & Kauf per Download:
Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Wertschätzung für meinen Blog mit einer Spende zeigen. Klicken Sie auf „Spenden“ (Donate) und Sie werden zu Paypal weitergeleitet. Vielen herzlichen Dank. Ernst Koch
In den stillen Augenblicken
des Lebens, wenn die Welt sich beruhigt und wir mit unseren Gedanken allein
sind, flüstert eine Frage, die tief in unserer Seele widerhallt: Bin ich ein
guter Mensch? Diese Frage ist ein Tor zu unserer menschlichen Natur und
zugleich ein Schlüssel zu einer höheren, spirituellen Wahrheit. Sie fragt nicht
nur nach unserem Handeln, sondern nach unserem Lebenssinn, unserer Aufgabe und
unserem Vermächtnis:
Habe ich alles
getan, um die Erde besser zu hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe?
Wer stellt sich diese Frage,
und was bedeutet sie im Kontext unserer irdischen Existenz und unserer
seelischen Reise durch Reinkarnationen, Seelenpläne und hermetische Prinzipien?
Mit den Weisheiten großer
Denker wie Marc Aurel, Buddha, Osho, Dale Carnegie, Napoleon Hill, Robert Betz
und Nikolaus Enkelmann sowie spirituellen Lehren erkunden wir diese Frage aus
menschlicher und transzendenter Perspektive, um einen Leitfaden zu schaffen,
der inspiriert, tröstet und neue Einsichten schenkt.
Die menschliche Perspektive:
Der Ruf nach Gutsein
Die Frage „Bin ich ein guter Mensch?“ist ein universelles Echo, das in den Herzen
derer erklingt, die nach Sinn streben. Dale Carnegie, der Meister der zwischenmenschlichen
Beziehungen, betonte, dass der Wunsch, geschätzt zu werden, ein Grundbedürfnis
des Menschen ist. Wer sich fragt, ob er „gut“ ist, sucht nicht nur nach äußerer
Anerkennung, sondern nach innerem Einklang mit seinen Werten. Es sind oft die
Sensiblen, die Zweifler, die Reflektierten – Lehrer, Eltern, Künstler,
Alltagshelden –, die diese Frage stellen. Sie spüren, dass das Leben mehr ist
als Überleben; es ist ein Streben nach Tugend und Bedeutung.
Marc Aurel,
der stoische Philosoph, würde uns mahnen, unser Handeln an Vernunft und
Integrität zu messen. „Lebe jeden Tag so, als
wäre es dein letzter“,schrieb er
in seinen Meditationen. Gut zu sein bedeutet für ihn, im Hier und Jetzt mit
Klarheit und Güte zu handeln, unabhängig von äußeren Umständen.
Napoleon Hill,
der die Macht des Geistes erforschte, würde hinzufügen, dass ein „guter Mensch“ jemand ist, der ein klares Ziel
verfolgt – nicht nur für sich selbst, sondern zum Wohl anderer.„Was der Geist begreifen und glauben kann, das
kann er erreichen“, lehrte er. Die Frage nach dem Gutsein ist somit ein
Kompass, der uns antreibt, bewusste Entscheidungen zu treffen und Spuren des
Lichts in der Welt zu hinterlassen.
Doch die menschliche
Perspektive ist auch von Zweifel geprägt.
Robert Betz, ein
spiritueller Lehrer unserer Zeit, betont, dass Selbstreflexion der Schlüssel
ist: „Nur wer sich selbst kennt, kann die Welt
verstehen.“Die Frage fordert uns
auf, unsere Absichten, Worte und Taten zu prüfen. Haben wir aus Liebe oder
Angst gehandelt?
Nikolaus Enkelmann
würde ergänzen, dass Gutsein kein Endzustand ist, sondern ein Prozess. „Erfolg ist das progressive Erreichen eines würdigen
Ziels“,sagte er.
Ein guter
Mensch zu sein bedeutet, sich auf dem Weg der Besserung zu befinden – durch
kleine, bewusste Taten, die Beziehungen stärken und die Welt bereichern.
Die spirituelle Perspektive:
Der Seelenplan und die Reise durch Reinkarnationen
Aus einer höheren,
spirituellen Sichtweise ist die Frage „Bin ich ein guter Mensch?“ mehr als eine
moralische Selbstprüfung – sie ist ein Fenster zu unserem Seelenplan.
Buddha
lehrte, dass unser Leben von Achtsamkeit und
Mitgefühl geprägt sein sollte,um das Leiden aller Wesen zu lindern.
In der buddhistischen Sichtweise ist Gutsein ein Ausdruck von Metta –
bedingungsloser Liebe –, die uns mit dem großen Ganzen verbindet. Doch Buddha
würde uns auch erinnern, dass unsere irdische Existenz nur ein Kapitel in einer
größeren Reise ist, geprägt von Reinkarnationen, in denen unsere Seele wächst
und lernt.
Die hermetischen Prinzipien,
insbesondere das Prinzip der Entsprechung („Wie oben, so unten“), deuten an,
dass unsere irdischen Handlungen ein Spiegel unserer inneren und kosmischen
Wahrheit sind. Die Frage nach dem Gutsein ist somit ein Ruf unserer Seele, sich
mit ihrem höheren Zweck in Einklang zu bringen.
Osho, der visionäre
Mystiker, würde uns auffordern, die Idee von „Gut“ und „Schlecht“ loszulassen
und stattdessen authentisch zu leben. „Das Leben ist ein Mysterium, kein
Problem“, sagte er. Unsere Aufgabe ist nicht, perfekt zu sein, sondern
unsere einzigartige Essenz zu entfalten und sie mit der Welt zu teilen – ein
Akt, der die Erde von selbst bereichert.
Im Kontext von
Reinkarnationen ist jede Lebensspanne eine
Gelegenheit, alte Wunden zu heilen, karmische Lektionen zu lernen und die Schwingung
unserer Seele zu erhöhen.
Der Seelenplan, ein Konzept,
das Robert Betz oft betont, ist wie ein unsichtbarer Faden, der uns durch
unsere Inkarnationen führt. Vielleicht ist unsere Aufgabe in diesem Leben,
Mitgefühl zu üben, eine Beziehung zu heilen oder ein Talent zu entfalten, das
unserer Seelenfamilie – jenen Seelen, mit denen wir durch Inkarnationen
verbunden sind – dient. Die Frage „Habe ich alles getan?“ wird so zu einer
Einladung, zu prüfen, ob wir unserem Seelenplan treu sind. Haben wir die Lektionen
dieses Lebens angenommen? Haben wir unsere Gaben geteilt?
Das hermetische Prinzip der
Polarität („Alles ist zweifach, alles hat zwei Pole“) erinnert uns daran, dass
Gutsein nicht ohne Schatten existiert. Unsere Zweifel, Fehler und Kämpfe sind
Teil des Lernprozesses. Osho würde sagen, dass selbst unsere „Fehler“ Teil des
göttlichen Tanzes sind, der uns näher an unser wahres Selbst bringt. Die Frage
nach dem Gutsein ist also kein Urteil, sondern ein sanfter Ruf, uns mit unserer
Seele und dem Universum zu verbinden.
Der rote Faden: Die
Lebensaufgabe als Brücke zwischen Mensch und Seele
Die Frage „Bin ich ein guter
Mensch?“ verbindet die menschliche und die spirituelle Ebene wie ein roter
Faden. Auf menschlicher Ebene fordert sie uns auf, bewusst zu handeln,
Beziehungen zu pflegen und die Welt durch kleine Taten zu verbessern. Dale
Carnegie würde uns ermutigen, anderen mit echtem Interesse zu begegnen: „Zeige
Anerkennung, und du wirst Herzen gewinnen.“ Jede freundliche Geste, jedes
aufmunternde Wort ist ein Schritt, die Erde heller zu machen.
Auf spiritueller Ebene lädt
die Frage uns ein, unseren Seelenplan zu erkennen. Robert Betz würde sagen:
„Wenn du dich selbst liebst, wirst du ein Geschenk für die Welt.“ Selbstliebe
ist der Kern, aus dem authentische Güte entspringt. Buddha würde ergänzen, dass
Mitgefühl – für uns selbst und andere – die Brücke zwischen unserer irdischen
Existenz und unserer spirituellen Bestimmung ist. Marc Aurel würde uns mahnen,
uns auf das zu konzentrieren, was in unserer Macht liegt: „Du hast die Macht
über deinen Geist – nicht über äußere Ereignisse.“ Indem wir unsere Gedanken
und Handlungen mit Liebe und Weisheit füllen, erfüllen wir sowohl unsere
menschliche als auch unsere seelische Aufgabe.
Praktische Schritte: Mensch
und Seele in Einklang bringen
Wie können wir diese Frage
nutzen, um zu wachsen und die Welt besser zu hinterlassen? Hier sind einige
Schritte, inspiriert von menschlicher Weisheit und spiritueller Einsicht:
Tägliche Reflexion (Marc Aurel):
Nehmen Sie sich Zeit, Ihren Tag zu prüfen. Fragen Sie: „Habe ich heute
nach meinen Werten gehandelt? Habe ich meinem Seelenplan gedient?“ Ein
Tagebuch kann Klarheit schaffen.
Mitgefühl üben (Buddha):
Beginnen Sie den Tag mit einer Metta-Meditation. Senden Sie Liebe an sich
selbst, Ihre Seelenfamilie und die Welt. Kleine Taten des Mitgefühls – ein
Lächeln, eine helfende Hand – wirken auf irdischer und spiritueller Ebene.
Ziele mit Sinn (Napoleon Hill):
Setzen Sie sich ein Ziel, das Ihre menschlichen Werte und Ihren Seelenplan
vereint, wie etwa, eine Beziehung zu heilen oder ein Talent zu teilen.
Visualisieren Sie dieses Ziel mit Glauben und Hingabe.
Authentizität leben (Osho):
Fragen Sie: „Lebe ich mein wahres Selbst?“ Erkunden Sie Ihre
Leidenschaften und teilen Sie sie mit der Welt. Ihre Einzigartigkeit ist
Ihr Geschenk an das Universum.
Beziehungen stärken (Dale Carnegie):
Pflegen Sie Verbindungen mit Ihrer Seelenfamilie und anderen. Echte
Wertschätzung und Zuhören bauen Brücken, die über Inkarnationen hinweg
bestehen.
Selbstliebe und Heilung (Robert Betz):
Vergeben Sie sich Ihre Fehler und erkennen Sie Ihre Fortschritte.
Schreiben Sie eine Liste von Dingen, die Sie an sich schätzen, und ehren
Sie Ihre Reise durch dieses Leben und darüber hinaus.
Ein Vermächtnis des Lichts
Die Frage „Bin ich ein guter
Mensch?“ ist kein Urteil, sondern eine Einladung – ein roter Faden, der uns
durch die Tiefen unserer Menschlichkeit und die Höhen unserer spirituellen
Bestimmung führt. Auf menschlicher Ebene erinnert sie uns daran, bewusst,
mitfühlend und authentisch zu leben.
Auf spiritueller Ebene weist
sie uns auf unseren Seelenplan, unsere karmische Reise und die Verbindung zu
unserer Seelenfamilie hin.
Wie das hermetische Prinzip
der Schwingung lehrt: „Alles schwingt, alles bewegt sich.“ Jede kleine Tat,
jeder Moment der Liebe, jede bewusste Entscheidung erhöht unsere Schwingung und
die der Welt.
Vielleicht ist die Antwort
auf die Frage nicht ein endgültiges „Ja“ oder „Nein“, sondern ein sanftes „Du
bist auf dem Weg“. Indem wir diesen Weg mit Mut, Mitgefühl und Bewusstsein
gehen, hinterlassen wir ein Vermächtnis des Lichts – in diesem Leben und in den
kommenden.
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Pfad der Heilung von Körper, Geist & Seele Ein spiritueller Weg zur Ganzheit Autor: Ernst Koch-SpirituellerLifecoach eBook Seiten: 113 Arkanum Solution Consciousness (vol. 1) Sprache: Deutsch Veröffentlicht: 04.03.2025 Mehr Info & Kauf per Download:
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„Die Wege des Herrn sind
unergründlich“, so lautet ein oft zitierter Satz, der in kirchlichen Kreisen
fällt, wenn menschliche Erfahrungen jenseits unseres Verständnisses liegen.
Doch was bedeutet dieser Satz wirklich?
Warum stehen wir so häufig vor
Lebenssituationen, die uns rätselhaft erscheinen, und warum fragen wir uns im
Nachhinein: „Weshalb habe ich so gehandelt? Warum ist mir dies widerfahren?“
Diese Fragen berühren das Kernstück der menschlichen Existenz: das Streben nach
Sinn, das Ringen mit Leid, Schmerz und Verlust sowie die Suche nach Freude,
Liebe und Erfüllung. In diesem Blogartikel beleuchten wir dieses Thema aus
verschiedenen Perspektiven – von den antiken Denkern über die hermetischen
Prinzipien, die Anthroposophie Rudolf Steiners, die Erkenntnisse der
Psychologie bis hin zu den Lehren großer spiritueller Meister. Dabei betrachten
wir sowohl die Höhen als auch die Tiefen des menschlichen Lebens, um ein
tieferes Verständnis für die unergründlichen Wege des Daseins zu gewinnen.
Die antiken Denker: Weisheit
aus der Vergangenheit
Die großen Philosophen der
Antike, wie Sokrates, Platon und Aristoteles, betrachteten das Leben als ein
Streben nach Erkenntnis und Tugend. Für Sokrates war das „Erkenne dich selbst“
die Grundlage allen Wissens. Er glaubte, dass wir durch Selbstreflexion und die
Untersuchung unserer Handlungen den tieferen Sinn unseres Lebens erahnen
können. Wenn wir uns fragen, warum wir in bestimmten Situationen so handeln,
wie wir es tun, lädt uns Sokrates ein, innezuhalten und unsere inneren
Beweggründe zu hinterfragen. Vielleicht liegt in unseren scheinbar
unerklärlichen Reaktionen ein verborgener Drang nach Wachstum oder eine
unbewusste Suche nach Wahrheit. Platon wiederum sah die Welt als Schatten einer
höheren Realität. In seinem Höhlengleichnis beschreibt er, wie Menschen oft nur
die Schatten der wahren Ideen wahrnehmen. Unsere Verwirrung über das „Warum“
des Lebens könnte daher darauf hindeuten, dass wir nur einen Teil der Wahrheit
sehen – die Wege des Lebens sind unergründlich, weil sie in einer höheren
Ordnung verwurzelt sind, die unserem irdischen Verstand verborgen bleibt. Aristoteles
hingegen betonte die Teleologie, die Vorstellung, dass alles in der Natur einem
Zweck dient. Krankheit, Verlust oder Erfolg sind Teil eines größeren Ganzen,
das darauf abzielt, unser Potenzial zur Entfaltung zu bringen. Diese antiken
Perspektiven legen nahe, dass unsere Unfähigkeit, die Gründe für Lebensereignisse
sofort zu verstehen, kein Mangel ist, sondern eine Einladung, tiefer zu
schauen.
Die hermetischen Prinzipien:
Kosmische Ordnung und innere Resonanz
Die hermetischen Prinzipien,
die auf die Lehren des legendären Hermes Trismegistos zurückgehen, bieten eine
weitere Perspektive auf die Unergründlichkeit des Lebens. Insbesondere das
Prinzip der Entsprechung – „Wie oben, so unten; wie innen, so außen“ – deutet
darauf hin, dass unsere äußeren Erfahrungen Spiegel unserer inneren Zustände
sind. Wenn wir uns fragen, warum wir bestimmte Situationen erleben, könnten die
Antworten in unserem Inneren liegen: in unbewussten Überzeugungen, Ängsten oder
Sehnsüchten. Das Prinzip der Polarität zeigt, dass Freude und Leid, Erfolg und
Scheitern zwei Seiten derselben Medaille sind. Ohne Schmerz könnten wir die
Tiefe der Freude nicht erkennen; ohne Verlust wüssten wir die Fülle der Liebe
nicht zu schätzen. Die hermetischen Lehren erinnern uns daran, dass die
unergründlichen Wege des Lebens nicht chaotisch, sondern Teil einer kosmischen
Ordnung sind, die uns zur Ganzheit führt. Das Prinzip von Ursache und Wirkung –
oft als Karma bezeichnet – legt nahe, dass jede Handlung, jedes Wort und jeder
Gedanke Konsequenzen hat, die nicht immer sofort sichtbar sind. Wenn wir uns
fragen, warum wir in einer bestimmten Weise reagiert haben, könnten wir die
Antwort in früheren Entscheidungen oder in den Lektionen finden, die unsere
Seele lernen möchte. Die hermetischen Prinzipien laden uns ein, die
Verantwortung für unser Leben zu übernehmen und in jedem Ereignis eine
Gelegenheit zur Transformation zu sehen.
Rudolf Steiner: Das
Schicksal als Entwicklungsweg
Rudolf Steiner, der
Begründer der Anthroposophie, bietet eine spirituell-anthroposophische
Sichtweise auf die Frage nach dem „Warum“ des Lebens. Für Steiner ist das Leben
ein Entwicklungsprozess, in dem jede Erfahrung – sei es Leid, Krankheit oder
Glück – dazu dient, die Seele zu läutern und zu stärken. Er betrachtete das
Schicksal nicht als Zufall, sondern als Ausdruck eines individuellen karmischen
Weges. Nach Steiner wählen wir vor unserer Geburt bestimmte Lebensumstände, um
bestimmte Lektionen zu lernen. Ein Verlust oder eine Krankheit könnte demnach
eine Gelegenheit sein, Mitgefühl, Geduld oder innere Stärke zu entwickeln. Steiner
betonte auch die Bedeutung der Selbstentwicklung. Wenn wir uns fragen, warum
wir in einer Situation so gehandelt haben, lädt er uns ein, unsere Handlungen
im Licht unserer spirituellen Entwicklung zu betrachten. Vielleicht war unsere
Reaktion ein Ausdruck eines unbewussten Impulses, der uns auf eine Schwäche
oder eine noch zu meisternde Lektion hinweist. In diesem Sinne sind die
unergründlichen Wege des Lebens für Steiner ein Ausdruck der Weisheit der
Seele, die uns durch Erfahrungen zur Vollendung führt.
Psychologische Perspektiven:
Das Unbewusste und die Suche nach Sinn
Die moderne Psychologie,
insbesondere durch Denker wie Carl Gustav Jung und Viktor Frankl, bietet
wertvolle Einblicke in die Frage, warum wir oft nicht verstehen, warum wir
bestimmte Erfahrungen machen oder reagieren, wie wir es tun. Jung betonte die
Bedeutung des Unbewussten, das unsere Handlungen oft mehr beeinflusst als unser
bewusster Verstand. Unsere scheinbar unerklärlichen Reaktionen könnten auf
unbewusste Muster, Archetypen oder verdrängte Emotionen zurückzuführen sein.
Ein plötzliches Gefühl von Wut oder Traurigkeit könnte etwa ein Schatten sein,
der aus unserem Unbewussten auftaucht und uns auffordert, uns mit ihm
auseinanderzusetzen. Viktor Frankl, der Begründer der Logotherapie, ging noch
einen Schritt weiter und betonte, dass der Sinn des Lebens in jeder Situation
gefunden werden kann, selbst im tiefsten Leid. In seinem Werk „Trotzdem Ja zum
Leben sagen“ beschreibt er, wie er im Konzentrationslager Trost und Hoffnung
fand, indem er einen Sinn in seinem Leiden suchte. Für Frankl ist die Frage
„Warum?“ weniger wichtig als die Frage „Wozu?“: Wozu dient diese Erfahrung? Wie
kann ich sie nutzen, um zu wachsen? Diese Perspektive ermutigt uns, in
Krankheit, Verlust oder Schmerz einen tieferen Zweck zu suchen, der uns zu
einem erfüllteren Leben führen kann.
Spirituelle Lehrer: Die
Weisheit des Herzens
Große spirituelle Lehrer wie
der Dalai Lama, Eckhart Tolle oder Rumi bieten eine zeitlose Weisheit, die uns
hilft, die unergründlichen Wege des Lebens zu akzeptieren. Der Dalai Lama
betont Mitgefühl und Achtsamkeit als Schlüssel, um mit den Herausforderungen
des Lebens umzugehen. Wenn wir uns fragen, warum uns etwas widerfährt, lädt er
uns ein, die Situation mit einem offenen Herzen zu betrachten und sie als Gelegenheit
zu sehen, Liebe und Verständnis zu entwickeln. Eckhart Tolle wiederum spricht
von der Kraft des Jetzt. Für ihn liegt die Antwort auf die Frage nach dem
„Warum“ oft darin, den gegenwärtigen Moment vollständig anzunehmen, ohne ihn zu
bewerten. Unsere Reaktionen und Erfahrungen sind weniger wichtig als unsere
Fähigkeit, sie bewusst zu erleben. Indem wir uns dem Fluss des Lebens hingeben,
erkennen wir, dass alles – Freude wie Schmerz – vorübergeht und uns dennoch
reicher macht. Rumi, der große persische Dichter und Mystiker, lädt uns ein,
das Leben als Tanz zu sehen. In seinen Worten: „Jenseits von richtig und falsch
gibt es einen Ort. Dort treffen wir uns.“ Dieser Ort ist das Herz, wo wir die
Dualität von Glück und Leid hinter uns lassen und die Einheit des Lebens
erkennen. Die unergründlichen Wege des Lebens sind für Rumi ein Ausdruck der
göttlichen Liebe, die uns immer wieder zu sich selbst zurückführt.
Fazit: Ein Tanz mit dem
Unbekannten
Die Frage, warum wir
bestimmte Dinge erleben oder auf eine bestimmte Weise handeln, bleibt oft
unbeantwortet, weil sie uns über die Grenzen unseres Verstandes hinausführt.
Doch genau in dieser Unergründlichkeit liegt die Schönheit des Lebens. Die
antiken Denker zeigen uns, dass es unsere Aufgabe ist, nach Weisheit und Tugend
zu streben. Die hermetischen Prinzipien erinnern uns daran, dass alles in einer
kosmischen Ordnung zusammenhängt. Rudolf Steiner lädt uns ein, das Leben als
einen Entwicklungsweg zu sehen, während Psychologen wie Jung und Frankl uns
helfen, das Unbewusste zu erforschen und Sinn im Leiden zu finden. Spirituelle
Lehrer schließlich öffnen unser Herz für die Weisheit des Augenblicks und die
Einheit allen Seins. Vielleicht birgt sich in dieser tiefen Unergründlichkeit
jedoch auch ein weiterer Schlüssel zu unserem Dasein. Möglicherweise liegen die
Antworten auf unsere Lebensfragen verborgen in den Tiefen unseres Schmerzes und
Leidens, in den stillen Momenten, in denen wir uns mit unseren Wunden auseinandersetzen.
Der Verlust eines Vaters oder einer Mutter könnte ein zarter Hinweis sein, ein
Spiegel, der uns auffordert, unsere Beziehungen, unsere Vergangenheit und
unsere eigene Verletzlichkeit zu betrachten. Könnte es sein, dass die Antworten
auch in früheren Leben wurzeln, in Handlungen und Erfahrungen, die über die
Grenzen dieser Existenz hinausreichen, und dass unser eigenes Verhalten –
bewusst oder unbewusst – die Fäden eines größeren karmischen Musters webt?
Selbst inmitten von Schmerz, Wut oder Trauer wird uns eine besondere Aufgabe
gestellt: uns zu fragen, ob nicht auch die anderen Beteiligten, etwa in einer
familiären Situation, seelischen Schmerz empfinden. Dieses Mitgefühl, dieses
Erkennen einer geteilten Menschlichkeit, könnte uns dazu führen, die
unergründlichen Wege des Lebens nicht nur als persönliche Prüfung, sondern als
einen kollektiven Tanz zu sehen – ein Tanz, in dem jedes Leid und jede Freude
uns näher an ein tieferes Verständnis und eine tiefere Verbindung bringt. Ob
wir nun in Schmerz oder Freude, in Verlust oder Erfüllung stehen – die
unergründlichen Wege des Lebens sind ein Aufruf, uns selbst zu begegnen. Sie
fordern uns auf, Fragen zu stellen, zu wachsen und uns der tiefen Wahrheit
hinzugeben, dass alles, was uns widerfährt, uns näher an unser wahres Selbst
bringt. Vielleicht sind die Wege des Lebens nicht dazu da, vollständig
verstanden zu werden, sondern um mit Offenheit, Mut und Liebe beschritten zu
werden.
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Pfad der Heilung von Körper, Geist & Seele Ein spiritueller Weg zur Ganzheit Autor: Ernst Koch-SpirituellerLifecoach eBook Seiten: 113 Arkanum Solution Consciousness (vol. 1) Sprache: Deutsch Veröffentlicht: 04.03.2025 Mehr Info & Kauf per Download:
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Dieses Zitat, das wie ein
sanfter Windhauch durch den Geist weht, trägt eine zeitlose Wahrheit in sich.
Es fordert uns auf, innezuhalten und die Welt nicht als etwas Äußeres,
Getrenntes zu betrachten, sondern als ein lebendiges Abbild unseres inneren Seins.
Obwohl der genaue Ursprung des Zitats schwer zu fassen ist – vielleicht ein
Echo aus der Mystik oder ein destillierter Gedanke aus der Philosophie –, lädt
es uns ein, die Welt durch die Brille der Weisheit zu betrachten. In diesem
Blogartikel erkunden wir diese Idee aus der Perspektive antiker Denker,
beleuchten sie durch die sieben hermetischen Prinzipien, betrachten die Sicht
großer Psychologen und lassen uns von spirituellen Lehrern inspirieren.
Begleiten Sie mich auf dieser Reise, die so tief ist wie der Ozean und so weit
wie der Sternenhimmel.
Die Antike: Der Kosmos als
Spiegel der Seele
Schon in der Antike
erkannten weise Denker, dass die äußere Welt untrennbar mit dem Inneren des
Menschen verbunden ist. Für Platon war die sichtbare Welt ein Schattenreich,
ein Abglanz der wahren Ideenwelt, die im Geist existiert. „Wir sehen die Welt
nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind“, könnte man seine Philosophie
umformulieren. Die platonische Idee, dass das Wahre und Gute im Inneren des
Menschen liegt, spiegelt sich in der äußeren Realität wider. Die Stoiker, wie
Epiktet oder Seneca, gingen noch weiter. Sie lehrten, dass unsere Wahrnehmung
die Welt formt. „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die
Meinungen, die sie über die Dinge haben“, schrieb Epiktet. Wenn wir die Welt
als feindlich oder chaotisch empfinden, liegt dies nicht an der Welt selbst,
sondern an unserer inneren Haltung. Die antiken Denker sahen den Menschen als
Mikrokosmos, ein winziges Abbild des großen Kosmos, in dem Innen und Außen in
harmonischem Einklang stehen.
Die sieben hermetischen
Prinzipien: Ein Schlüssel zur Wahrheit
Die hermetischen Prinzipien,
die auf den legendären Hermes Trismegistos zurückgehen, bieten eine
tiefgründige Erklärung für das Zitat „Die Welt ist bloß ein Spiegel Deiner
selbst“. Diese Prinzipien, die in der „Kybalion“-Lehre zusammengefasst sind,
beschreiben die Gesetze des Universums und zeigen, wie unser inneres
Bewusstsein die äußere Realität prägt.
Lassen Sie uns die
Prinzipien einzeln betrachten:
Das Prinzip der Geistigkeit:
„Das All ist Geist; das Universum ist mental.“ Alles, was wir wahrnehmen, ist
eine Manifestation des Geistes. Unsere Gedanken, Überzeugungen und Emotionen
formen die Welt, die wir erleben. Wenn wir inneren Frieden kultivieren,
spiegelt sich dieser Frieden in unserer Umgebung wider.
Das Prinzip der
Entsprechung: „Wie oben, so unten; wie innen, so außen.“
Dieses Prinzip ist der Kern des Zitats. Unser inneres Sein – unsere Ängste,
Hoffnungen, Träume – spiegelt sich in der äußeren Welt wider. Ein chaotischer
Geist sieht Chaos; ein harmonischer Geist findet Ordnung.
Das Prinzip der Schwingung:
Alles ist in Bewegung, alles schwingt. Unsere Gedanken und Gefühle sind
Schwingungen, die mit ähnlichen Energien in der Welt resonieren. Ein Herz voller
Liebe zieht liebevolle Erfahrungen an, wie ein Magnet, der Eisen anzieht.
Das Prinzip der Polarität:
Alles hat zwei Pole – Licht und Schatten, Freude und Leid. Die Welt, die wir
sehen, ist ein Spiegel unserer inneren Polaritäten. Wenn wir lernen, die Dualitäten
in uns zu balancieren, wird die Welt weniger extrem erscheinen.
Das Prinzip des Rhythmus:
Alles fließt, in einem ewigen Kreislauf. Unsere inneren Rhythmen – von
Hochstimmung bis Melancholie – prägen die Wellen unserer Lebensrealität. Indem
wir unseren inneren Rhythmus meistern, gestalten wir die Wellen der Welt.
Das Prinzip von Ursache und
Wirkung: Jede Ursache hat eine Wirkung. Unsere Gedanken und
Handlungen sind Ursachen, die die Welt formen, die wir erleben. Wenn wir
bewusst positive Ursachen setzen, wird die Welt uns positiv antworten.
Das Prinzip des Geschlechts:
Alles trägt männliche und weibliche Energien. Die schöpferische Kraft in uns –
die Vereinigung von Aktivität und Empfänglichkeit – gestaltet die Welt. Ein
ausgeglichenes inneres Geschlecht führt zu einer harmonischen äußeren Realität.
Diese Prinzipien lehren uns,
dass die Welt kein Zufall ist, sondern ein Spiegelbild unserer inneren
Landschaft. Indem wir unser Bewusstsein verändern, verändern wir die Welt.
Die Psychologie: Der Spiegel
des Unbewussten
Große Psychologen haben die
Idee, dass die Welt ein Spiegel unseres Selbst ist, auf ihre Weise bestätigt.
Carl Gustav Jung, der Pionier der analytischen Psychologie, führte das Konzept
der Projektion ein. Für Jung spiegeln wir unbewusste Inhalte – unsere Schatten,
Ängste oder Sehnsüchte – auf die Welt. Wenn wir jemanden als feindlich
wahrnehmen, ist dies oft ein Hinweis auf ungelöste Konflikte in uns selbst.
„Alles, was uns an anderen stört, kann uns zu einem besseren Verständnis
unserer selbst führen“, sagte Jung. Die Welt ist somit ein Spiegel unseres
Unbewussten, ein Raum, in dem wir uns selbst begegnen. Sigmund Freud, der
Begründer der Psychoanalyse, würde zustimmen, dass unsere Wahrnehmung von der
Welt durch unser inneres psychisches Drama gefärbt ist. Unsere Kindheit, unsere
Traumata und unsere Wünsche formen die Linse, durch die wir die Realität
betrachten. Moderne Psychologen wie Abraham Maslow betonen zudem die Kraft der
Selbstverwirklichung: Wenn wir unser inneres Potenzial entfalten, sehen wir die
Welt nicht mehr als Bedrohung, sondern als Möglichkeit. Die kognitive
Psychologie, etwa durch Aaron Beck, zeigt, wie unsere Gedankenmuster
(„kognitive Verzerrungen“) die Welt verzerren. Wenn wir glauben, dass die Welt
ungerecht ist, werden wir überall Ungerechtigkeit sehen – ein Spiegel unserer
Überzeugungen.
Spirituelle Lehrer: Die Welt
als göttlicher Spiegel
Spirituelle Traditionen auf
der ganzen Welt haben die Idee, dass die Welt ein Spiegel unseres Selbst ist,
auf ihre Weise formuliert. Im Hinduismus lehrt die Advaita-Vedanta, dass die
Welt eine Illusion (Maya) ist, die vom Bewusstsein des Beobachters geformt
wird. Der große Weise Ramana Maharshi sagte: „Die Welt, die du siehst, ist
nichts anderes als dein eigenes Bewusstsein.“ Wenn wir unser wahres Selbst
erkennen – das reine Bewusstsein jenseits des Egos –, löst sich die Illusion
der getrennten Welt auf.
Im Buddhismus spiegelt das
Konzept des Karma wider, wie unsere Handlungen und Absichten die Welt prägen,
die wir erleben. Thich Nhat Hanh, ein zeitgenössischer buddhistischer Lehrer,
betonte: „Wenn du Frieden in dir trägst, wirst
du Frieden in der Welt sehen.“ Die Welt ist ein Spiegel unserer
inneren Haltung, ein Tanz von Ursache und Wirkung.
Im Christentum finden wir
ähnliche Weisheiten. Der Mystiker Meister Eckhart lehrte, dass Gott in uns ist
und die Welt ein Ausdruck göttlicher Schöpfung. Wenn wir Gott in uns finden,
sehen wir ihn in allem. Die Welt wird zum Spiegel der göttlichen Liebe, die in
unserem Herzen wohnt.
Moderne spirituelle Lehrer
wie Eckhart Tolle betonen die Kraft des Jetzt. „Die Welt ist ein Spiegel deiner
Beziehung zu dir selbst“, sagt Tolle. Wenn wir im gegenwärtigen Moment
verankert sind, frei von Urteilen und Ängsten, wird die Welt zu einem Ort der
Schönheit und Harmonie.
Fazit: Die Welt in dir
verändern
„Die Welt ist bloß ein
Spiegel Deiner selbst.“ Dieser Satz ist mehr als ein poetischer Gedanke – er
ist eine Einladung, Verantwortung für unsere Wahrnehmung zu übernehmen. Die
antiken Denker lehrten uns, dass Innen und Außen eins sind. Die hermetischen
Prinzipien zeigen, wie unsere Gedanken und Energien die Realität formen.
Psychologen enthüllen, wie unser Unbewusstes die Welt färbt, und spirituelle
Lehrer erinnern uns daran, dass wir durch innere Transformation die äußere Welt
verändern können. Die Welt ist kein starres Gebilde, sondern ein lebendiger
Spiegel, der uns unsere Ängste, Träume und Potenziale zeigt. Indem wir unser
Inneres heilen, klären und erheben, wird die Welt zu einem Ort der Harmonie,
Liebe und Schönheit. Lassen Sie uns diesen Spiegel polieren, damit er die
Wahrheit unserer Seele widerspiegelt – strahlend, klar und voller Licht.
Schlussbemerkung
Wie wir nun in diesem Blogbeitrag gelesen haben, ist seit ewigen Zeiten ein
direkter Zusammenhang zwischen uns, unserem Inneren, unseren Gedanken,
Emotionen, Gefühlen, Handlungen und inneren Überzeugungen und dem, was wir im
Außen erleben. Ich erinnere mich an einen jungen Mann, der aufgrund seiner
eigenen Fehler und seines Fehlverhaltens im Außen sehr negative Erfahrungen
machen musste. Er verband diese Erfahrungen mit einem gewissen Ort, wo er eine
Zeit lebte. Viele Jahre später kam er an denselben Ort zurück. Da er aber sehr
an seiner persönlichen und spirituellen Entwicklung gearbeitet hatte, erfuhr er
an demselben Ort wahre positive & herzberührende Wunder. Dieses Erlebnis
dieses Mannes, nennen wir ihn Emilio, zeigt deutlich auf, dass dies in obigen
Beitrag beschriebene volle Realität ist. Die Welt ist der Spiegel Deiner
selbst. Vor einigen Jahren betreute ich eine Frau, nennen wir sie Susanne. Als
ich sie kennenlernte, war sie ein Häuflein Elend, unsicher, verzweifelt,
depressiv und tief traurig und allein. Ich fing an, sie mit spirituellen
Energiebehandlungen und meinem aktiven spirituellen Life-Coaching zu begleiten.
Innerhalb kürzester Zeit wandelte sich das Leben von Susanne in allen Bereichen
zum Positivsten. Ihr Chef und ihre Kollegen zeigten ihr mehr Wertschätzung. Ein
Kollege lud sie privat zum Essen ein. Sie stand morgens begeistert früh auf, ging
im See schwimmen und startete ihren Tag mit voller Freude. Die Veränderung –
eigentlich 180° zu ihrem früheren Zustand – geschah in der kurzen Zeit von 3
Monaten.
Roberto war ein Softwareentwickler, der mir vor vielen Jahren von einer Freundin vorgestellt wurde. Eigentlich sollte ich ihm helfen sein Haus zu verkaufen. Er war ein sehr zurückhaltender, eher grimmiger Mensch. So war mein erster Eindruck. Eine Woche später besuchte ich ihn, um die Vorgehensweise bezüglich des Hausverkaufs zu besprechen. Er lebte in einer wunderschönen Gegend, wo viele Menschen Urlaub machen. Doch trotz des paradiesischen tropischen Gartens, der traumhaften Aussicht auf einen See usw., war Roberto depressiv, schlecht gelaunt und ein eher unangenehmer Zeitgenosse. Im Lauf der nächsten Monate lernte ich ihn besser kennen. Es entstand in kurzer Zeit ein schon fast freundschaftliches Verhältnis und ich erfuhr mehr über sein Leben, seine familiären Hintergründe.
Eines Tages ergab es sich, dass es ihm nicht gut ging. Ich fragte ihn, ob ich ihm helfen soll. Er bejahte. Ich bat ihm auf die Couch zu liegen und die Augen zu schliessen. So gab ich ihm seine erste spirituelle Reinigung und Energieübertragung. Nach 20 Minuten stand er mit strahlenden Augen auf und bedankte sich herzlich und für ihn ungewohnt überschwänglich für meine kurze spirituelle Energieübertragung. In Folge der nächsten 2 Jahre betreute ich ihn regelmässig und sein Leben veränderte sich in allen Lebensbereichen zum Positivsten. Er war auch derjenige, dem ich helfen konnte sein eigentlich "unverkäufliches Haus", erfolgreich zu verkaufen.
Im Laufe von 21 Jahren betreute ich unzählige Menschen mit spirituellen Reinigungen, Energieübertragungen und meinem selbst entwickelten aktivem spirituellem Life-Coaching und half ihnen,
dass sich ihr Leben rundum verbessern konnte. Dies betraf alle erdenklichen Lebensbereiche, ober körperlich, seelisch, geistig, sowie im privaten und beruflichen Leben.
Kontakt zum Autor (Ernst Koch) dieses Beitrags.
E-Mail: reikispiritualhealer@gmail.com
Wir beantworten alle seriösen themenbezogenen (Heilung von Körper, Geist und Seele) E-Mails mit einem klaren und aussagekräftigen Betreff. Bitte gebe im Betreff kurz an, worum es geht, da dies für eine schnelle und gezielte Bearbeitung sehr wichtig ist.
Eine Reiki-Behandlung (Spirituelle Energieübertragung) ersetzt nicht den Arzt- oder Heilpraktikerbesuch!
Wer die Selbstheilungskräfte des Patienten durch Handauflegen aktiviert und dabei keine Diagnosen stellt, benötigt keine Heilpraktikererlaubnis (BVerfG, AZ: 1 BvR 784/03 vom 02.03.2004).
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