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Dienstag, 30. Dezember 2025

Wie Du jetzt bewusst neue Weichen für ein erfülltes 2026 stellst


Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Wie jedes Jahr nimmt ab Oktober der Stress zu: Termine stapeln sich, Erwartungen steigen, und plötzlich soll am 24. Dezember alles friedlich sein. „Stille Nacht, heilige Nacht“ ertönt, Familien versammeln sich – zumindest in vielen Haushalten. Doch diese Idylle täuscht: Immer mehr Menschen verbringen die Feiertage allein, ob aus Wahl als Singles, nach Trennungen, als Senioren in Pflegeheimen oder im Krankenhaus.

Diese Zeit lädt zum Innehalten ein und wirft Fragen auf: Warum wird echte menschliche Nähe seltener? Was lässt sich dagegen tun?

 

Die wachsende Einsamkeit in einer vernetzten Welt

Früher war Kontakt direkter: Handschriftliche Weihnachtskarten, lange Telefonate am Festnetz oder unangemeldete Besuche bei Verwandten oder Freunden. Oft wurde man herzlich empfangen, mit Tee oder Kaffee, und es entstanden echte Gespräche. Heute dominieren vorgefertigte Bilder mit Sprüchen, versendet per WhatsApp oder anderen Kanälen an Hunderte.

Die COVID-19-Pandemie hat diese Entwicklung massiv verstärkt. Studien zeigen einen Anstieg schwerer Einsamkeit während der Lockdowns von etwa 6 % auf über 21 %, mit anhaltenden Effekten. Bis 2025 berichten 25–30 % der Erwachsenen von höherer Einsamkeit als vor der Pandemie, besonders Jüngere und Ältere. Physische Distanz hat emotionale Distanz geschaffen und das Gefühl verstärkt, Alleinsein sei sicherer. Auch Ende 2025 bleibt Einsamkeit ein weit verbreitetes Problem, obwohl in manchen Ländern leichte Rückgänge zu beobachten sind.

 

Von der Wegwerfgesellschaft zu „wegwerfbaren“ Beziehungen?

Früher galt die Wegwerfgesellschaft Konsumgütern: Kleidung und Geräte werden schnell ersetzt. Heute überträgt sich das auf Beziehungen. Viele fordern nur, geben wenig zurück – Gefühlskälte statt Mitgefühl. Menschen wirken wie „Zombies“, emotionslos im Alltag. Psychologisch fördern Dating-Apps und Social-Media dies: Ein Swipe, und der Nächste kommt. Beziehungen werden austauschbar, emotionale Ablösung normalisiert. Das führt zu Dynamiken ohne Empathie, wo Menschen Energie rauben, ohne zu geben.

 

Psychologische Perspektiven und antike Weisheiten

Psychologisch entsteht emotionale Distanz oft als Schutzmechanismus gegen Überforderung oder Verletzung, verstärkt durch digitale Kommunikation. „Disposable Relationships“ korrelieren mit geringerer Bindungsfähigkeit, höherem Burnout-Risiko und beeinträchtigter mentaler Gesundheit. Empathie lässt sich jedoch trainieren – durch bewusste Präsenz und aktives Zuhören.

Die antiken Denker sahen in der menschlichen Verbindung den Kern eines erfüllten Lebens. Aristoteles beschrieb in seiner Nikomachischen Ethik drei Arten von Freundschaft: die auf Nutzen beruhende, die auf Vergnügen und die höchste – die tugendhafte Freundschaft (philia). In letzterer wünscht man dem anderen Gutes um seiner selbst willen, fördert gemeinsam Tugend und wächst daran. Für Aristoteles ist der Mensch ein „zoon politikon“, ein Gemeinschaftswesen – ohne echte Beziehungen bleibt das Glück unvollständig.

Epikur ging sogar weiter: Freundschaft ist für ihn das höchste Gut, unverzichtbar für ein Leben in Ataraxie (Gelassenheit). Freunde schaffen Sicherheit in einer unsicheren Welt und teilen Freude ohne Neid. Er riet, alles für Freundschaft zu tun, denn sie allein macht das Leben lebenswert.

Die Stoiker – Seneca, Epiktet und Marcus Aurelius – betonten die kosmopolitische Verbundenheit: Alle Menschen teilen die gleiche vernünftige Natur (logos). Mitgefühl und Gerechtigkeit sind daher Pflicht, nicht Gefühlssache. Marcus Aurelius schrieb in seinen „Selbstbetrachtungen“: „Was die Menschen verbindet, ist stärker als das, was sie trennt.“ Emotionale Kälte wäre für sie ein Verstoß gegen die Natur und ein Hindernis für innere Ruhe.

 

Die Sicht großer spiritueller Lehrer

Große spirituelle Traditionen betrachten Einsamkeit und Gefühlskälte als Ausdruck von Verblendung und Getrenntheit, die das eigentliche Wesen des Menschen verdunkelt.

Im Buddhismus lehrt Buddha, dass alles Leid aus Anhaftung und der Illusion eines getrennten Ichs entsteht. Einsamkeit ist eine Folge dieser Illusion – in Wahrheit sind alle Wesen miteinander verbunden (Pratityasamutpada, bedingtes Entstehen). Der Weg aus dem Leid führt über die vier Brahmaviharas: liebevolle Güte (Metta), Mitgefühl (Karuna), Mitfreude (Mudita) und Gleichmut (Upekkha).

Besonders Karuna – das aktive Mitfühlen mit dem Leid anderer – heilt nicht nur den anderen, sondern vor allem einen selbst.

Thich Nhat Hanh prägte den Begriff „Intersein“: „Ich bin in dir, und du bist in mir.“ Wer diese Verbundenheit erkennt, kann nicht mehr gleichgültig bleiben.

Jesus von Nazareth stellte die Nächstenliebe ins Zentrum seiner Botschaft: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Mk 12,31) und radikalisierte sie sogar: „Liebet eure Feinde“ (Mt 5,44). Für ihn ist Gottes Reich bereits gegenwärtig, wo Menschen einander in Liebe begegnen. Die Geschichte vom barmherzigen Samariter zeigt: Wahre Nähe überschreitet Grenzen von Herkunft, Religion oder Status. Gefühlskälte wäre Verrat an der göttlichen Liebe, die in jedem Menschen wohnt.

Der Dalai Lama, Vertreter des tibetischen Buddhismus, wiederholt unermüdlich: „Meine wahre Religion ist Güte.“ Er unterscheidet zwischen angeborener, natürlicher Wärme – die wir alle als Säuglinge erfahren haben – und trainiertem Mitgefühl. Letzteres lässt sich durch Meditation und bewusste Praxis stärken. Selbst schwierige oder „energieraubende“ Menschen sieht er als wertvolle Lehrer: Sie zwingen uns, Geduld, Verständnis und Grenzen zu entwickeln, ohne das Herz zu verschließen.

Auch in anderen Traditionen findet sich Ähnliches: Rumi, der sufische Dichter, schrieb: „Jenseits von richtig und falsch gibt es ein Feld. Dort werde ich dich treffen.“ Laozi im Tao Te Ching rät zur Weichheit und zum Fließen mit dem Dao, das alle Dinge verbindet. Und indigene Weisheitstraditionen betonen oft die Verwobenheit mit der gesamten Schöpfung – Mensch, Tier, Pflanze, Erde.

Alle diese Stimmen eint die Überzeugung: Wahres Menschsein entfaltet sich nur in Beziehung. Isolation und Gefühlskälte sind keine unausweichliche Moderne, sondern eine Abwendung vom tiefsten Potenzial des Menschen.

 

Ein Aufruf zum Handeln – mit gesunden Grenzen und viel Hoffnung

Du stehst genau jetzt, in diesen letzten Tagen des Jahres 2025, an einem kraftvollen Übergang. Diese Zeit ist nicht nur ein Kalenderwechsel – sie ist eine offene Tür zu neuen Möglichkeiten. Mit Deinen Gedanken, Deinen Emotionen und Deiner inneren Überzeugung kannst Du bereits heute das Fundament für ein wirklich gutes, schönes, freudiges und gesundes 2026 legen. Es ist wissenschaftlich und spirituell bewiesen: Was Du mit tiefer positiver Absicht aussendest, zieht Ähnliches an. Manifestiere bewusst, was Du Dir von Herzen wünschst – nicht als flüchtigen Wunsch, sondern als klare, liebevolle Vision.

Fang klein an, aber mit Konsequenz. Vermeide die üblichen Proforma-Vorsätze, die am 15. Januar schon vergessen sind. Wähle stattdessen eine oder zwei Veränderungen, die wirklich zu Deinem Herzen sprechen, und setze sie mit Entschlossenheit um. Kleine, konsequente Schritte führen oft zu den größten Transformationen.

Ein persönliches Beispiel: An Silvester 2022 habe ich spontan entschieden, einen Monat lang keinen Alkohol zu trinken – einfach so, aus einer inneren Eingebung heraus. Der Monat verging, und plötzlich waren es drei, sechs, neun Monate und ein ganzes Jahr. An Silvester stieß ich an, goss den Großteil des Sekts weg und beschloss erneut: nur einen Monat. Wieder vergingen drei, sechs, neun Monate, ein weiteres Jahr. 2024 trank ich an Silvester gar nichts, und inzwischen ist wieder ein Jahr vorbei – insgesamt drei Jahre ohne Alkohol.

Ich war nie abhängig, doch diese intuitive Entscheidung hat mein Leben bereichert: Mühelos verlor ich überflüssiges Gewicht, ohne Diät. Ich fühle mich leichter, klarer, freier. Meine Energie ist höher, mein Schlaf tiefer, und besonders in meiner spirituellen Entwicklung hat sich unglaublich viel bewegt – mehr Präsenz, tiefere Meditationen, stärkere Intuition.

Solche Veränderungen zeigen: Wenn Du Deinem inneren Impuls vertraust und konsequent bleibst, entfaltet sich Magie. Vielleicht ist Dein Thema etwas anderes – mehr Bewegung, gesündere Ernährung, regelmäßige Meditation, echtere Gespräche mit lieben Menschen oder das Setzen klarer Grenzen. Was auch immer es ist: Tu es aus Liebe zu Dir selbst.

Pflege gleichzeitig Deine Beziehungen bewusster. Rufe jemanden an, den Du lange nicht gesprochen hast. Schreibe eine echte Karte. Lade zu einem Tee ein. Öffne Dein Herz für echte Nähe – und setze gleichzeitig gesunde Grenzen. Sage Nein zu Energieräubern, ohne Schuldgefühle. Schütze Deine Energie, denn nur aus einem vollen Kelch kannst Du wirklich geben. Das ist kein Egoismus, sondern weise Selbstliebe, die Dich befähigt, anderen noch authentischer zu begegnen.

Du hast die Kraft, Dein Leben genau so zu gestalten, wie es Deinem Herzen entspricht. Jetzt, in diesen letzten Stunden des alten Jahres, lade positive Energie ein: Visualisiere lachend, gesund, erfüllt und von liebevollen Menschen umgeben.

Spüre die Freude schon jetzt in Deinem Körper. Diese Schwingung trägt Dich ins Neue Jahr und zieht Wunder an.

Von Herzen wünsche ich Dir alles erdenklich Liebe und Gute für 2026 und weit darüber hinaus. Möge es Dein bisher schönstes, leichtestes und erfülltestes Jahr werden – voller tiefer Verbindungen, inneren Friedens und strahlender Momente. Du verdienst es. Du schaffst es.



#Jahresende2025 #Einsamkeit #MenschlicheVerbindung #Weihnachten2025 #Mitgefühl #Beziehungen #PostCovid #NeuesJahr2026 #SpirituelleWeisheit #GrenzenSetzen #NeuesJahrNeueChancen #Manifestieren #PositiveVeränderung #Herzenswünsche

© 2025 - Ernst Koch - www.spirituallifecoach.de - Arkanum Solution Publishing Ltd., London - Erste Veröffentlichung am 30.12.2025 auf https://reiki-spiritualhealer-ernstkoch.blogspot.com/2025/12/wie-du-jetzt-bewusst-neue-weichen-fur.html


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Pfad der Heilung von Körper, Geist & Seele
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Veröffentlicht: 04.03.2025
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Samstag, 8. März 2025

Eine geheimnisvolle Reise ins Unbekannte


Die Sonne war gerade hinter den Hügeln versunken, als das Telefon in Hans’ gemütlichem Wohnzimmer klingelte. Draußen zwitscherten die Vögel ein letztes Abendlied, während Hans sich mit einem kühlen Bier in der Hand in seinen alten Ledersessel sinken ließ. Er nahm den Hörer ab, und auf der anderen Seite der Leitung erklang die vertraute Stimme seines alten Freundes Ernst, warm und ruhig, als würde er direkt neben ihm sitzen.

„Guten Abend Hans, schön, deine Stimme zu hören“, begann Ernst, und man konnte fast hören, wie er sich in seinem Arbeitszimmer zurücklehnte, wo eine Tasse dampfender Kaffee auf dem Schreibtisch stand und der Duft von gerösteten Bohnen die Luft erfüllte. „Wie geht’s dir? Was treibst du so?“

Hans nahm einen Schluck von seinem Bier, das Glas beschlug leicht in seiner Hand, und ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Hey Ernst, schön, dass du anrufst! Bei mir ist gerade einiges los – stell dir vor, letzte Woche habe ich endlich den Garten umgebaut. Die Blumen blühen wie verrückt, und die Nachbarn sind ganz begeistert. Die Vögel lieben es auch, die zwitschern den ganzen Tag. Und bei dir? Was gibt’s Neues?“

Ernst ließ ein leises Lachen hören, das durch die Leitung wie ein sanfter Windhauch klang. „Der Garten klingt wunderbar, Hans. Ich kann mir richtig vorstellen, wie du da draußen stehst, stolz wie ein Gärtnerkönig. Bei mir ist es gerade etwas ruhiger geworden. Ich war die letzte Zeit ja ziemlich präsent auf Social Media – all die Posts, die Interaktionen, die ständige Erreichbarkeit. Das hat mich ganz schön gefordert. Aber jetzt habe ich das Gefühl, ich brauche mal eine Pause davon.“

Hans lehnte sich in seinem Sessel vor, während ein Spatz vor seinem Fenster fröhlich trillerte. „Oh, das verstehe ich gut. Du warst wirklich überall, fast wie ein Social-Media-Star! Aber eine Pause klingt nach einer guten Idee. Was hast du denn vor? Einfach mal entspannen, ein bisschen lesen oder so?“

Ernst nahm einen Schluck von seinem Kaffee, der Dampf stieg in kleinen Wölkchen auf, bevor er antwortete. „Ja, genau, ein bisschen runterkommen. Ich denke, ich ziehe mich ein wenig zurück, so wie früher, wenn wir uns einfach mal zurückgezogen haben, um über die Welt zu philosophieren. Ich brauche das jetzt, um wieder Energie zu tanken und mich zu regenerieren. Das tut gut, weißt du?“

Hans stellte sein Bier auf den kleinen Beistelltisch neben sich und runzelte die Stirn, neugierig geworden. „Klingt nach einem Plan! Aber sag mal, was heißt ‘zurückziehen’ bei dir? Hast du irgendwas Spannendes vor, oder ist das nur Faulenzen? Ich kenne dich doch, du kannst nicht lange stillsitzen!“

Ein leises Lachen erklang am anderen Ende der Leitung, während Ernst sich in seinem Stuhl zurücklehnte, die Tasse Kaffee noch in der Hand. „Du kennst mich zu gut, Hans! Nein, faul sein ist nicht so mein Ding. Aber ich will nicht zu viel verraten – lass uns sagen, ich habe da etwas, das mich schon lange beschäftigt. Ich werde mich da jetzt voll reinhängen, mit ganzer Hingabe.“

Hans’ Neugier war geweckt. Er nahm einen weiteren Schluck von seinem Bier, das kühle Glas fühlte sich angenehm in seiner Hand an. „Na, jetzt machst du mich aber neugierig! Was ist das denn? Komm schon, erzähl mir mehr – du kannst mich doch nicht so hängen lassen!“

Ernst’ Stimme wurde leiser, fast verschwörerisch, als würde er ein Geheimnis teilen, das nur für Hans bestimmt war. „Ach Hans, ich weiß, du willst alles wissen, aber das bleibt noch mein kleines Geheimnis. Lass uns sagen, es ist etwas, das ich schon lange in der Schublade habe. Etwas Großes, etwas, das mich fesselt. Ich werde mich da jetzt komplett widmen – keine Kommunikation, keine Ablenkungen, nur ich und dieses Projekt.“

Hans setzte sich aufrecht hin, während das Vogelgezwitscher draußen langsam leiser wurde, als die Dämmerung hereinbrach. „Jetzt wird’s spannend! Ein Projekt? Was denn? Ist es etwas Kreatives, oder hast du eine neue Geschäftsidee? Gib mir doch wenigstens einen kleinen Hinweis!“

Ernst’ Stimme sank zu einem Flüstern herab, als hätte er Angst, dass jemand mithören könnte. „Okay, okay, du bohrst ja wie ein Detektiv! Es ist… etwas, das mich herausfordert, etwas, das ich mit Leidenschaft angehe. Und ich glaube, es könnte für jeden Menschen wichtig sein – ein Thema, das berührt, das inspirieren könnte. Aber mehr sage ich noch nicht, Hans. Stell dir vor, ich bin wie ein Mönch in Klausur, abgeschottet, um an etwas zu arbeiten, das die Welt verändern könnte. In den nächsten Wochen gebe ich dir vielleicht ein paar kleine Einblicke, aber die große Enthüllung – die kommt später.“

Hans pfiff leise durch die Zähne, beeindruckt und neugierig zugleich. „Wow, das klingt ja fast mystisch! Ein Mönch in Klausur, sagst du? Jetzt bin ich echt gespannt. Versprich mir, dass du mich auf dem Laufenden hältst, ja? Ich will wissen, was da rauskommt!“

Ernst lächelte, und man konnte es fast durch die Leitung spüren. „Versprochen, Hans. Ich weiß, du wirst es verstehen, wenn die Zeit reif ist. Bis dahin lass mich einfach machen – und sei gespannt. Es wird spannend, das kann ich dir sagen!“

Hans nahm einen letzten Schluck von seinem Bier, während die letzten Vögel draußen verstummten. „Na gut, du Geheimniskrämer! Ich warte auf deine Einblicke. Pass auf dich auf, und viel Erfolg mit deinem… was auch immer!“

„Danke, Hans“, sagte Ernst, während er seine Tasse abstellte, der Kaffee inzwischen abgekühlt. „Ich melde mich, wenn’s weitergeht. Bis dann!“

Mit einem leisen Klicken legte Hans den Hörer auf, während die Nacht hereinbrach und die Stille nur noch von den Erinnerungen an dieses Gespräch erfüllt war.

© 2025 - Ernst Koch - www.spirituallifecoach.de - Arkanum Solution Publishing Ltd., London - Erste Veröffentlichung am 8.3.2025 auf https://reiki-spiritualhealer-ernstkoch.blogspot.com/2025/03/eine-geheimnisvolle-reise-ins-unbekannte.html

#Geheimnis #Rückzug #Klausur #NeuesProjekt #Spannung #Inspiration #Regeneration #Kreativität #WichtigesThema #StayTuned #Mönch #Energie #Hingabe #GeheimesVorhaben #Freundschaft 

Samstag, 1. März 2025

Wenn Worte wie eine Umarmung wirken: Warum ein Anruf mehr bewegen kann, als wir denken


Vor zwei Tagen erhielt ich überraschend einen WhatsApp-Video-Anruf von einem langjährigen Freund. Georg ist inzwischen 85 Jahre jung, und wir kennen uns seit über 40 Jahren. Er lebt schon viele Jahre allein und ruft mich hin und wieder an — meist ohne festen Anlass, einfach, um ein wenig zu plaudern. Doch dieses Mal spürte ich sofort, dass es mehr war als nur ein freundlicher Anruf. Seine Stimme war leiser, seine Augen suchten etwas, das sich nicht in Worte fassen ließ: menschliche Nähe, ein offenes Ohr, ein bisschen Mitgefühl.

Eigentlich war ich gerade beschäftigt, vertieft in mein eBook "Pfad der Heilung von Körper, Geist und Seele". Aber in dem Moment war das alles nicht mehr wichtig. Ich ließ alles liegen und widmete Georg meine volle Aufmerksamkeit. Manchmal sind es genau diese Momente, in denen wir erkennen, dass unsere Zeit und unsere Energie am wertvollsten sind, wenn wir sie verschenken.

Während unseres Gesprächs kam Georg plötzlich auf seine neue Freundin zu sprechen. Es erfüllte mich mit Freude, zu hören, dass er in seinem Alter noch einmal eine liebenswerte Frau gefunden hatte, die gerne Zeit mit ihm verbringt. Seine Augen leuchteten, und für einen Moment schien er wieder ein junger Mann zu sein, verliebt und voller Hoffnung. "Wir sind sogar intim..." sagte er verschmitzt. Ich musste schmunzeln und lenkte das Gespräch behutsam in eine andere Richtung.

Dann sprach er von seiner Exfrau — oder besser gesagt, von seiner wesentlich jüngeren Ehefrau, die sich vor Jahren von ihm getrennt hatte. Die Vergangenheit schien für einen Moment schwer auf ihm zu lasten. Doch was ihn besonders bewegte, war die Nachricht, dass der neue Lebensgefährte seiner Exfrau — gerade einmal 51 Jahre alt — plötzlich und unerwartet verstorben war. "Stell dir vor," sagte er leise, "er war so jung..." Ich hörte ihm einfach nur zu, stellte ein paar Fragen, nickte zustimmend und ließ ihn reden. Manchmal ist es nicht das, was wir sagen, das zählt, sondern unsere stille Präsenz.

Nach einer Stunde spürte ich, dass sein Redebedarf gestillt war. Seine Stimme klang leichter, seine Miene entspannter. Während des Gesprächs hatte ich ihm unauffällig eine sanfte spirituelle Reinigung und Energieübertragung geschickt — kleine, unsichtbare Wellen von Motivation, Freude und Hoffnung. Ich wusste, dass er diese Energie in den kommenden Tagen noch fühlen würde.

Als unser Gespräch endete, blieb ich einen Moment still und dachte nach. Ich stellte mir vor, wie es wäre, wenn ich in 20 Jahren derjenige wäre, der einen jüngeren Menschen anruft, um ein wenig menschliche Nähe, ein offenes Ohr und etwas Mitgefühl zu suchen. Die Zeit vergeht, aber unser Bedürfnis nach Verständnis, Liebe und Verbindung bleibt.

Wir alle brauchen mehr Mitgefühl und Aufmerksamkeit. Es kostet uns so wenig, und doch bedeutet es so viel. Manchmal genügt es, einen Moment innezuhalten, jemanden anzusehen und wirklich zuzuhören. Ein paar Worte können wie eine Umarmung wirken — eine Erinnerung daran, dass wir nicht allein sind.

Als ich Georg verabschiedete, spürte ich eine tiefe Dankbarkeit in meinem Herz-Chakra — seine Seele hatte diese Aufmerksamkeit aufgenommen, und ich wusste, dass unser Gespräch ihm Auftrieb geben würde. Mit einem Lächeln und ein paar ermutigenden Worten wünschte ich ihm von Herzen alles Gute.

In meinem Inneren klang ein Zitat von Leo Tolstoi nach: "Man muss daran glauben, dass Glück möglich ist, um glücklich zu sein." Und manchmal beginnt dieses Glück mit einem einfachen Anruf.



Man muss daran glauben, 
dass Glück möglich ist, 
um glücklich zu sein.

Leo Tolstoi


© 2025 - Ernst Koch - www.spirituallifecoach.de - Arkanum Solution Publishing Ltd., London - Erste Veröffentlichung am 1. März 2025 auf https://reiki-spiritualhealer-ernstkoch.blogspot.com/2025/03/wenn-worte-wie-eine-umarmung-wirken.html

Sonntag, 22. Januar 2017

Das Prinzip des Lebens (Zitat) und Erläuterung


Kürzlich habe ich oben genanntes Zitat über Social Media geteilt und es schrieb jemand über Twitter, dass solche Aussagen "gefährlich sind". Diese Aussage und auch nachfolgende von dieser Dame haben mich zu dieser Erläuterung angeregt.


Grundsätzliches
Das Zitat eines Menschen ist entweder eine  Momentaufnahme einer Lebenssituation, oder vieler Lebenserfahrungen, bzw. der Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen. Kein Zitat kann von jedem Menschen für gut befunden und verstanden werden. Das spielt auch keine Rolle. Jeder Mensch — zur Zeit leben 7 491 667 676 Menschen auf dem Planeten — hat einen ganz individuellen Lebensweg. Kein Mensch ist All-wissend und kein Mensch ist perfekt. Auch ich beanspruche nicht, dass ich Alles weiss und Alles kenne — ganz im Gegenteil. Je älter ich werde, desto mehr ist mir bewusst geworden, dass ich eigentlich nichts weiss. Alles was ich von mir gebe, sind meine selbst gemachten Erfahrungen aus Erlebtem und den daraus resultierenden persönlichen Erkenntnissen. Das sind meine Erkenntnisse, die aber nicht Deine sein müssen. Auf der anderen Seite offenbaren sich mir jedoch immer mehr der tiefere Sinn & die möglichen Gedanken und Erkenntnisse grosser Geister, die schon lange vor dem Jahr 2017 auf Erden wandelten.

Zum Zitat selbst
Nach meiner erlebten Erfahrung, funktionieren die kosmischen Gesetze - auch bekannt als die hermetischen Prinzipien - unbestechlich präzise. Ich habe in meinem Leben unzählige Beispiele für die positiven aber auch negativen Auswirkungen erfahren. Gemäss dem Prinzip von Ursache & Wirkung, wird Jeder über kurz oder lang für die von ihm gesetzten Ursachen, deren Aus-Wirkung-en an sich selbst erfahren. Leider ist es vielen Menschen nicht klar (woher auch?), dass wir auch in anderen voran gegangenen Leben (Reinkarnationen) positive und negative Ursachen gesetzt haben. Alles muss wieder in Balance gebracht werden, sodass wir für die von uns gesetzten Ursachen Eigenverantwortung übernehmen müssen; ob wir wollen oder nicht. Das Karma ist kein Fluch, sondern gibt uns die Möglichkeit der Selbst-Heilung. Nur durch vollkommene Hingabe und Liebe sind wir in der Lage, das „Rad des Schicksal“ zu durchbrechen. Es ist ein Bewusst- Werdungs - Prozess, den nur Jeder alleine durchschreiten kann. Der Weg ist sehr individuell und demnach sind auch alle Erkenntnisse unterschiedlich…
Wer nun positive Ursachen setzt, wird positive Auswirkungen erleben. Dies heisst nicht, dass Alles „Eitel Freude & Sonnenschein“ ist, sondern dass Du immer mehr positives erlebst, durch Aufmerksamkeit und waches Bewusstsein. Es heisst auch nicht, wenn Du Jemanden liebst, dass er/sie deswegen Dich liebt. Es kann auch sein, dass Du zuerst mal Einiges an Negativem erfährst. Nun kommt es darauf an, wie Du damit umgehst.


Ich konnte in den vergangenen 13 Jahren unzählig vielen Menschen zu mehr Freude, Energie, einer positiveren Einstellung uvm. verhelfen. Wie? Mittels spirituellen Reinigungen, spirituellen Energiebehamdlungen (Geistiges Heilen) und Lifecoaching (spirituelle Lebensberatung) verhalf ich diesen Menschen, wieder an sich selbst zu glauben, sodass ihre (Selbst-) Heilung auf geistiger, seelischer und körperlicher Ebene möglich wurde.



Rechtlicher Hinweis:

1.  Eine Reiki-Behandlung (Anmerk: Spirituelle Energie Behandlung) ersetzt nicht den Arzt- oder Heilpraktikerbesuch!
2. Wer die Selbstheilungskräfte des Patienten durch Handauflegen aktiviert und dabei keine Diagnosen stellt, benötigt keine Heilpraktikererlaubnis (BVerfG, AZ: 1 BvR 784/03 vom 02.03.2004)

© Ernst Koch, 2012-2017. Sämtliche Fotos, Videos  und Texte - sofern nicht ausdrücklich darauf hingewiesen - sind Eigentum bzw. geistiges Eigentum von Ernst Koch. 

Der Autor und die Gesellschaft Arkanum Solution Publishing Ltd. übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der angebotenen Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen.

Freitag, 23. Mai 2014

Der Unterschied zwischen Freundschaft & Lifecoaching Therapie - Hilfsbereitschaft oder "gesunder Egoismus"


Gestern rief mich ein guter Freund an. Ich freute mich sehr ihn zu hören. er informierte mich über Neuigkeiten. Er erzählte aus seinem Alltag, von seiner Arbeit und bald waren wir in diversen zwischenmenschlichen Themen.

Wir haben gegenseitig grossen Respekt, achten den Anderen und freuen uns jedes Mal, wenn wir uns ab und zu hören. Dann kann ein Telefonat schon mal eine halbe oder ganze Stunde dauern.... Wir hatten unser Gespräch mit einem angenehmen Gefühl für Beide beendet.

Ich möchte dieses Beispiel dafür her nehmen, um über ein Thema zu schreiben, das sehr aktuell ist. Es ist der Unterschied zwischen Freundschaft und Lifecoaching Therapie. Es ist auch der Unterschied zwischen einer realen Freundschaft und einer Facebook Freundschaft. Dies betrifft auch sogenannte Geschäftsfreunde.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Clock_in_Kings_Cross.jpg


Jeder Mensch hat täglich 24 Stunden zur Verfügung

In der Regel müssen diejenigen, welcher einer "externen" Arbeit nach gehen, davon 8 Stunden plus Pausen und Fahrzeit davon abziehen. In den letzten Jahren entstanden immer mehr Berufe, wo Frauen und Männer Zuhause oder von ihrem privaten Büro oder Praxis arbeiten. Dank dem Internet, E-Mails, Skype, Social-Media wie Facebook, Twitter, Google+ usw., können wir "die Welt von draussen zu uns nach Hause holen". Dies hat bestimmt einige Vorteile. Allerdings hat erfahrungsgemäss jeder Vorteil, auch eine Kehrseite. 

Es geht um Respekt, Achtung und Wertschätzung. Zeit ist Lebenszeit! Dies ist das teuerste, was jeder Mensch hat. Es liegt bei Jedem selbst, wie er dieses teure Gut nutzt. Wer Zeit verschwendet, könnte genauso gut Geld zum Fenster raus schmeissen. 

Bestimmt kennen Hausfrauen das Problem am Besten. Sie haben früh am Morgen das Frühstück gemacht, waren einkaufen, die Wäsche gemacht und dann ein Anruf...die ganzen Pläne, noch dies oder jenes zu machen, sind über Bord geschmissen. Nach 2 Stunden ist das Telefonat beendet, der Drive ist raus, die Zeit ist weg und ein komisches Gefühl der schlechten Laune macht sich breit. Was ist passiert? Vor dem Telefonat ging es Dir doch noch gut. 

Spätestens dann, spürst Du, dass irgend etwas nicht stimmt. 


Hier musst Du lernen, freundich, aber bestimmt NEIN zu sagen! Es gibt einige Literatur über sogenannte "Zeitdiebe" und ebenso viele Bücher, Seminare und Kurse über Zeitmanagement. Das ist allerdings nicht das Thema dieses Artikels.

Stell Dir vor, Du sagst sehr sachlich, höflich und liebevoll zu dem Anrufer, oder wer auch immer Deinen Zeitplan durcheinander bringt:"Bitte sei/en Du/Sie mir nicht böse, doch ich bin gerade bei...deshalb habe ich nur 2 Minuten....ich muss meine Dinge erledigen und werde nach 2 Minuten das Telefonat beenden!" 

In diesem Moment musst Du sehr konsequent sein. Nach 2 Minuten legst Du auf. Jetzt ist es wichtig, dass Du in keiner Weise ein schlechtes Gewissen hast, sondern Dein Dinge gelassen erledigst. Das braucht etwas Übung und Selbstdisziplin.

Es kann etwas dauern. Doch nach einer Weile werden Andere Dein Verhalten respektieren und Dich unter Umständen vielleicht sogar noch mehr schätzen.

Ich kenne unzählig viele Menschen. Ein Immobilien Makler rief mich oft an, erzählte mir von seinen aktuellen geschäftlichen Vorhaben und brauchte offensichtlich jemanden zum Zuhören. Ich liess das ein paar Mal zu. Doch eines Tages sagte ich ihm sehr freundlich, höflich und bestimmt:" Lieber Herr...ich spreche gerne mit Ihnen...sie wissen, dass ich spiritueller Lifecoach bin...und meine Klienten bezahlen mir ein Honorar für meine Dienste..." 

Er atmete tief aus, schwieg einen Moment:"Ja, Herr Koch, entschuldigen Sie bitte..." und legte auf.

Es dauerte einige Wochen, bis er mich wieder anrief. Doch seit meiner klaren Aussage, ist ihm erst bewusst geworden, dass er mir - ohne mich zu fragen - meine Zeit stiehlt. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, der viel zitierte Spruch "Zeit ist Geld!" hat hiermit nichts zu tun! Es geht um Achtung und Respekt dem Nächsten gegenüber. 

Speziell die Menschen, welche immer ein offenes Ohr für andere Menschen haben, müssen hier selbst Grenzen ziehen, denn sonst werden sie zum "seelischen Mülleimer" für Andere, die mal schnell was los werden müssen. Ausserdem ist sehr schnell der Tag rum, wenn man ein paar solcher Störungen über sich ergehen lässt...

Wichtig: nicht jeder Anruf ist eine Störung! Es liegt allerdings an uns, wie weit wir Andere über unsere Zeit verfügen lassen.


Im ganzen Leben geht es immer um Balance. Jeder Einzelne wird über kurz oder lang heraus finden, was ihm gut tut und was nicht. 

Ich hatte auch erst unlängst ein Telefonat mit einer an Krebs erkrankten Frau. Sie sagte mir:" Wissen Sie, ich höre in mich hinein. Fühlt es sich gut oder schlecht an. Danach entscheide ich." 







Rechtlicher Hinweis:

1.  Eine Reiki-Behandlung ersetzt nicht den Arzt- oder Heilpraktikerbesuch!
2. Wer die Selbstheilungskräfte des Patienten durch Handauflegen aktiviert und dabei keine Diagnosen stellt, benötigt keine Heilpraktikererlaubnis (BVerfG, AZ: 1 BvR 784/03 vom 02.03.2004)


© Ernst Koch, 2012-2024. Sämtliche Fotos, Videos  und Texte - sofern nicht ausdrücklich darauf hingewiesen - sind Eigentum bzw. geistiges Eigentum von Ernst Koch.