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Mittwoch, 23. September 2026

Kopfkino – Die innere Leinwand, auf der wir unser Leben malen

 

Vor einigen Jahren sass ich mit einer guten Freundin an einem lauen Abend zusammen, ein Glas Wein zwischen uns, das Licht bereits golden und tief. Wir sprachen über all das, was das Leben eben mit sich bringt, über Freude und Kummer, über die kleinen und grossen Dramen des Alltags. Und dann sagte sie, fast beiläufig, einen Satz, der mich seither nicht mehr losgelassen hat: „Wenn man es genau nimmt, kann es sein, dass alles, was wir erleben, letztlich nur Kopfkino ist?" Ich erinnere mich, wie ich für einen Moment innehielt. Ein Satz wie ein Kieselstein, der ins stille Wasser eines Sees fällt – klein, beiläufig hingeworfen, und doch zieht er Kreise, die sich bis heute nicht ganz geschlossen haben.

Ist es wirklich so? Erleben wir die Welt, wie sie ist – oder erleben wir in Wahrheit vor allem den Film, den unser eigener Geist über sie legt?

Was schon die Alten darüber wussten

Die Frage, ob wir die Wirklichkeit unmittelbar erfassen oder ob wir stets nur ein von uns selbst erzeugtes Bild von ihr betrachten, ist so alt wie das Denken selbst.

Bereits Heraklit, der dunkle Philosoph aus Ephesus, prägte den Satz ethos anthropo daimon – „der Charakter ist dem Menschen sein Schicksal". Nicht die äusseren Umstände allein bestimmen, was einem Menschen widerfährt und wie es ihn prägt, sondern die innere Haltung, mit der er ihnen begegnet. Auch Demokrit, der Begründer der antiken Atomlehre, ging dieser Frage auf den Grund und kam zu einem verblüffenden Schluss: „Süss ist nur der Übereinkunft nach süss, bitter nur der Übereinkunft nach bitter, warm der Übereinkunft nach warm, kalt der Übereinkunft nach kalt, Farbe der Übereinkunft nach Farbe; in Wahrheit aber gibt es nur Atome und Leeres." Was unsere Sinne uns als Eigenschaften der Welt präsentieren, so Demokrit, ist bereits eine Deutung, ein Filter, den unser Wahrnehmungsapparat über das eigentliche Substrat der Wirklichkeit legt.

Am eindrücklichsten aber bleibt bis heute das Höhlengleichnis, das Platon seinem Lehrer Sokrates in den Mund legt: Menschen, seit ihrer Kindheit in einer Höhle angekettet, blicken unverwandt auf eine Felswand, auf die hinter ihrem Rücken vorbeigetragene Gegenstände als flackernde Schatten geworfen werden. Diese Schatten halten die Gefangenen für die Wirklichkeit selbst – sie kennen ja nichts anderes. Erst wer sich befreit, sich umwendet und aus der Höhle heraustritt, erkennt, dass er zeitlebens nur Projektionen betrachtet hat. Ist nicht genau das gemeint, wenn wir heute von „Kopfkino" sprechen? Wir sitzen, im übertragenen Sinne, unser Leben lang vor einer inneren Leinwand und halten die Bilder, die dort ablaufen, für die Welt selbst.

Der stoische Philosoph Epiktet, selbst einst Sklave in Rom, verdichtete diese Einsicht in einen der berühmtesten Sätze der abendländischen Philosophie: „Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen über die Dinge beunruhigen die Menschen." Der Tod, so führte er aus, sei an sich nichts Furchtbares – sonst hätte auch Sokrates ihn als Übel empfunden. Furchtbar sei einzig die Vorstellung, die wir uns von ihm machten. Auch Kaiser Marcus Aurel, der sich in seinen „Selbstbetrachtungen" beständig selbst ermahnte, notierte sinngemäss, die Seele nehme die Farbe ihrer Gedanken an, und wer eine Meinung über einen erlittenen Schaden von sich weise, habe damit den Schaden selbst bereits beseitigt. Für die antiken Denker war die Sache also längst entschieden: Zwischen uns und der Welt liegt immer schon eine Schicht der Deutung – und ebendiese Schicht ist es, die über unser Erleben entscheidet.

Was die Wissenschaft dazu herausgefunden hat

Was die Alten in ihren Gedankengängen erahnten, bestätigt die moderne Hirnforschung heute mit erstaunlicher Genauigkeit. Unser Gehirn, so lehrt die zeitgenössische Wahrnehmungsforschung, empfängt niemals ein vollständiges, objektives Abbild der Welt. Es erhält lediglich fragmentarische, mehrdeutige Signale von unseren Sinnesorganen – Lichtwellen, Druckunterschiede, chemische Reize – und muss aus diesem spärlichen Rohmaterial ein kohärentes Bild der Wirklichkeit erst erschaffen. Der britische Neurowissenschaftler Anil Seth von der University of Sussex bringt es in seinen vielbeachteten Vorträgen auf eine einprägsame Formel: Unsere Wahrnehmung sei im Grunde eine „kontrollierte Halluzination" – das Gehirn stelle beständig Vermutungen darüber an, was da draussen wohl sein könnte, und korrigiere diese nur dann, wenn die ankommenden Sinnesdaten deutlich widersprechen. Was wir für die unmittelbare Wirklichkeit halten, ist demnach stets bereits eine Konstruktion – ein von unserem eigenen Nervensystem erzeugter innerer Film, der so überzeugend ist, dass wir ihn mit dem Original verwechseln.

Noch deutlicher wird dieser Zusammenhang, wenn man sich der psychologischen Stressforschung zuwendet. Der amerikanische Psychologe Richard Lazarus entwickelte gemeinsam mit Susan Folkman das sogenannte transaktionale Stressmodell, dem zufolge ein und dasselbe Ereignis nicht objektiv „stressig" ist, sondern erst durch einen zweistufigen Bewertungsprozess – die kognitive Einschätzung, ob eine Situation überhaupt eine Bedrohung darstellt, und ob wir über ausreichende Mittel verfügen, ihr zu begegnen – zu einer Belastung wird oder eben nicht. Zwei Menschen können exakt demselben äusseren Reiz ausgesetzt sein und ihn völlig unterschiedlich als Bedrohung oder als Herausforderung bewerten. Auch die Forschung zur Neuroplastizität zeigt, wie sehr wiederholtes Denken unser Erleben tatsächlich formt: Gedankenmuster, die wir immer wieder durchlaufen, hinterlassen buchstäbliche Spuren im Gehirn, stärken bestimmte neuronale Verschaltungen und schwächen andere – ganz im Sinne der bekannten Faustregel, dass Nervenzellen, die gemeinsam feuern, sich auch fester miteinander verdrahten. Unser „Kopfkino" ist also keine blosse Metapher. Es ist, neurobiologisch betrachtet, ein sich selbst verstärkender Mechanismus.

Damit ist freilich nicht gesagt, dass es keine objektive Wirklichkeit gäbe – ein Auto, das uns anfährt, bleibt ein Auto, ganz gleich, wie wir über es denken. Doch wie wir dieses Ereignis erleben, welche Bedeutung, welches Gewicht, welche Farbe es in unserer inneren Erzählung erhält, das entscheidet massgeblich unser eigener, wahrnehmender und deutender Geist.

Was die grossen Psychologen dazu sagten

Es ist kein Zufall, dass sich die moderne Psychotherapie in weiten Teilen genau auf diesen Gedanken stützt. Der amerikanische Psychologe Albert Ellis, Begründer der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie, entwickelte in den 1950er-Jahren sein berühmtes ABC-Modell – und er selbst verwies ausdrücklich auf Epiktet als geistigen Vater seiner Methode. Nicht das auslösende Ereignis (A wie „Activating Event") erzeugt unsere emotionale Reaktion (C wie „Consequence"), so Ellis, sondern die Überzeugung, die wir über dieses Ereignis hegen (B wie „Belief"). Wer lernt, seine oft unbewussten, irrationalen Grundüberzeugungen zu erkennen und zu hinterfragen, verändert damit unmittelbar sein emotionales Erleben – ohne dass sich am äusseren Ereignis auch nur das Geringste geändert hätte.

Aaron Beck, der Begründer der kognitiven Therapie, kam auf einem ähnlichen Weg zu vergleichbaren Einsichten, als er depressive Patienten behandelte und feststellte, dass es weniger die zurückliegenden Ereignisse ihres Lebens waren, die sie krank hielten, sondern verfestigte, oft verzerrte Denkmuster über sich selbst, die Welt und die Zukunft – die sogenannte „kognitive Triade". Martin Seligman wiederum, der zunächst mit seinen Experimenten zur „erlernten Hilflosigkeit" bekannt wurde, entdeckte im Verlauf seiner späteren Forschung etwas Hoffnungsvolleres: den sogenannten Erklärungsstil. Zwei Menschen, denen exakt dasselbe Missgeschick widerfährt, erklären es sich grundverschieden – der eine hält es für vorübergehend, spezifisch und äusseren Umständen geschuldet, der andere für dauerhaft, allumfassend und in seinem eigenen, unveränderlichen Wesen begründet. Genau dieser Unterschied im inneren Erzählstil, so Seligmans „Positive Psychologie", entscheidet massgeblich darüber, ob ein Mensch nach einem Rückschlag wieder aufsteht oder in Resignation verharrt – und dieser Stil, so seine gute Nachricht, lässt sich erlernen.

Auch Viktor Frankl, der als jüdischer Psychiater die nationalsozialistischen Konzentrationslager überlebte, gelangte auf dem denkbar härtesten aller Wege zu einer verwandten Erkenntnis. In seinem Buch „…trotzdem Ja zum Leben sagen" beschreibt er, wie er selbst unter unvorstellbaren Bedingungen erfuhr, dass einem Menschen zwar fast alles genommen werden kann – doch niemals die letzte aller menschlichen Freiheiten: die Freiheit, die eigene innere Haltung gegenüber den gegebenen Umständen frei zu wählen. Selbst dort, wo die äussere Wirklichkeit unerbittlich und unveränderbar ist, bleibt dem Menschen ein innerer Spielraum – jener Ort, an dem das eigene Kopfkino gedreht wird.

Was die grossen spirituellen Lehrer dazu sagen

Noch weiter geht die spirituelle Überlieferung, wenn sie die Frage nach dem Kopfkino nicht nur psychologisch, sondern ontologisch stellt: Ist die ganze erfahrene Welt selbst ein Produkt des Geistes?

Der Buddha eröffnet den Dhammapada, eine der ältesten und einflussreichsten buddhistischen Spruchsammlungen, mit dem sinngemässen Gedanken, dass alles, was wir sind, aus unseren Gedanken hervorgeht, von ihnen geformt und getragen wird – wer mit getrübtem Geist spricht oder handelt, dem folgt Leid, wie das Rad dem Huf des ziehenden Ochsen folgt; wer mit klarem Geist spricht oder handelt, dem folgt Freude wie ein Schatten, der niemals weicht. In der indischen Vedanta-Philosophie findet sich ein noch radikalerer Gedanke, formuliert von Adi Shankara: Brahma satyam jagat mithya – das Absolute allein ist wirklich, die erfahrene Welt der Erscheinungen hingegen ist Maya, ein durchscheinender Schleier, keine Lüge im moralischen Sinne, aber eben auch nicht die letzte Wahrheit. Der südindische Weise Ramana Maharshi lehrte im zwanzigsten Jahrhundert in bemerkenswert schlichten Worten dasselbe: Die Welt, wie wir sie erleben, sei eine Projektion des eigenen Geistes, vergleichbar einem Traum, aus dem man erst durch die Frage „Wer bin ich?" wahrhaft erwacht.

Der zeitgenössische spirituelle Lehrer Eckhart Tolle greift diesen Gedanken für unsere Zeit auf, wenn er beschreibt, wie das ständige, oft unbemerkte Gedankenkarussell des Egos eine eigene, meist leidvolle Erzählung über die Gegenwart legt – und wie wahrer Friede erst dort beginnt, wo wir diesen inneren Kommentator als das erkennen, was er ist: ein Film, nicht die Wirklichkeit selbst. Besonders praktisch und unmittelbar zugänglich ist die Lehre der amerikanischen Autorin Byron Katie, die mit ihrer Methode „The Work" vier schlichte Fragen an jeden belastenden Gedanken stellt: Ist es wahr? Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist? Wie reagierst du, wenn du diesen Gedanken glaubst? Und wer wärst du ohne ihn? Diese vier Fragen entlarven mit entwaffnender Einfachheit, wie viel von unserem Leiden tatsächlich nicht aus den Ereignissen selbst, sondern aus den unhinterfragten Geschichten stammt, die wir über sie erzählen.

Zwei Menschen, ein Ereignis, zwei Welten

Wie greifbar dieser Unterschied im wirklichen Leben wird, zeigt sich besonders eindrücklich, wenn man zwei Menschen betrachtet, denen exakt dasselbe widerfährt. Stellen wir uns zwei langjährige Kollegen vor, die am selben Tag, im Zuge derselben Umstrukturierung, ihre Stelle verlieren. Beide erhalten dieselbe Nachricht, in demselben Besprechungsraum, zur selben Uhrzeit.

Der eine – nennen wir ihn Thomas – erlebt diesen Moment als endgültige Katastrophe. In seinem inneren Film läuft von nun an ein Drama: „Das war's. Ich bin zu alt, um noch einmal neu anzufangen. Das wird mir immer wieder passieren. Ich bin ein Versager." Er zieht sich zurück, grübelt nächtelang, spricht kaum noch mit seiner Familie, und die Wochen der Arbeitslosigkeit werden zu Monaten der wachsenden Verzweiflung. Sein Kopfkino zeigt ihm in Dauerschleife dieselbe düstere Szene.

Die andere – nennen wir sie Sabine – erhält dieselbe Nachricht im selben Raum, mit derselben Unsicherheit über die Zukunft. Auch sie erschrickt zunächst, auch ihr wird kurz schwindlig. Doch schon am folgenden Morgen beginnt in ihrem Kopf ein anderer Film zu laufen: „Das ist hart, keine Frage – aber vielleicht ist es endlich der Anstoss, den ich brauchte, um das zu tun, wovon ich seit Jahren nur gesprochen habe." Sie nutzt die kommenden Wochen, um sich weiterzubilden, alte Kontakte neu zu beleben, und findet nach einigen Monaten eine Aufgabe, die sie mehr erfüllt als die vorherige.

Weder Thomas noch Sabine haben sich etwas vorgemacht – beide haben denselben Verlust real erlitten. Doch der innere Film, den jeder von ihnen über dasselbe Ereignis legte, hat ihre folgenden Monate, vielleicht sogar Jahre, in vollkommen unterschiedliche Bahnen gelenkt. Genau das meinten Epiktet, Ellis und Seligman, jeder auf seine Weise: Nicht das Ereignis selbst, sondern die Erzählung, die wir daraus machen, entscheidet über unser weiteres Erleben.

Wie man das eigene Kopfkino umschreiben kann

Die gute Nachricht, die sich aus alledem ergibt, ist ebenso einfach wie herausfordernd: Wenn ein Grossteil unseres Erlebens durch unsere eigene innere Erzählung mitgeformt wird, dann liegt darin auch eine reale Gestaltungsmacht. Einige bewährte Wege, wie sich diese Macht im Alltag nutzen lässt:

Man kann, wie Byron Katie es lehrt, einen belastenden Gedanken bewusst mit den vier Fragen des „The Work" konfrontieren, statt ihm unhinterfragt zu glauben. Man kann, ganz im Sinne der Stoiker, sich täglich fragen, was tatsächlich in der eigenen Macht steht und was nicht – und die eigene Energie konsequent nur dort investieren, wo sie auch wirklich etwas bewirken kann. Man kann, einer bewährten Übung der kognitiven Verhaltenstherapie folgend, belastende Gedanken schriftlich festhalten und sich anschliessend fragen, welche Beweise wirklich dafür und welche dagegen sprechen – oft entpuppt sich die düstere Geschichte im Kopf bei genauerem Hinsehen als deutlich übertrieben. Man kann sich, ganz im Sinne Seligmans, bewusst üben, Rückschläge als vorübergehend und situationsbedingt statt als dauerhaft und allumfassend zu deuten. Und man kann, ganz einfach und ganz kraftvoll zugleich, jeden Abend drei Dinge notieren, für die man an diesem Tag dankbar war – eine Übung, die zahlreiche Studien der positiven Psychologie als wirksam für das eigene Wohlbefinden bestätigen, weil sie den inneren Fokus bewusst auf das lenkt, was gut war, statt auf das, was fehlte.

Keine dieser Übungen verändert die äusseren Umstände. Aber jede von ihnen verändert den Film, den wir über diese Umstände legen – und damit, wie wir zeigten, sehr oft auch unser tatsächliches Erleben und unsere Handlungsfähigkeit innerhalb dieser Umstände.

Ein persönliches Wort zum Schluss

In meiner 22-jährigen Arbeit als spiritueller Heiler und Lifecoach durfte ich viele Menschen auf einem Stück ihres Weges begleiten, wenn sie ihre persönliche Lebenssituation verändern möchten. Meiner Erfahrung nach kann der Weg der Heilung von Körper, Geist und Seele dabei helfen, das eigene Leben bewusster, leichter und erfüllter zu gestalten – wobei jeder Mensch diesen Weg auf seine eigene Weise und in seinem eigenen Tempo geht. Viele der Menschen, die ich mit spiritueller Reinigung, aktivem spirituellem Lifecoaching und feinstofflicher Energieübertragung begleiten durfte, haben mir berichtet, dass sich für sie dadurch in einzelnen oder mehreren Bereichen ihres Lebens spürbar etwas zum Positiven verändert hat.

Hinweis: Spirituelle Reinigungen, Energieübertragungen und vergleichbare Angebote sind keine Heilbehandlung im Sinne des Heilpraktikergesetzes und ersetzen weder die Diagnose noch die Behandlung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten. Sie verstehen sich als seelische und energetische Begleitung, die eine schulmedizinische oder psychotherapeutische Behandlung sinnvoll ergänzen, jedoch niemals ersetzen kann. Bitte wende dich bei gesundheitlichen Beschwerden stets zusätzlich an eine entsprechend qualifizierte Fachperson.


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Mittwoch, 22. Januar 2025

Weshalb die Aufklärung von Missverständnissen so wichtig ist


"Was nicht zu wissen ist, höhlt den Verstand,
Fülle ihn nicht mit Vermutungen!"

Galadriel zu Theo,
Der Herr der Ringe; Die Ringe der Macht
Staffel 1, Folge 7 Das Auge

Wer etwas selbstkritisch und vollkommen ehrlich -  zumindest zu sich selbst ist - der weiss, wie oft man schon Vermutungen über das Verhalten anderer angestellt hat und sehr oft haben sich im Nachhinein diese Vermutungen als falsch herausgestellt.

Weshalb ist das so?

Egal, wie erfahren, wie alt oder wie intelligent jemand sein mag, jeder Mensch kann Irrtümern unterliegen.

Vor allem im zwischenmenschlichen Miteinander passieren unzählig viele Fehler, die sehr oft durch falsche Interpretation entstanden sind. 

Ein Blick, eine Geste, Worte, schweigen...unzählige Möglichkeiten etwas falsch zu verstehen.

Es wird das Verhalten, das Gesagte oder Ungesagte falsch gedeutet.

Letztlich geht jeder von sich selbst aus und vergisst dabei, dass auch der andere womöglich so denken kann.

Es sind die Erwartungen und die Erwartungshaltung, die sehr oft für unnötige Missverständnisse verantwortlich ist. 
Dabei wäre es so einfach diese Missverständnisse aufzuklären. Zumindest ist es bei den meisten der Fall, wenn man einfach nett und höflich miteinander redet und schlicht fragt.

Wie oft stellt sich gerade in familiären Streitigkeiten, die oft über Jahre oder Jahrzehnte gehen können, heraus, wie sich die Beteiligten irrtümlicherweise so verhalten haben, weil sie etwas falsch verstanden haben.

Ist das nicht schade? Ist es nicht Zeitvergeudung? 

Man kann sich so viel unnötigen Stress und Ärger ganz leicht ersparen, indem man einfach miteinander spricht und den anderen fragt. Einer muss den Anfang machen.

Falscher Stolz und Eitelkeit haben hier nichts verloren. Wer mit dem anderen spricht, kann womöglich herausfinden, was der andere fühlt und denkt?

Wie oft in der menschlichen Geschichte gab es so unzählig viele Missverständnisse, Ärger, womöglich sich über die Jahre sogar Hass und andere negative Emotionen aufgebaut hat, die vollkommen unnötig waren. 

Vor vielen Jahren war ich eine Weile mit einem spirituellen Lehrer. An einem Tag hatte ich schlechte Laune. Sein Verhalten störte mich, doch ich sagte nichts. Er merkte, dass was nicht stimmte. "Was ist los?, fragte er mich. "Nichts!" entgegnete ich. "Verarsch mich nicht! Ich weiss, dass etwas nicht stimmt", polterte er los. Er konnte recht derb sein. "Rede mit mir!", forderte er mich energisch auf. So erzählte ich ihm, was mich störte und belastete. Innerhalb von wenigen Minuten klärte sich das Missverständnis und alles war bestens. Der ganze Ärger, innere Groll, die Wut war urplötzlich verschwunden. Ja, so kann es gehen.

Unser Verhalten hat oft auch viel mit unserer Erziehung zu tun. So zum Beispiel: Mund halten, nicht streiten, Konflikte vermeiden, Ärger runter schlucken... Offenbar war ich so erzogen worden. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich lernte, mich zu äussern; vor allem, wenn es unangenehm werden könnte. Dieser spirituelle Lehrer hatte mir in diesem Punkt sehr geholfen. Auch wenn es danach noch eine Weile dauerte, dass ich das Gelernte umsetzen konnte, war der erste Schritt getan. Dies hatte mir in der Folge vielen unnötigen Ärger erspart. 

Je schneller Du lernst mit anderen über das zu sprechen, was womöglich zwischen euch steht, desto schneller schaffst Du Klarheit, Frieden und Harmonie. 

Ich wünsche Dir von Herzen viel Erfolg!


Alles ist Energie! Auch Deine Gedanken, Emotionen, Gefühle, inneren Überzeugungen, und Deine Handlungen. Wenn Du innerlich Groll in Dir hast, ist das sehr ungesund! Alle negativen Emotionen und Gefühle sind letztlich ungesund. Nach einer Klärung, so wie oben erzählt, verschwinden diese negativen Emotionen, Gefühle, der Groll, die innere Anspannung und Du wirst die Erleichterung auf allen Ebenen und sogar körperlich spüren können. 

Je mehr Dein Leben und sämtliche Lebensbereiche ausgeglichen und in Frieden und Harmonie sind, desto besser geht es Dir. Zugleich wird sich Deine körperliche, geistige und seelische Gesundheit wesentlich verbessern. Dein Wohlempfinden wird Deine Schwingung erhöhen. Du wirst positiver, zuversichtlicher und im positivsten Sinn mit Deiner Art die Menschen um Dich herum mit Deiner Lebensfreude anstecken. 

Damit Du stets selbst Deine innere Balance wieder herstellen kannst, solltest Du Dich täglich (mehrmals) spirituell reinigen. Meditation, Yoga, Spaziergänge, Sport, harmonische Musik, räuchern und vieles andere mehr kann Dich dabei unterstützen. Übe auch tägliche Deine Achtsamkeit. 


© 2025 Ernst Koch - www.spirituallifecoach.de - Arkanum Solution Publishing Ltd. - Erste Veröffentlichung am 22.01.2025 auf https://reiki-spiritualhealer-ernstkoch.blogspot.com/2025/01/weshalb-die-aufklarung-von.html

Mittwoch, 31. Juli 2024

Spirituelle Energieübertragung


Alles ist Energie, selbst wenn sie für das menschliche Auge in der Regel nicht sichtbar ist. Bei einer spirituellen Energie-Therapie entfernt der Heiler/die Heilerin zuerst die negative Energie und beginnt danach mit der eigentlichen Energieübertragung mittels geistigem Heilen. 

Geistiges Heilen/spirituelle Energieübertragung hilft auf verschiedenen Ebenen. Alleine durch die Entfernung von negativen Energien fühlt sich der Mensch schon nach kurzer Zeit wesentlich besser. Mögliche negative Gedanken, unerklärliches Unwohlsein, Schwermut, Gemütsverstimmungen und vieles andere mehr sind plötzlich weg. Stattdessen fühlen viele Menschen Gelassenheit, innere Ruhe und Harmonie, sich freudig und gut gelaunt...und vieles andere mehr.

Wer eine komplette spirituelle Energieübertragung mittels geistigem Heilen von einem kompetenten Heiler/Heilerin erfährt, kann oft eine sehr intensive und unvergessliche Erfahrung haben. Dies betrifft Körper, Geist und Seele. 

Durch die Entfernung von störenden und belastenden Energien, sowie durch die energetische Reinigung der Energiekanäle (Meridiane) wie der Chakren, kommt der natürliche feinstoffliche Energiefluss wieder voll und ganz in Bewegung. Dies mobilisiert unter anderem die Selbstheilungskräfte, damit mögliche körperliche Beschwerden, Schmerzen und Erkrankungen gelindert bis geheilt werden können.

Nachfolgend ein paar Beispiele und kurze Erfahrungsberichte:

Soforthilfe bei Nervenüberlastung & extremen Kopfschmerzen mittels spiritueller Fernbehandlung



Spirituelles Coaching & Spirituelle Energie Fernbehandlung - Erfahrungsbericht



Spirituelles Heilen & wie ich meinen Klienten helfen durfte



ProvenExpert Profil
https://www.provenexpert.com/ernst-koch/

Da Provenexpert die Bewertungen nicht mehr anzeigt, hier die Kundenrückmeldungen: 

Rechtlicher Hinweis:

1.  Eine Reiki-Behandlung (Anmerk: Spirituelle Energie Behandlung) ersetzt nicht den Arzt- oder Heilpraktikerbesuch!
2. Wer die Selbstheilungskräfte des Patienten durch Handauflegen aktiviert und dabei keine Diagnosen stellt, benötigt keine Heilpraktikererlaubnis (BVerfG, AZ: 1 BvR 784/03 vom 02.03.2004)

© Ernst Koch, 2012-2024. Sämtliche Fotos, Videos  und Texte - sofern nicht ausdrücklich darauf hingewiesen - sind Eigentum bzw. geistiges Eigentum von Ernst Koch. 

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Samstag, 28. September 2019

Was ist eine spirituelle Reinigung und was bringt sie Dir?


Eine spirituelle Reinigung ist für mich seit vielen Jahren ein so selbstverständlicher Begriff, wie für die meisten Menschen das Händewaschen. Deshalb habe ich es bisher noch nie schriftlich erklärt. 

Gestern hatte ich ein Telefonat und ich erwähnte meinem Gesprächspartner gegenüber die Vorteile und Auswirkungen meiner spirituellen Reinigungen.

Da dieser Gesprächspartner sehr verstandesmässig orientiert ist, spürte ich etwas Unverständnis und seinen inneren Widerstand, der womöglich auch mit der Angst vor dem Unbekannten zusammenhängen kann. Dies inspirierte mich dann aber auch zu diesem Blogartikel, der womöglich für den ein oder anderen Menschen hilfreich ist.

Wenn Du morgens noch müde bist und dann eine erfrischende Dusche nimmst, reinigst Du nicht nur Deinen Körper, sondern befreist Dich (die meisten Menschen unbewusst) auch von Energie-Anhaftungen. Das fliessende Wasser reinigt nicht nur Deine Haut und Haare, sondern es trennt Dich auch von groben energetischen Verschmutzungen. 

Grundsätzlich findet eine tief gehende spirituelle Reinigung auf der feinstofflichen, also der geistigen Ebene statt. Es gibt unzählige Methoden sich selbst spirituell zu reinigen. Da ich hier aber keine Ausbildungen gebe, werde ich auch nicht genauer darauf eingehen. 

Meinen Klienten erkläre ich vor der ersten Behandlung diese Zusammenhänge jeweils individuell und etwas genauer. 

Allerdings möchte ich an dieser Stelle zuerst meine ethischen Grundsätze, in Zusammenhang mit meiner Arbeit als spiritueller Lifecoach und Heiler hervorheben:

Sobald ich für einen Menschen und mit dessen Auftrag aktiv werde, achte ich stets darauf, dass meine Tätigkeit ausschliesslich zum Wohle desjenigen und in keinster Weise manipulativ* ist!  (Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, da hier von unverantwortlichen Therapeuten leider sehr viel Unfug zum Schaden der Klienten getrieben wird.)

Bevor ich eine Therapie durchführe, findet bei mir - ähnlich wie bei einem Chirurgen, der sich vor der Operation die Hände wäscht und desinfiziert und danach mit vollkommen steriler Kleidung in den OP-Saal geht - jeweils eine spirituelle Selbstreinigung statt, sodass ich den Klienten/Patienten in keinster Weise mit eventuellen energetischen Anhaftungen von mir "infiziere". 

Während einer Behandlungsstunde ist meine komplette Aufmerksamkeit vollkommen auf den Klienten gerichtet. Ich lasse keine Störungen währenddessen zu. Alles, was mir ein Klient oder Patient anvertraut unterliegt strengster Diskretion und Vertraulichkeit! 

Zurück zur spirituellen Reinigung. Ich führe nur "weisse" spirituelle Reinigungen durch. Ich weiss leider von Kunden, die bei anderen Therapeuten manchmal seltsame Erfahrungen gemacht hatten. Deshalb sollte jeder darauf achten, wie er sich nach einer (sogenannten) spirituellen Reinigung fühlt. Fühlst Du Dich leichter und freier oder fühlst Du Dich etwas "seltsam"?

Bei der spirituellen Reinigung befreie ich Dich von negativen Energien, sogenannten energetischen Anhaftungen, trenne negative energetische Verbindungen, reinige Deine Aura und die Energiezentren (Chakren) und die Meridiane uvm. Jede spirituelle Reinigung und Energieübertragung ist sehr individuell. Während ich jeweils aktiv bin, sehe ich, wo und was ich ganz genau im Einzelfall erledigen muss.

Was bringt Dir eine spirituelle Reinigung?
Die meisten Menschen sind von allerlei Dingen in ihrem täglichen Leben regelrecht belastet, von Emotionen durch gebeutelt und eigentlich nicht Herr ihrer Selbst. Durch Verpflichtungen, innere und äussere Zwänge und vieles mehr, sind viele nur noch am Funktionieren und in keinster Weise frei. Meine spirituellen Reinigungen verhalfen und verhelfen meinen Klienten zu mehr Energie, Klarheit und Freude in ihrem Leben. Sie bekommen wieder Auftrieb, spüren sich wieder selbst, können scheinbar schier unlösbare Probleme leichter lösen und vieles mehr. 

Ein von mir, mit spiritueller Reinigung und entsprechender Energieübertragung behandelter Mensch, ist wesentlich positiver gestimmt, freundlicher und fühlt sich (so laut den Schilderungen meiner Klienten) freier und glücklicher. Viele können dann leichter gravierende Veränderungen und Verbesserungen in ihrem privatem und beruflichem Leben veranlassen.


Ein paar ausgewählte Erfahrungsberichte meiner Klienten:

Soforthilfe bei Nervenüberlastung & extremen Kopfschmerzen mittels spiritueller Fernbehandlung


Spirituelles Coaching & Spirituelle Energie Fernbehandlung - Erfahrungsbericht


Spirituelles Heilen & wie ich meinen Klienten helfen durfte


Erfahrungsberichte 



*Sobald Manipulation im Spiel ist, wird schwarze Magie angewendet. Ich arbeite ausschliesslich mit Lichtenergien, man könnte es auch als weisse Magie bezeichnen.


Rechtlicher Hinweis:
1.  Eine Reiki-Behandlung (Anmerk: Spirituelle Energie Behandlung) ersetzt nicht den Arzt- oder Heilpraktikerbesuch!
2. Wer die Selbstheilungskräfte des Patienten durch Handauflegen aktiviert und dabei keine Diagnosen stellt, benötigt keine Heilpraktikererlaubnis (BVerfG, AZ: 1 BvR 784/03 vom 02.03.2004)
© Ernst Koch, 2012-2019 - www.SpirituellerLifecoach.de -  Sämtliche Fotos, Videos  und Texte - sofern nicht ausdrücklich darauf hingewiesen - sind Eigentum bzw. geistiges Eigentum von Ernst Koch. 


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