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Samstag, 24. Januar 2026
Freitag, 19. Dezember 2025
Die Kunst der Selbstgestaltung: Gewohnheiten, Süchte und die Kraft der Disziplin
Stellen Sie sich das Leben als einen Fluss vor, der mal ruhig dahingleitet, mal in reißende Strömungen gerät. Gewohnheiten sind die unsichtbaren Ufer, die diesen Fluss lenken – sie formen unseren Alltag, oft ohne dass wir es bemerken. Süchte hingegen sind wie Wirbel, die uns in die Tiefe ziehen, während Selbstdisziplin der ruhige Steuermann ist, der uns wieder ans Licht führt. Bis hin zur Askese, jener strengen Zurückhaltung, die den Geist befreit. In diesem Artikel tauchen wir tief in diese Themen ein, beleuchtet durch die Weisheit antiker Denker, moderner Psychologen, inspirierender Schriftsteller und spiritueller Lehrer.
Gewohnheiten: Die stillen Architekten unseres Lebens
Gewohnheiten sind wie Pfade in einem Wald – je öfter wir sie betreten, desto tiefer werden sie. Aristoteles, der große griechische Philosoph, sah darin den Schlüssel zur Tugend: „Wir sind, was wir wiederholt tun. Die Exzellenz ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.“ Er betonte, dass gute Gewohnheiten durch bewusste Wiederholung entstehen, schlechte hingegen durch Nachlässigkeit.
Die Stoiker wie Epictetus und Seneca ergänzten dies: Wahre Freiheit liegt in der Kontrolle über unsere Reaktionen. Epictetus, einst Sklave, lehrte, dass Disziplin uns von äußeren Zwängen befreit – Gewohnheiten formen den Charakter, und Selbstbeherrschung ist der Weg zur inneren Ruhe.
Aus psychologischer Sicht erklären Forscher wie Charles Duhigg in The Power of Habit Gewohnheiten als Schleife: Auslöser, Routine, Belohnung.
James Clear in Atomic Habits fügt hinzu, dass kleine, atomare Veränderungen – wie eine winzige gute Handlung täglich – kumulativ wirken.
Roy Baumeister beschreibt Willenskraft als Muskel, der durch Übung stärker wird, aber auch ermüden kann.
Berühmte Selbsthilfe-Autoren wie Napoleon Hill (Think and GrowRich - Denke nach und werde reich) und Og Mandino sahen Gewohnheiten als Grundlage des Erfolgs.
Hill sprach von „kosmischer Gewohnheitskraft“, einer universellen Energie, die durch disziplinierte Gedanken aktiviert wird.
Dale Carnegie betonte in seinen Werken soziale Gewohnheiten, die Beziehungen stärken.
Ein klassisches Beispiel für den systematischen Austausch schlechter Gewohnheiten ist Benjamin Franklin. Der US-Gründervater und Erfinder entwickelte ein System mit 13 Tugenden (wie Mäßigung, Ordnung, Fleiß). Er konzentrierte sich jede Woche auf eine einzige, markierte täglich Erfolge und Misserfolge in einem Notizbuch und wiederholte den Zyklus viermal im Jahr.
Franklin gestand, dass er nie perfekt wurde – besonders die Tugend „Ordnung“ blieb eine Herausforderung, da sein Schreibtisch oft chaotisch war. Dennoch schaffte er es, viele schlechte Gewohnheiten durch gute zu ersetzen, indem er eine nach der anderen anging.
Dieses fokussierte Vorgehen inspirierte spätere Autoren wie Hill und Mandino.
Weitere Beispiele: Viele historische Figuren ersetzten Laster durch Tugenden. Der Apostel Paulus in der Bibel beschreibt eine innere Umwandlung, bei der alte Gewohnheiten abgelegt werden. Moderne Studien zeigen, dass der Ersatz effektiver ist als bloße Unterdrückung: Statt Rauchen aufzugeben, könnte man Stress durch Spazierengehen abbauen – der Auslöser bleibt, die Routine wechselt zur Belohnung.
Süchte: Die Fesseln des Verlangens
Süchte sind Gewohnheiten, die zur Knechtschaft werden. Antike Denker wie Seneca warnten vor Übermaß im Genuss, das zur Sklaverei führt. Epictetus verglich Trunkenheit mit Verlust der Vernunft – wahre Freiheit erfordert Abstand von solchen Fesseln.
Psychologen sehen Süchte als verstärkte Habit-Loops, oft durch Dopamin getrieben. Baumeister und Duhigg erklären, wie Belohnungen das Gehirn umprogrammieren.
Der Schlüssel zum Brechen: Den Auslöser erkennen und durch eine gesunde Alternative ersetzen.
Spirituell ist Sucht pure Anhaftung. Buddha lehrte im Vier Edlen Wahrheiten, dass Verlangen (Tanha) die Ursache des Leidens ist. Süchte entstehen aus dem Versuch, Leere zu füllen.
Nagarjuna, der Madhyamaka-Philosoph, betonte die Leerheit aller Phänomene – Anhaftung ist Illusion.
Osho, moderner Interpret, sah Süchte als unbewusste Wiederholungen: „Erlebe sie bewusst, und die Sucht löst sich.“ Er riet, Gewohnheiten wie Rauchen voll bewusst auszuführen, ohne Eile – die Intensität enthüllt ihre Leere.
Der Unterschied zwischen Genuss, Sucht und Askese – und die Gefahr der Selbstgeißelung
Genuss ist wie ein sanfter Windhauch, der das Leben bereichert, ohne es zu beherrschen. Er entsteht in der Mäßigung, in der bewussten Freude an einem guten Essen, einem Gespräch oder einer Berührung. Aristoteles nannte dies die „goldene Mitte“: Tugend liegt im richtigen Maß, weder im Übermaß noch im Mangel.
Epikur, oft missverstanden, lehrte einen vernünftigen Genuss einfacher Freuden, frei von überflüssigen Begierden.
Sucht hingegen ist der Sturm, der den Windhauch zur zerstörerischen Kraft macht. Was als Genuss beginnt, wird zur Abhängigkeit – das Verlangen wird unstillbar, der Genuss schwindet, und Schmerz folgt.
Psychologisch markiert der Übergang den Punkt, an dem Kontrolle verloren geht: Das Gehirn gewöhnt sich an die Belohnung, Toleranz entsteht, und das Verhalten wird zwanghaft.
Askese ist der bewusste Verzicht, um Freiheit zu gewinnen – wie ein Baum, der Äste beschneidet, um stärker zu wachsen. Sie dient der Selbstbeherrschung und spirituellen Klarheit, ohne den Körper zu zerstören.
Stoiker wie Seneca übten freiwillige Entbehrungen, um Unabhängigkeit zu erlangen.
Doch Askese kann in Selbstgeißelung umschlagen: Eine perverse Form der Folter, die Schmerz zum Selbstzweck macht, oft aus Schuldgefühlen oder masochistischer Neigung.
Osho nannte solche Praktiken „Selbsttortur“, die Freude verweigern und das Ego nur umkehren – von Genuss-Sucht zur Schmerz-Sucht.
Buddha erlebte extreme Askese und Selbstkasteiung, erkannte ihre Nutzlosigkeit und wählte den Mittleren Weg: Weder hemmungsloser Genuss noch selbstzerstörerische Entsagung.
Psychologisch kann echte Askese Willenskraft stärken und Genussfähigkeit steigern – Verzicht macht bewusste Freuden intensiver.
Selbstgeißelung jedoch schwächt, erzeugt Frustration und behindert Wachstum.
Selbstdisziplin: Der Steuermann durch alle Lebensbereiche
Selbstdisziplin ist die Brücke von Wunsch zur Wirklichkeit. Sie reicht bis zur Askese, jener radikalen Entsagung, die den Geist läutert. Aristoteles sah Mäßigung als goldene Mitte; Stoiker wie Seneca übten freiwillige Entbehrungen, um Unabhängigkeit zu gewinnen.
In der Psychologie ist Disziplin der Muskel der Willenskraft (Baumeister). Sie steigert Produktivität, indem sie Ablenkungen bannt und Fokus schafft. In der Gesundheit führt sie zu regelmäßigem Sport und Ernährung, reduziert Stress und stärkt Resilienz. In Beziehungen fördert sie Zuverlässigkeit, geduldige Kommunikation und Grenzen – Konflikte werden konstruktiv gelöst. Finanziell ermöglicht sie Sparen und kluge Entscheidungen; beruflich konstanten Einsatz.
Hill nannte Disziplin „Meisterschaft der Gedanken“: Denke zuerst, handle dann.
Mandino und Carnegie sahen sie als Basis für Erfolg und harmonische Beziehungen.
Spirituell ist Disziplin der Weg zur Befreiung. Buddha praktizierte strenge Askese, fand aber den Mittleren Weg – Disziplin ohne Extrem. Nagarjuna lehrte Achtsamkeit als Disziplin des Geistes.
Osho warnte vor unterdrückender Askese, plädierte für bewusste Transzendenz: Verlangen löst sich durch Erkenntnis, nicht Zwang.
Der Weg zur Veränderung: Praktische Schritte um schlechte Gewohnheiten zu ersetzen:
- Identifizieren
Sie den Auslöser (Duhigg).
- Wählen
Sie eine gute Alternative (Clear: Machen Sie sie attraktiv).
- Üben
Sie fokussiert, wie Franklin – eine Tugend pro Woche.
- Feiern
Sie kleine Erfolge, um Dopamin positiv zu nutzen.
Selbstdisziplin wächst durch Übung:
Beginnen Sie klein, in
einem Bereich – der Effekt strahlt aus. Am Ende ist das Leben ein Garten:
Gewohnheiten sind die Samen, Disziplin der Gärtner. Pflegen wir ihn bewusst –
mit Genuss in Maßen, Verzicht aus Weisheit und ohne Selbstfolter –, blüht er in
voller Pracht. Wie ein alter Baum, dessen Wurzeln tief reichen, wird unser
Charakter stark und unerschütterlich.
Persönliche Anmerkung
Ich hatte das grosse Glück, dass mir sehr viele aussergewöhnliche Menschen begegnet sind, die für eine gewisse Zeit, jeweils meine "Lebenslehrer" waren. Durch diese Vorbilder durfte ich in nahezu allen Lebensbereichen viele neue Erfahrungen und in Folge eigene Erkenntnisse machen.
Meine Mutter war auch ein sehr gutes Vorbild in vielen Bereichen, vor allem was Konsequenz und Selbstdisziplin anging. Zudem hatte sie eine unerschütterlich positive Einstellung bis ins hohe Alter. Ausserdem glaubte sie an die Kraft des Gebets. Sie erlebte unzählige kleine und grössere Wunder...
Aber es gab auch Menschen, welche weniger durch ihre positiven, sondern eher durch ihre negativen Verhaltensweisen mir einiges vor Augen geführt haben.
Ich bin dankbar für alle diese Vorbilder, welche mir auf meinem bisherigen Lebensweg begegnet sind.
Selbstverbesserung erfordert Disziplin und Konsequenz.
Es ist auch hier so: Übung macht den Meister.
Wichtig hierbei: es geht nie um den Vergleich mit anderen, sondern nur im Vergleich zu Deinem früheren Sein. Wenn Du Dich verbessern möchtest, braucht es hierfür, in erster Linie den Willen, eine Veränderung/Verbesserung herbeizuführen. Dann ergibt es sich oft, dass Dir Menschen und Situationen "vom Universum geliefert werden", welche Dir helfen, Deine Wünsche umzusetzen.
Alles ist Energie! Mit Kraft Deiner Gedanken, Emotionen, inneren Überzeugungen und Handlungen erschaffst Du stets Dein Leben. Du manifestierst stets - ob unbewusst (wie die meisten Menschen) oder eben ganz bewusst!
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Mit herzlichen Grüssen
Ernst Koch
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© 2025 - Ernst Koch - www.spirituallifecoach.de - Arkanum Solution Publishing Ltd., London - Erste Veröffentlichung am 19.12.2025 auf https://reiki-spiritualhealer-ernstkoch.blogspot.com/2025/12/die-kunst-der-selbstgestaltung.html
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Autorenprofil Ernst Koch - spirituellerLifecoach.de https://www.xinxii.com/ernst-koch-spirituellerlifecoach-101786
Ein spiritueller Weg zur Ganzheit
Autor: Ernst Koch-SpirituellerLifecoach
eBook
Seiten: 113
Arkanum Solution Consciousness (vol. 1)
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht: 04.03.2025
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Dienstag, 30. September 2025
Die Kunst des Umgangs mit Rücksichtslosigkeit, Geiz und Gier: Ein Weg zur inneren Stärke
In den Wirbeln des Lebens, wo menschliche Beziehungen wie ein Fluss mal sanft dahinfließen und mal tosend über Felsen stürzen, begegnen wir oft Menschen, deren Rücksichtslosigkeit, Geiz und Gier wie scharfe Kanten die Harmonie durchschneiden. Diese Menschen, die in ihrem Streben nach eigenem Vorteil die Bedürfnisse anderer übersehen, hinterlassen Spuren von Schmerz und Enttäuschung.
Doch wie können wir, die von solchem Verhalten betroffen sind, mit diesen Herausforderungen umgehen? Wie können wir unsere innere Balance bewahren, ohne uns von der Kälte des Geizes oder der Gier anderer vereinnahmen zu lassen?
Dieser Blogartikel widmet sich
jenen, die unter der Rücksichtslosigkeit anderer leiden, und beleuchtet, wie
wir mit Weisheit, Würde und Mitgefühl auf solche Menschen reagieren können.
Dabei lassen wir uns von den tiefen Einsichten antiker Denker wie Marc Aurel,
moderner Psychologen wie Carl Gustav Jung und Erich Fromm, spiritueller Lehrer
wie Rudolf Steiner und Buddha sowie den hermetischen Prinzipien leiten, um
einen Weg zu innerer Stärke und Gelassenheit zu finden.
Marc Aurel: Die Macht der
inneren Haltung
Marc Aurel, der stoische Kaiser Roms, würde uns in seiner zeitlosen Weisheit daran erinnern, dass unser innerer Friede nicht von den Handlungen anderer abhängt. „Du hast Macht über deinen Geist, nicht über äußere Ereignisse. Erkenne dies, und du wirst Stärke finden“, schrieb er in seinen Selbstbetrachtungen. Wenn wir mit Rücksichtslosigkeit, Geiz oder Gier konfrontiert sind, lädt uns Marc Aurel ein, unsere Aufmerksamkeit auf das zu richten, was in unserer Kontrolle liegt: unsere Gedanken, unsere Reaktionen, unsere Tugenden. Der Geiz eines anderen mag uns verletzen, doch wir können uns entscheiden, mit Großzügigkeit und Würde zu antworten. Statt uns von der Gier eines anderen in die Bitterkeit ziehen zu lassen, können wir Mitgefühl üben, indem wir erkennen, dass solche Menschen oft in ihrem eigenen inneren Mangel gefangen sind.
Marc Aurel würde uns ermahnen, uns
nicht ausnutzen zu lassen, sondern klare Grenzen zu setzen, während wir
gleichzeitig unsere eigene Tugend bewahren. So werden wir zu einem Fels in der
Brandung, unerschütterlich inmitten der Stürme menschlicher Schwächen.
Carl Gustav Jung: Den
Schatten im anderen erkennen
Carl Gustav Jung, der Meister der Tiefenpsychologie, würde uns dazu auffordern, die Rücksichtslosigkeit, Geiz und Gier anderer als Spiegel unserer eigenen unbewussten Aspekte zu betrachten. In seinem Konzept des Schattens betonte Jung, dass das, was uns an anderen stört, oft auf ungelöste Konflikte in uns selbst hinweist.
Wenn wir uns über den Geiz eines anderen ärgern, könnten wir fragen: Gibt es in uns selbst einen verborgenen Mangel an Großzügigkeit oder ein Festhalten an Sicherheit? Jung würde uns ermutigen, diese Gefühle nicht zu verdrängen, sondern sie bewusst zu erforschen.
Gleichzeitig würde er uns raten,
die Menschen, die uns verletzen, nicht zu verurteilen, sondern ihre Handlungen
als Ausdruck ihres eigenen unbewussten Schattens zu sehen. Die oben
beschriebenen Menschen, die rücksichtslos oder gierig handeln, sind oft blind
für ihre eigenen Schwächen. Anstatt uns in ihrem Drama zu verfangen, können wir
Mitgefühl entwickeln und gleichzeitig klare Grenzen ziehen, um uns selbst zu schützen.
Indem wir unsere eigene innere Arbeit leisten, gewinnen wir die Stärke, mit
solchen Menschen ohne Groll umzugehen.
Erich Fromm: Vom Haben zum
Sein
Erich Fromm, der humanistische Psychologe, bietet in seinem Werk Haben oder Sein eine tiefgreifende Perspektive auf die Dynamiken von Geiz und Gier. Für Fromm ist die Orientierung am „Haben“ – sei es Besitz, Macht oder Kontrolle – die Wurzel vieler menschlicher Konflikte.
Menschen, die rücksichtslos oder geizig handeln,
sind in dieser Haltung gefangen, unfähig, die Fülle des „Seins“ zu erleben, das
auf Liebe, Verbindung und Großzügigkeit basiert. Für diejenigen, die von
solchem Verhalten betroffen sind, würde Fromm empfehlen, sich auf das „Sein“ zu
konzentrieren: auf authentische Beziehungen, innere Erfüllung und die
Entwicklung eines starken Selbstwertgefühls. Anstatt sich von der Gier eines
anderen ausnutzen zu lassen, können wir lernen, unsere eigenen Bedürfnisse klar
zu kommunizieren und uns von toxischen Dynamiken zu lösen. Fromm würde uns
ermutigen, uns selbst und anderen mit Liebe zu begegnen, ohne dabei unsere
eigene Würde zu opfern. So verwandeln wir die Begegnung mit Rücksichtslosigkeit
in eine Gelegenheit zur Stärkung unseres inneren Kerns.
Rudolf Steiner: Die Kraft
der geistigen Verbindung
Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, würde uns lehren, dass der Umgang mit rücksichtslosen, geizigen oder gierigen Menschen eine Gelegenheit zur spirituellen Entwicklung ist. Für Steiner ist der Mensch Teil eines größeren geistigen Ganzen, und jede Begegnung – auch die schwierige – trägt eine Lernaufgabe in sich. Die Rücksichtslosigkeit eines anderen könnte uns dazu anregen, unsere eigene Fähigkeit zu Liebe und Mitgefühl zu vertiefen.
Steiner
würde uns raten, solche Menschen nicht als Feinde, sondern als Lehrer zu
betrachten, die uns helfen, unsere Geduld, Vergebung und innere Stärke zu
schulen. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung von Selbstachtung und klaren
Grenzen. Wenn wir uns ausnutzen lassen, verlieren wir die Balance zwischen
Selbst und Gemeinschaft. Steiner würde uns ermutigen, durch Meditation und
geistige Schulung unsere innere Klarheit zu stärken, um mit solchen Menschen in
einer Weise umzugehen, die sowohl unser eigenes Wohl als auch das der
Gemeinschaft berücksichtigt.
Die hermetischen Prinzipien:
Die Kunst der Transformation
Die hermetischen Prinzipien,
wie sie im Kybalion beschrieben sind, bieten eine weitere Perspektive durch das
Gesetz der Polarität: „Alles ist zweifach, alles hat zwei Pole.“
Rücksichtslosigkeit, Geiz und Gier sind Extreme, die durch Harmonisierung
transformiert werden können. Wenn wir mit solchen Eigenschaften konfrontiert
sind, lädt uns die Hermetik ein, die Polarität in uns selbst zu betrachten: Wo
neigen wir dazu, uns zurückzuziehen oder zu viel zu geben? Das Gesetz der Ursache
und Wirkung erinnert uns zudem daran, dass unsere Reaktionen auf andere
Konsequenzen haben. Anstatt mit Groll oder Rückzug zu reagieren, können wir
bewusst entscheiden, mit Weisheit und Mitgefühl zu handeln. Die hermetischen
Prinzipien würden uns dazu auffordern, die Energie der Rücksichtslosigkeit in
eine Gelegenheit zur Selbstentwicklung zu verwandeln, indem wir lernen, unsere
Grenzen zu setzen und gleichzeitig die Menschlichkeit des anderen zu erkennen.
So werden wir Alchemisten unserer eigenen Seele, die aus Schmerz Gold
schmieden.
Buddha: Der Pfad des
Mitgefühls
Buddha, der Erleuchtete,
würde uns lehren, dass Rücksichtslosigkeit, Geiz und Gier Ausdruck des Leidens
sind, das aus dem Verlangen (Tanha) entstammt. In den Vier Edlen Wahrheiten
betont Buddha, dass das Leiden aller Wesen miteinander verbunden ist. Die oben
beschriebenen Menschen, die rücksichtslos handeln, sind in ihrem eigenen
Kreislauf des Leidens gefangen. Buddha würde uns ermutigen, ihnen mit Metta –
liebender Güte – zu begegnen, ohne dabei unsere eigene Würde zu verlieren. Dies
bedeutet nicht, sich ausnutzen zu lassen, sondern klare Grenzen zu setzen,
während wir Mitgefühl für das Leiden des anderen bewahren. Der Edle Achtfache
Pfad bietet praktische Werkzeuge: rechtes Handeln, um uns selbst zu schützen,
rechte Rede, um klar und respektvoll zu kommunizieren, und rechte Achtsamkeit,
um unsere eigenen Emotionen zu beobachten. Indem wir den Pfad der Mitte gehen,
finden wir Frieden, selbst wenn wir mit der Rücksichtslosigkeit anderer konfrontiert
sind.
Ein abschließender Gedanke
Der Umgang mit
Rücksichtslosigkeit, Geiz und Gier erfordert eine feine Balance zwischen
Selbstschutz und Mitgefühl. Marc Aurel lehrt uns, unsere innere Haltung zu
meistern, Jung lädt uns ein, den Schatten in uns und anderen zu erkennen, Fromm
ermutigt uns, vom Haben zum Sein zu gelangen, Steiner sieht in schwierigen
Begegnungen spirituelle Lernaufgaben, die hermetischen Prinzipien zeigen uns
den Weg der Transformation, und Buddha weist uns auf die Kraft des Mitgefühls hin.
Gemeinsam zeichnen sie ein Bild der inneren Stärke, die uns befähigt, mit
schwierigen Menschen umzugehen, ohne unsere eigene Mitte zu verlieren. Wenn wir
mit Rücksichtslosigkeit konfrontiert sind, können wir lernen, unsere Grenzen
mit Klarheit und Würde zu setzen. Wenn Geiz und Gier uns begegnen, können wir
Großzügigkeit und Mitgefühl als Antwort wählen, nicht aus Schwäche, sondern aus
der Stärke eines offenen Herzens. Mögen wir diesen Weg mit Weisheit
beschreiten, unsere eigene Seele nähren und so ein Licht in die Welt tragen,
das selbst die dunkelsten Schatten erhellt.
Weiterführende Literatur
- „Das Kybalion“ von Drei Eingeweihten: Dieses Werk erläutert die hermetischen Prinzipien und bietet tiefe Einblicke in die Gesetze des Universums, einschließlich des Gesetzes der Polarität. https://amzn.to/46qLIky
- „Haben oder Sein“ von Erich Fromm: Fromm
untersucht die menschliche Neigung, sich auf Besitz zu konzentrieren, und
kontrastiert dies mit einem Leben, das auf Sein und innerer Erfüllung
basiert – eine direkte Auseinandersetzung mit den Themen Geiz und Gier. https://amzn.to/46KDVNu
- „The Book of Understanding“ (Englisch) von Osho:
Dieses Buch von Osho erforscht die Natur des Bewusstseins und bietet
praktische Weisheiten, wie man durch Achtsamkeit und Selbstbeobachtung
destruktive Muster wie Geiz und Gier überwinden kann. https://amzn.to/4gJM8pv
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© 2025 - Ernst Koch - www.spirituallifecoach.de - Arkanum Solution Publishing Ltd., London - Erste Veröffentlichung am 30.9.2025 auf https://reiki-spiritualhealer-ernstkoch.blogspot.com/2025/09/die-kunst-des-umgangs-mit.html
(Es werden nur seriöse E-Mails mit möglichst ausführlichem Hintergrund der Kontaktaufnahme & entsprechend aussagefähigem Betreff zeitnah [idR: innert 24-48 Stunden] beantwortet. Da ich täglich hunderte von E-Mails erhalte, bitte ich um eine konkrete Beschreibung Ihres Anliegens. E-Mails ohne Betreff oder fragwürdiger Herkunft werden sofort gelöscht und blockiert.)
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Ein spiritueller Weg zur Ganzheit
Autor: Ernst Koch-SpirituellerLifecoach
eBook
Seiten: 113
Arkanum Solution Consciousness (vol. 1)
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht: 04.03.2025
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Montag, 29. September 2025
Der Tanz von Geiz und Gier: Eine Reflexion über menschliche Tugenden und Schwächen
In den stillen Momenten des Lebens, wenn die Seele innehält und das Herz die Wahrheit sucht, offenbaren sich die feinen Fäden, die unser menschliches Dasein durchweben. Unter diesen Fäden finden sich Tugenden wie Wertschätzung, Respekt und Achtung, doch auch die Schatten von Geiz und Gier, die wie dunkle Wolken über den klaren Himmel der Menschlichkeit ziehen.
Diese Eigenschaften, so gegensätzlich sie scheinen mögen, sind oft eng miteinander verknüpft, wie zwei Seiten einer Münze, die im Spiel der menschlichen Natur unaufhörlich gewendet wird. In meinem Leben habe ich wiederholt beobachtet, wie Menschen, die im Herzen geizig waren, zugleich von einer unstillbaren Gier getrieben wurden – ein Paradoxon, das sich durch alle Lebensbereiche zog, von materiellen Besitztümern bis hin zu den zartesten Fäden intimer Beziehungen.
Diese Menschen, oft Männer, wie ich bemerkte, schienen blind für ihre eigenen Schwächen, unfähig, die Spiegel ihrer Seele zu betrachten. Es sei jedoch betont, dass diese Eigenschaften logischerweise geschlechtsunabhängig sind und in gleichem Maße bei Frauen auftreten können. Die oben beschriebenen Männer wunderten sich, warum ihre Beziehungen zerbrachen, warum Frauen sich von ihnen abwandten, während sie gleichzeitig ihr Umfeld mit einer Mischung aus Geiz und Gier ausnutzten, stets darauf bedacht, sich selbst den größten Vorteil zu verschaffen.
Was aber hätten die großen Denker der
Menschheitsgeschichte zu diesem Phänomen gesagt? Wie hätten Marc Aurel, Carl
Gustav Jung, Rudolf Steiner, die hermetischen Prinzipien, Buddha und Osho
diesen Tanz von Geiz und Gier interpretiert? Lassen Sie uns diese Perspektiven
erkunden, um das Wesen dieser menschlichen Schwächen zu ergründen und den Weg
zu einem Leben in Wertschätzung und Respekt zu beleuchten.
Marc Aurel: Die stoische
Tugend der Selbstbeherrschung
Marc Aurel, der römische
Kaiser und Stoiker, hätte Geiz und Gier vermutlich als Auswüchse eines
ungeordneten Geistes betrachtet, der die Kontrolle über die eigenen
Leidenschaften verloren hat. In seinen „Selbstbetrachtungen“ mahnt er
wiederholt zur Mäßigung und zur Orientierung an der Vernunft. „Wenn du dich
über etwas ärgerst, so ist es nicht die Sache selbst, sondern dein Urteil
darüber, das dich stört“, schrieb er. Die oben beschriebenen Menschen, die
geizig und gierig handeln, wären für Marc Aurel gefangen in einem falschen
Urteil über den Wert der Dinge – sei es materieller Besitz oder die Zuneigung
anderer. Für Marc Aurel wäre die Lösung in der Selbstreflexion und der
Kultivierung von Tugenden wie Gerechtigkeit und Großzügigkeit zu finden. Geiz
und Gier entspringen einem Mangel an innerer Gelassenheit; sie sind Zeichen
eines Geistes, der nicht im Einklang mit der kosmischen Ordnung steht. Der
Stoiker würde raten, sich von äußeren Begierden zu lösen und stattdessen nach
innerer Freiheit zu streben, indem man sich auf das konzentriert, was in der
eigenen Macht liegt: die eigene Haltung und die Tugend des Geistes.
Carl Gustav Jung: Die
Schatten der Seele
Carl Gustav Jung, der
Tiefenpsychologe, würde Geiz und Gier als Ausdruck des „Schattens“ betrachten –
jener unbewussten Seite der Persönlichkeit, die wir verleugnen oder nicht sehen
wollen. Die oben beschriebenen Menschen, die ihre eigenen Schwächen nicht
erkennen konnten, wären für Jung ein Paradebeispiel für Menschen, die ihren
Schatten nicht integriert haben. Der Schatten, so Jung, enthält all jene
Aspekte unserer Persönlichkeit, die wir nicht wahrhaben wollen, sei es aus
Scham oder gesellschaftlicher Konditionierung. Geiz und Gier könnten dabei als
Kompensation für ein tiefes Gefühl der Unsicherheit oder des Mangels
interpretiert werden. Ein Mensch, der geizig ist, klammert sich an materielle
oder emotionale Ressourcen, weil er fürchtet, nicht genug zu haben.
Gleichzeitig treibt die Gier ihn an, mehr zu wollen, um dieses innere Loch zu
füllen. Jung würde empfehlen, sich diesen Schatten bewusst zu machen, sie
anzunehmen und durch Selbstreflexion und Individuation zu transformieren. Nur
durch die Konfrontation mit diesen ungeliebten Aspekten der Seele kann wahre
Ganzheit erreicht werden – ein Prozess, der Respekt und Wertschätzung für sich
selbst und andere fördert.
Rudolf Steiner: Das
Gleichgewicht der geistigen Entwicklung
Rudolf Steiner, der
Begründer der Anthroposophie, hätte Geiz und Gier aus einer spirituellen
Perspektive betrachtet, als Ausdruck eines Ungleichgewichts in der Entwicklung
des menschlichen Bewusstseins. Für Steiner ist der Mensch ein Wesen aus Körper,
Seele und Geist, und jede Handlung spiegelt den Grad der Harmonie zwischen
diesen Ebenen wider. Geiz und Gier könnten als Manifestationen eines übermäßig
materialistischen Bewusstseins gesehen werden, das den spirituellen Kern des
Menschen vernachlässigt. Steiner betonte die Bedeutung der Liebe und des
Mitgefühls als höchste Tugenden, die durch die Entwicklung des „Ich“ im
Einklang mit der geistigen Welt gefördert werden. Die oben beschriebenen
Menschen, die geizig und gierig handeln, wären gefangen in einer egozentrischen
Sichtweise, die das Wohl der Gemeinschaft außer Acht lässt. Steiner würde dazu
aufrufen, durch geistige Schulung und Selbstentwicklung ein Gleichgewicht zu
finden, das die niederen Instinkte in selbstlose Liebe und Großzügigkeit
umwandelt. Respekt und Achtung entstehen, wenn der Mensch erkennt, dass er Teil
eines größeren Ganzen ist.
Die hermetischen Prinzipien:
Das Gesetz der Polarität
Die hermetischen Prinzipien,
wie sie im „Kybalion“ dargelegt sind, bieten eine weitere faszinierende
Perspektive. Besonders das Gesetz der Polarität – „Alles ist zweifach, alles
hat zwei Pole“ – ist hier aufschlussreich. Geiz und Gier erscheinen als zwei
Pole ein und desselben Prinzips: der Fixierung auf das Materielle. Während Geiz
das Festhalten und Zurückhalten repräsentiert, ist Gier das unstillbare
Verlangen nach mehr. Beide sind Ausdruck eines Ungleichgewichts, das durch das
Gesetz der Polarität verstanden werden kann. Die Hermetik lehrt, dass die
Lösung nicht darin besteht, einen Pol zu bekämpfen, sondern die Polaritäten in
Harmonie zu bringen. Die oben beschriebenen Menschen könnten durch die Praxis
des Gebens und des Loslassens lernen, diesen inneren Konflikt zu überwinden.
Wertschätzung und Respekt entstehen, wenn der Mensch erkennt, dass wahre Fülle
nicht im Haben, sondern im Sein liegt. Die hermetischen Prinzipien würden dazu
auffordern, die Aufmerksamkeit von äußeren Besitztümern auf die innere
Entwicklung zu lenken, um so die höheren Ebenen des Bewusstseins zu erreichen.
Buddha: Der Pfad der Mitte
Buddha, der Erleuchtete,
hätte Geiz und Gier als Ausdrücke des „Tanha“ betrachtet – des Verlangens, das
die Wurzel allen Leidens ist. In den Vier Edlen Wahrheiten erklärt Buddha, dass
Leiden aus dem Verlangen nach Vergnügen, Besitz oder Macht entsteht. Die oben
beschriebenen Menschen wären gefangen im Kreislauf des Samsara, getrieben von
der Illusion, dass äußere Dinge dauerhaftes Glück bringen können. Buddha würde
diese Menschen auf den Edlen Achtfachen Pfad verweisen, der durch rechtes
Handeln, rechte Gesinnung und rechte Achtsamkeit zur Befreiung führt. Besonders
die Tugend des Gebens (Dana) ist zentral im Buddhismus, da sie das Herz öffnet
und die Bindung an das Ego löst. Respekt und Achtung entstehen, wenn der Mensch
erkennt, dass alles vergänglich ist und wahres Glück in der inneren
Gelassenheit liegt. Die oben beschriebenen Menschen, die sich wunderten, warum
ihre Beziehungen scheiterten, hätten in Buddhas Augen ihr eigenes Leiden durch
ihr Festhalten an Geiz und Gier verstärkt.
Osho: Die Befreiung durch
Bewusstsein
Osho, der moderne Mystiker,
hätte Geiz und Gier als Symptome eines unbewussten Lebens betrachtet. Für Osho
ist das Leben ein Tanz der Dualitäten, und die Herausforderung besteht darin,
diese Dualitäten zu transzendieren, indem man sich ihrer bewusst wird. Die oben
beschriebenen Menschen leben nach Osho in der Illusion des Mangels, getrieben
von Angst und dem Bedürfnis, die Kontrolle zu behalten. Osho würde dazu
auffordern, diese Eigenschaften nicht zu verurteilen, sondern sie mit
liebevoller Achtsamkeit zu beobachten. „Sei ein Zeuge deiner selbst“, würde er
sagen, „und erkenne, dass Geiz und Gier nur Masken sind, die dein wahres Wesen
verhüllen.“ Durch Meditation und Selbstbeobachtung kann der Mensch seine
inneren Widersprüche auflösen und zu einem Zustand der Fülle gelangen, in dem
Geben und Teilen zur natürlichen Ausdrucksform werden. Respekt und
Wertschätzung entstehen für Osho aus der Erkenntnis, dass jeder Mensch ein
Spiegel des anderen ist – wenn wir andere ausnutzen, verletzen wir letztlich
uns selbst.
Ein abschließender Gedanke
Geiz und Gier, so zeigt sich
in den Betrachtungen der großen Denker, sind keine isolierten Eigenschaften,
sondern Symptome eines tieferen Ungleichgewichts – sei es im Geist, in der
Seele oder im Verhältnis zur Welt. Marc Aurel würde uns zur Vernunft und Tugend
mahnen, Jung zur Integration des Schattens, Steiner zur spirituellen
Entwicklung, die hermetischen Prinzipien zur Harmonisierung der Polaritäten,
Buddha zum Loslassen des Verlangens und Osho zur bewussten Beobachtung.
Gemeinsam zeichnen sie ein Bild des Weges zu einem Leben in Wertschätzung,
Respekt und Achtung: ein Leben, das nicht vom Streben nach Vorteil oder Besitz
getrieben ist, sondern von der Erkenntnis, dass wahre Fülle in der
Großzügigkeit des Herzens liegt. Mögen wir, inspiriert von diesen Weisheiten,
lernen, die Schatten von Geiz und Gier zu überwinden und stattdessen die Welt
mit offenen Händen und einem offenen Herzen zu umarmen. Denn in der Liebe und
im Teilen finden wir nicht nur Frieden mit anderen, sondern auch mit uns
selbst.
Weiterführende Literatur
- „Das Kybalion“ von Drei Eingeweihten:
Dieses Werk erläutert die hermetischen Prinzipien und bietet tiefe
Einblicke in die Gesetze des Universums, einschließlich des Gesetzes der
Polarität. https://amzn.to/46qLIky
- „Haben oder Sein“ von Erich Fromm: Fromm
untersucht die menschliche Neigung, sich auf Besitz zu konzentrieren, und
kontrastiert dies mit einem Leben, das auf Sein und innerer Erfüllung
basiert – eine direkte Auseinandersetzung mit den Themen Geiz und Gier. https://amzn.to/46KDVNu
- „The Book of Understanding“ (Englisch) von Osho:
Dieses Buch von Osho erforscht die Natur des Bewusstseins und bietet
praktische Weisheiten, wie man durch Achtsamkeit und Selbstbeobachtung
destruktive Muster wie Geiz und Gier überwinden kann. https://amzn.to/4gJM8pv
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Ein spiritueller Weg zur Ganzheit
Autor: Ernst Koch-SpirituellerLifecoach
eBook
Seiten: 113
Arkanum Solution Consciousness (vol. 1)
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht: 04.03.2025
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Montag, 15. September 2025
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Die Kunst des Schweigens: Lernen, zuzuhören, ohne zu beraten – Ein Leitfaden zu achtsamem Zuhören und respektvoller Kommunikation Von Ernst Koch-SpirituellerLifecoach
Der Kampf zwischen Ego und Seele: Eine Reise von Schein zur Wahrheit Von Ernst Koch-SpirituellerLifecoach
Der Fluss des Lichts: Eine Reise durch Schmerz, Erleuchtung und Heilung Von Prajna Ananda Folge dem Strom des Schicksals durch dunkle Täler zur erleuchteten Höhe – eine autobiografische Erzählung von Verlust, Kundalini-Erwachen und Wiedergeburt. Wie bei Coelho berührt sie mit Meditation und Chakren-Weisheit, für Resilienz-Suchende. https://www.xinxii.com/belletristik-1/roman-erz%C3%A4hlungen-11/der-fluss-des-lichts-530728











